{"id":1418,"date":"2011-07-06T16:16:43","date_gmt":"2011-07-06T15:16:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.formschub.de\/blog\/?p=1418"},"modified":"2020-06-30T23:46:58","modified_gmt":"2020-06-30T21:46:58","slug":"ein-tag-im-leben-der-edith-k","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/2011\/07\/06\/ein-tag-im-leben-der-edith-k\/","title":{"rendered":"Ein Tag im Leben der Edith K."},"content":{"rendered":"<p><em>Vielleicht kennt sie ja tats\u00e4chlich jemand (noch) nicht, die kleinen, fiesen Kurzgeschichten des britischen Autors <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Roald_Dahl\">Roald Dahl<\/a> (1916\u20131990), die hierzulande schon vor Jahrzehnten u.a. in den beiden Buchb\u00e4nden <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/K\u00fc\u00dfchen-Elf-ungew\u00f6hnliche-Geschichten\/dp\/3499332329\">\u00bbK\u00fcsschen, K\u00fcsschen\u00ab<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/noch-ein-K\u00fc\u00dfchen-ungew\u00f6hnliche\/dp\/3499109891\">\u00bb&#8230;und noch ein K\u00fcsschen\u00ab<\/a> erschienen? Allen gemeinsam war ein unvorhersehbares, oft sehr schwarzhumoriges Ende. Als ich 1984\u201386 die Oberstufe des Gymnasiums besuchte, waren die b\u00f6sen Miniaturen Dahls gerade sehr en vogue \u2013\u00a0und eines Tages kam auch mir ein Einfall f\u00fcr eine solche Geschichte. Ich habe das damals auf der elterlichen Schreibmaschine verfasste Manuskript sorgf\u00e4ltig aufbewahrt und nun mit dem geb\u00fchrenden zeitlichen Abstand hier und da ein wenig nachbearbeitet. Bis heute gef\u00e4llt mir die zugrundeliegende Idee sehr, auch wenn ihr leider keine \u00e4hnlichen folgten. Von einem Buch \u00e0 la Dahl bin ich also weit, weit entfernt. Aber daf\u00fcr hab ich ja schlie\u00dflich mein Blog.<\/em><\/p>\n<p>Der rote Wagen fuhr schnell. Am Horizont verschwanden eben die Spitzen der Wolkenkratzer der Stadt, die er hinter sich zur\u00fcckgelassen hatte. Wie die Wirbelschleppe eines Jets schlossen sich die morgendlichen Nebelschwaden hinter ihm \u00fcber dem feuchten Asphalt. Auf der Stra\u00dfe war zu dieser Zeit niemand sonst unterwegs. Pl\u00f6tzlich wurde die weite, hier und dort von Gr\u00e4sern, B\u00fcschen und einigen Waldst\u00fccken bewachsene Ebene von einem hoch aufragenden, st\u00e4hlernen Gitterzaun unterbrochen. Das riesige Areal dahinter schien das Ziel des Fahrers zu sein, denn der Wagen bog wie auf Schienen fahrend in eine breite, von zwei Betonpfeilern flankierte Einfahrt ein und hielt vor einer massiven Schranke. Der Schemen hinter der Scheibe des Pf\u00f6rtnerh\u00e4uschens winkte der Person im Fahrzeug wie einem guten Bekannten zu, dann hob sich die Barriere.<\/p>\n<p>Der Zufahrtsweg hinter der Schranke f\u00fchrte auf einen massiven, einer kubistischen Festung gleichenden Geb\u00e4udekomplex zu, in dessen Mauern nur wenige Fenster eingelassen waren. Das Licht des blauen Neonschriftzuges auf dem Dach spiegelte sich in den Karossen der Autos auf dem riesigen Parkplatz wider, wo nun auch der eingefahrene Wagen zum Stehen kam: \u00bbMEGATOY\u00ab. Der Motor verstummte. Aus dem Fahrzeug stieg eine \u00e4ltere Frau, die nun mit entschlossenen Schritten auf den verglasten Eingang des Geb\u00e4udes zuhielt, w\u00e4hrend sie suchend in ihrer Handtasche w\u00fchlte. Dort angekommen, zog sie ein wei\u00dfes Plastikk\u00e4rtchen hervor und schob es in einen kaum sichtbaren Schlitz in der Wand. Die Glast\u00fcr glitt zur Seite.