Under control(l)
Fast 4.000 Menschen haben in den letzten drei Tagen den Blogbeitrag zu meinem Bahnerlebnis gelesen, es gab zahlreiche Links, Retweets, Kommentare und »Likes«. Ich begrüße dieses große Echo, nicht, weil mich Zugriffszahlen per se beglücken, sondern, weil ich es für gut halte, wenn Unternehmen generell bewusst(er) wird, dass ihre Fehler und die ihrer Mitarbeiter heutzutage online nahezu in Echtzeit öffentlich werden können. Das ist eine große Chance für die Unternehmen, schnell und effizient zu reagieren, auf Kritik einzugehen, ihr Image, ihren Service oder ihre Produkte zu verbessern und ihren Kunden gegenüber Wertschätzung zu zeigen. Es geht nicht um Pauschalurteile, digitales Anprangern oder – wie so oft im Internet – wildes Rumpöbeln gegenüber den vermeintlich »bösen« Konzernen. Insofern bin ich recht froh, dass die Zahl derjenigen User, die in ihren Kommentaren aus meiner Sicht emotional etwas übers Ziel hinausgeschossen sind, (bis jetzt) erfreulich gering war. Vielleicht kriegt das Internet diesbezüglich irgendwann ja doch noch die Kurve. Ich würde das begrüßen.


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