<\/p>\n<p>Die T\u00fcren an den W\u00e4nden des endlos langen Korridors im Inneren der Konzernzentrale erschienen alle gleich gro\u00df, gleich wei\u00df und gleich langweilig. Trotzdem blieb die Frau vor einer gezielt stehen und tippte eine Zahlenkombination in ein weiteres Sicherheitsschloss ein. Der \u00d6ffnungsmechanismus summte und sie betrat ihr B\u00fcro. Kaum hatte sie ihren Mantel abgelegt, da ert\u00f6nte aus der Sprechanlage auf ihrem Schreibtisch eine verzerrte Stimme: \u00bbFrau Kott, guten Morgen. Bitte kommen Sie gleich einmal r\u00fcber zu mir und bringen sie den F\u00fchrungsplan mit &#8230;\u00ab Seufzend entnahm sie einem gro\u00dfen dunkelgr\u00fcnen Blechschrank eine Mappe und verlie\u00df den Raum durch eine zweite T\u00fcr in den benachbarten Raum.<\/p>\n<p>Das leuchtend wei\u00dfe Haar, das die Glatze des Direktors einrahmte, der in einem kastanienbraunen Ledersessel hinter seinem Schreibtisch sa\u00df, passte irgendwie nicht zu der dunklen Einrichtung seines B\u00fcros. Seine bebrillten blauen Augen musterten die eintretende Sekret\u00e4rin. \u00bbGut, dass Sie da sind. Bitte setzen Sie sich.\u00ab Sie nahm Platz, wobei ihr \u00fcppiger Haardutt eine seltsame H\u00fcpfbewegung machte. \u00bbHerr Barten ist heute morgen nicht zur Arbeit erschienen.\u00ab, begann er und bemerkte nicht, wie sie eine Augenbraue hob. \u00bbEr hat sich krankgemeldet und kann somit die f\u00fcr heute angesetzte F\u00fchrung durch die Produktion nicht leiten. Wir erwarten n\u00e4mlich gegen zehn Uhr eine Gruppe japanischer Ingenieure, die allzu gern einen m\u00f6glichst tiefen Einblick in die Abl\u00e4ufe der gr\u00f6\u00dften Spielwarenfirma unseres Landes bekommen w\u00fcrden &#8230;\u00ab Er lachte. \u00bbIch m\u00f6chte daher Sie mit der Vertretung von Herrn Barten betrauen. W\u00e4ren Sie damit einverstanden?\u00ab Sie nickte. \u00bbSelbstverst\u00e4ndlich d\u00fcrfen unsere werten Besucher nur die auf dem Plan verzeichneten Abteilungen besichtigen. Wie Sie wissen, sind ja die Sektoren Planung, Entwurf und Design der \u00d6ffentlichkeit und Besuchern aus Konkurrenzgr\u00fcnden nicht zug\u00e4nglich. Sie werden also bitte nur die Produktion und die Endkontrolle vorf\u00fchren, okay?\u00ab Wieder Nicken. \u00bbAchten Sie bitte auf eine besonders freundliche Behandlung. Servieren Sie ihnen gerne Tee, einen Imbiss, irgendwas. Unsere G\u00e4ste kommen n\u00e4mlich aus der Elektronikbranche und w\u00e4ren hervorragend geeignet, f\u00fcr unsere neue Turnpuppe das ,Gehirn\u2019 in Auftrag zu nehmen. Selbstverst\u00e4ndlich verstehen alle Englisch, und im Zweifelsfalle ist auch noch ein Dolmetscher dabei. Alle anderen Aufgaben k\u00f6nnen warten.\u00ab Das Telefon l\u00e4utete. \u00bbSie k\u00f6nnen jetzt gehen und alles vorbereiten. Ich rufe Sie, falls ich Sie noch einmal brauche.\u00ab<\/p>\n<p>Sie erhob sich. Japaner! dachte sie. Die gesch\u00e4ftlichen Repr\u00e4sentanten dieser fremden Kultur, meist M\u00e4nner, korrekt in Anzug und Krawatte gekleidet, waren ihr nie geheuer gewesen. Sie hatte zwar mit ihnen noch keine F\u00fchrung durchgef\u00fchrt, war aber doch schon einigen bei Verhandlungen begegnet. Immer h\u00f6flich und zur\u00fcckhaltend, dabei aber geradezu exzessiv neugierig. Sie vom Fotografieren abzuhalten, w\u00fcrde nicht einfach sein, aber sie musste es einfach auf sich zukommen lassen. Sie verlie\u00df das B\u00fcro und schloss die T\u00fcr hinter sich. Die Stimme des telefonierenden Direktors verebbte zu einem dumpfen Murmeln.<\/p>\n<p>Der Bus war angekommen. Kaum hatten sich die T\u00fcren ge\u00f6ffnet, str\u00f6mte schon ein Schwarm der schwarzgekleideten Gestalten heraus, die sofort die n\u00e4here Umgebung fotografisch assimilierten. Ein Pf\u00f6rtner geleitete die etwa zwanzig- bis drei\u00dfigk\u00f6pfige Gruppe ins Innere des Geb\u00e4udes, wo der Tee schon wartete. Sie schob die Gardine wieder zur\u00fcck und trat von ihrem Fenster zur\u00fcck. Auf in den Kampf. Schon bevor sie die Besucher sehen konnte, h\u00f6rte sie auf dem Weg \u00fcber den Korridor die fremdartigen Sprachfetzen an ihr Ohr dringen.<\/p>\n<p>Die routinierte englische Begr\u00fc\u00dfung kam ihr wie selbstverst\u00e4ndlich \u00fcber die Lippen: \u00bbWillkommen in der Zentrale der Firma Megatoy, meine Herren. Mein Name ist Edith Kott und ich werde Sie auf dieser F\u00fchrung durch die gr\u00f6\u00dfte Spielwarenfirma des Landes begleiten. Sollten dabei Fragen auftauchen, stehe ich Ihnen gern zur Verf\u00fcgung. Ich bitte Sie jedoch, das Fotografieren innerhalb der einzelnen Abteilungen zu unterlassen. Bitte folgen Sie mir &#8230;\u00ab Sie hatte Entt\u00e4uschung erwartet, sah jedoch nur freundlich l\u00e4chelnde Gesichter, deren Besitzer schweigend die Verschlusskappen auf ihre Objektive st\u00fclpten.<\/p>\n<p>Ein Blick auf den F\u00fchrungsplan, den sie bei sich hatte, war unn\u00f6tig. Die erste Station beherbergte die Kunststoffpressen des Werkes. Ihre letzte F\u00fchrung lag schon einige Zeit zur\u00fcck, und obwohl sie den offiziellen Text noch bestens kannte und mit freundlichem Tonfall zum besten gab, erschrak sie doch ein wenig, als sie die Presshalle betraten. Die computergesteuerten Containerwagen, die wie von Geisterhand bewegt durch die fast menschenleere Halle rollten, waren ein gewohnter Anblick. Ungewohnt waren nur die Massen erstaunlich echter, hautfarbener Gliedma\u00dfen, die diese Wagen bis \u00fcber den Rand f\u00fcllten und deren Realismus seit der letzten F\u00fchrung erstaunlich zugenommen hatte. Pausenlos kamen neue, leere Wagen angerollt, w\u00e4hrend sich die vollen leise summend entfernten. K\u00f6pfe, Beine, H\u00e4nde, Arme und R\u00fcmpfe, f\u00fcr die verschiedensten menschen\u00e4hnlichen Puppen bestimmt, fielen ohne Unterlass aus stampfenden Maschinen. Sie gingen weiter. Jetzt war es zwar weniger menschlich, was die Maschinen ausspieen, aber nicht weniger bizarr. Fl\u00fcgel, Klauen, Flossen und Schw\u00e4nze, bestimmt f\u00fcr Spielzeuge in Gestalt der unterschiedlichsten m\u00f6glichen und unm\u00f6glichen Tiere, rollten kreuz und quer in der Halle umher.<\/p>\n<p>In der n\u00e4chsten Abteilung wurden die Teile montiert. Dies erledigten versierte Arbeiterinnen, die in langen Reihen mit blauen Hauben und Kitteln an B\u00e4ndern sa\u00dfen, auf denen die Einzelteile vorbeizogen. Von hier aus gelangten viele der hohlen K\u00f6rper in die Elektronikmontage, wo oft beeindruckend komplexe Motoren und Schaltungen eingebaut wurden. So gab es Puppen, die liefen, sprachen, a\u00dfen, tranken, lachten, weinten, sangen, nuckelten oder ihre Windeln nassmachten. Monster, die br\u00fcllten, zuckten, geiferten oder harmlose Laserblitze abschossen, elektronisches Feuer spuckten oder sogar ein bisschen bissen. Katzen, die schnurrten und kleinen B\u00e4llen nachjagten, Teddys, die brummten, M\u00e4use, die piepten, ja, sogar eine Klapperschlange, die t\u00e4uschend echt z\u00fcngelte und zischte.<\/p>\n<p>Hier erwachte dann auch das Interesse der japanischen Besucher. Lebhaft tauschten sie gefl\u00fcsterte Bemerkungen aus, noch als sie die n\u00e4chste Halle betraten. Hier entstand das \u00c4u\u00dfere der zahlreichen Spielzeugwesen. Haare, Pelze und Pl\u00fcsch in allen Regenbogenfarben wurden angekn\u00fcpft und -geklebt, Lippen aufgemalt, Augen eingesetzt und Wimpern fixiert, Schuppen, Klauen, Z\u00e4hne und Schnurrbarthaare angebracht. Stichproben der fertigen, mehr oder weniger niedlich beziehungsweise furchterregend aussehenden Produkte gelangten dann schlie\u00dflich in die Testabteilung, dem n\u00e4chsten Punkt auf dem F\u00fchrungsparcours. An jeder der zahlreichen Stationen wurde eine an die Produkte gestellte Anforderung simuliert, was zuweilen ziemlich seltsam erschien. So gab es etwa ein Labor, in dem die Fall- und Sto\u00dfbelastung der Spielzeuge gepr\u00fcft wurde. Dazu waren ganze sieben Mitarbeiter angestellt, die in Vollzeit Teddys durch die Luft wirbelten, Puppen auf den Boden warfen oder Kuscheltiere einquetschten. War ein Spielzeug nach hundert Testdurchg\u00e4ngen noch vollst\u00e4ndig intakt, galt der Test als bestanden, anderenfalls musste nachgebessert werden.<\/p>\n<p>Im darauf folgenden Labor widmeten sich die Tester der \u00bbzweckgerechten Belastungssimulation\u00ab. Hier wurde gekuschelt, geknuddelt, geritten, gef\u00fcttert und verh\u00e4tschelt in einem Ma\u00dfe, dass es sogar bei Kindern l\u00e4cherlich gewirkt h\u00e4tte, erst recht jedoch bei den Erwachsenen, die das hier nach streng wissenschaftlichen Ma\u00dfst\u00e4ben vollzogen. Der Besuch dieses Labors f\u00fchrte regelm\u00e4\u00dfig zu Heiterkeitsausbr\u00fcchen bei den Besichtigungsgruppen, doch auch hier hielten sich die Japaner zur\u00fcck. Als sie die Gruppe wieder hinaus auf den Korridor f\u00fchrte, fiel ihr sofort auf, dass die T\u00fcr eines gegen\u00fcberliegenden Labors offenstand, das zu dem der \u00d6ffentlichkeit vorenthaltenen Planungs- und Testkomplex geh\u00f6rte. Obwohl sie die T\u00fcr fast augenblicklich verschloss, konnte sie nicht mehr verhindern, dass die asiatischen Besucher den Mitarbeiter dahinter bemerkten, der verzweifelt versuchte, rund ein Dutzend Testmodelle einer elektronischen Monsterfigur aus dem Stoff seines Kittels zu entfernen, in den sie sich wohl etwas zu kr\u00e4ftig verbissen hatten. Die Japaner warfen einander irritierte Blicke zu, aus denen nun selbst das allgegenw\u00e4rtige L\u00e4cheln gewichen war.<\/p>\n<p>Nachdem sie die Ingenieure sowohl durch die ganze Laborabteilung geschleust hatte und auch die Produktions- und Testabteilungen f\u00fcr Spielzeugautos, Geduld- und Gesellschaftsspiele nicht unbesichtigt geblieben waren, verabschiedeten sich die Besucher. Jetzt ein sch\u00f6ner, hei\u00dfer Kaffee, dachte sie, nachdem auch der letzte der weitgereisten G\u00e4ste unter zahlreichen Verbeugungen in dem Reisebus verschwunden war, der das Fabrikgel\u00e4nde rasch Richtung Flughafen verlie\u00df.<\/p>\n<p>Die Uhr auf ihrem Schreibtisch zeigte kurz vor Vier, als sie ihr B\u00fcro wieder betrat. Sechs Stunden F\u00fchrung! Die Japaner waren aber auch zu wissbegierig gewesen. Hoffentlich hat der ganze Aufwand wenigstens etwas eingebracht, dachte sie, w\u00e4hrend sie die Kaffeemaschine bef\u00fcllte.<\/p>\n<p>Kaum hatte sie in ihrem B\u00fcrostuhl platz genommen und einen Schluck des hei\u00dfen Getr\u00e4nks genossen, als die Sprechanlage nochmals loskr\u00e4chzte: \u00bbFrau Kott, sind Sie wieder da? Bitte kommen Sie doch noch zu einem Diktat zu mir &#8230;&#8220; Sie seufzte. Auch das noch! Sie nahm Kaffee und Stenoblock und betrat das Chefzimmer. \u00bbAh &#8230;\u00ab, begr\u00fc\u00dfte sie der Direktor, der ebenfalls eine Tasse Kaffee vor sich hatte, \u00bbSetzen Sie sich doch bitte. Es dauert nicht lange, nur ein Schreiben an die Firma Gunboker wegen der neuen Sicherheits-Z\u00fcndpl\u00e4tzchen f\u00fcr Zimmerkanonen.\u00ab Sie nahm Platz und z\u00fcckte den Stift. \u00bbSehr geehrte Herren, &#8230;\u00ab, diktierte er, \u00bb&#8230; hiermit m\u00f6chten wir die k\u00fcrzlich begonnene Zusammenarbeit unserer Unternehmen nachhaltig vertiefen. Ich freue mich, dass die Verhandlungen zu den Konstruktionsdetails der neuen &#8230; neuen Z\u00fcnd &#8230; Z\u00fcndpl\u00e4\u00e4\u00e4 &#8230;\u00ab<\/p>\n<p>Erschrocken sah sie auf. Der Direktor verdrehte die Augen und rang nach Luft. \u00bb&#8230; bl\u00e4\u00e4 &#8230;\u00ab lallte er. Sie sprang auf. Kaffee und Block fielen zu Boden. Sie trat heran und \u00f6ffnete das Hemd des nun regungslos Dasitzenden. Er hat sich wieder einmal \u00fcberanstrengt, dachte sie. Gottseidank wusste sie, was zu tun war. Wo zum Teufel bewahrte er die verdammten Dinger auf? Ah! Sie \u00f6ffnete die unterste Schreibtischschublade und nahm ein gr\u00fcnes P\u00e4ckchen heraus. Gleich w\u00fcrde er wieder auf den Beinen sein. Geschafft! Mit einem routinierten Griff hatte sie die rechteckige Klappe auf der Brust des Direktors wieder geschlossen. Die verbrauchten Akkus hielt sie in der Hand. Der Direktor schlug die Augen auf. \u00bbVielen Dank, Frau Kott. Wir k\u00f6nnen weitermachen.\u00ab<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1419\" title=\"Monsterspielzeug\" src=\"http:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Monsterspielzeug.jpg\" alt=\"Monsterspielzeug\" width=\"450\" height=\"299\" \/><br \/>\n<em>Text: \u00a9 formschub | All rights reserved.<\/em><br \/>\n<em>Photo: \u00a9 <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/maxine\/71101741\/\">Parvati<\/a> | <\/em><a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-sa\/2.0\/deed.en\"><em>Some rights reserved<\/em><br \/>\n<\/a><\/p>\n<div class=\"likebtn_container\" style=\"clear:both;\"><!-- LikeBtn.com BEGIN --><span class=\"likebtn-wrapper\"  data-identifier=\"post_1418\"  data-site_id=\"5ec2910b6fd08bbb5dd94e1f\"  data-theme=\"heartcross\"  data-lang=\"de\"  data-show_dislike_label=\"true\"  data-share_enabled=\"false\"  data-counter_frmt=\"period\"  data-tooltip_enabled=\"false\"  data-i18n_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_after_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_after_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_like_tooltip=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike_tooltip=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_unlike_tooltip=\"\u2764\ufe0f entfernen\"  data-i18n_undislike_tooltip=\"\u274c entfernen\"  data-i18n_popup_close=\"schlie\u00dfen\"  data-i18n_popup_text=\"Danke f\u00fcr Deine Bewertung!\"  data-style=\"\"  data-unlike_allowed=\"\"  data-show_copyright=\"\"  data-item_url=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/2011\/07\/06\/ein-tag-im-leben-der-edith-k\/\"  data-item_title=\"Ein Tag im Leben der Edith K.\"  data-item_date=\"2011-07-06T16:16:43+02:00\"  data-engine=\"WordPress\"  data-plugin_v=\"2.6.59\"  data-prx=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-admin\/admin-ajax.php?action=likebtn_prx\"  data-event_handler=\"likebtn_eh\" ><\/span><!-- LikeBtn.com END --><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vielleicht kennt sie ja tats\u00e4chlich jemand (noch) nicht, die kleinen, fiesen Kurzgeschichten des britischen Autors Roald Dahl (1916\u20131990), die hierzulande schon vor Jahrzehnten u.a. in [&#8230;]<\/p>\n<div class=\"likebtn_container\" style=\"clear:both;\"><!-- LikeBtn.com BEGIN --><span class=\"likebtn-wrapper\"  data-identifier=\"post_1418\"  data-site_id=\"5ec2910b6fd08bbb5dd94e1f\"  data-theme=\"heartcross\"  data-lang=\"de\"  data-show_dislike_label=\"true\"  data-share_enabled=\"false\"  data-counter_frmt=\"period\"  data-tooltip_enabled=\"false\"  data-i18n_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_after_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_after_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_like_tooltip=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike_tooltip=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_unlike_tooltip=\"\u2764\ufe0f entfernen\"  data-i18n_undislike_tooltip=\"\u274c entfernen\"  data-i18n_popup_close=\"schlie\u00dfen\"  data-i18n_popup_text=\"Danke f\u00fcr Deine Bewertung!\"  data-style=\"\"  data-unlike_allowed=\"\"  data-show_copyright=\"\"  data-item_url=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/2011\/07\/06\/ein-tag-im-leben-der-edith-k\/\"  data-item_title=\"Ein Tag im Leben der Edith K.\"  data-item_date=\"2011-07-06T16:16:43+02:00\"  data-engine=\"WordPress\"  data-plugin_v=\"2.6.59\"  data-prx=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-admin\/admin-ajax.php?action=likebtn_prx\"  data-event_handler=\"likebtn_eh\" ><\/span><!-- LikeBtn.com END --><\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14,1],"tags":[],"class_list":["post-1418","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-selbstgebrautes","category-von-der-tageskarte"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1418","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1418"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1418\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5095,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1418\/revisions\/5095"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1418"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1418"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1418"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}