{"id":6735,"date":"2022-08-29T15:57:09","date_gmt":"2022-08-29T13:57:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/?p=6735"},"modified":"2022-08-31T15:51:51","modified_gmt":"2022-08-31T13:51:51","slug":"mikrokicks-und-tiefgier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/2022\/08\/29\/mikrokicks-und-tiefgier\/","title":{"rendered":"Mikrokicks und Tiefgier"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend ich diesen Beitrag schreibe, befinde ich mich gerade f\u00fcr zwei Wochen im Urlaub in D\u00e4nemark. Die erste Woche verbrachte ich am sch\u00f6nen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Limfjord\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Limfjord<\/a>. Letzten Samstag erfolgte dann ein \u00bbUmzug\u00ab auf die kleine Insel <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fan%C3%B8\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Fan\u00f8<\/a> n\u00f6rdlich von Sylt. Fan\u00f8 ist recht klein, gerade mal 15,7 km lang und 5,3 km breit und hat rund 3.500 Einwohner, der feine, ebene Sandstrand an der Westk\u00fcste ist bis zu einem Kilometer breit. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Ferienhaus am Limfjord hatte riesige Fenster. Fast die gesamte Westseite des ger\u00e4umigen Wohnzimmers war eine einzige Fensterfront mit Blick \u00fcber eine zum Garten geh\u00f6rende Blumenwiese auf das Wasser des Sallingsund und dahinter auf die Insel Mors. Jeden Abend konnte man vom Wohnzimmer aus den Sonnenuntergang verfolgen und jeden Abend sah er anders aus. Mal war der Himmel wolkenlos und bestand nach dem Versinken der Sonne ausschlie\u00dflich aus einem zarten Verlauf von Orange \u00fcber Gelb zu Blau (wobei ich mich immer frage, wie das geht, in der Mitte das Gr\u00fcn als eigentlich logische Mischfarbe auszulassen), mal \u00fcberspannten flammend rot ges\u00e4umte, langgestreckte violette Dramawolken die Meerenge. Ich hatte schon einige Wochen zuvor bei einem l\u00e4ngeren Aufenthalt im Havelland w\u00e4hrend des abendlichen Feierabendausklangs im Innenhof der dortigen Unterkunft bemerkt, dass der Himmel jeden Abend anders aussah. Anderes Licht, unterschiedlich viele Wolken in verschiedensten Formen, andere Farben, andere Stimmung. Ich dachte noch, beim n\u00e4chsten Mal nehme ich eine kleine Zeitrafferkamera mit, stelle die gleich am ersten Tag auf einem Stativ nach oben gerichtet auf, lasse sie die ganze Zeit meines Aufenthaltes \u00fcber alle zehn Minuten ein Bild knipsen und schaue mir dann hinterher das Video an, das m\u00fcsste atemberaubend sch\u00f6n aussehen. Schon vor \u00fcber 10 Jahren hatte ich hier im Blog schon mal <a href=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/2009\/05\/24\/farvel-bornholm\/\">vier sehr verschiedene Fotos desselben Meeresblicks auf Bornholm<\/a> gepostet. Ich finde es faszinierend, wie ein Ort allein durch Licht, Wetter, Farbe und Zeit total ver\u00e4ndert erscheinen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gestern Nachmittag dann machte ich eine erste kleine Wanderung durch einen Kiefernwald in den D\u00fcnen Fan\u00f8s. Die karg wirkende, sandige Heidelandschaft besteht auf den ersten Blick kilometerweit fast nur aus Kiefern, Birken, Heidekraut, Moos und trockenen Gr\u00e4sern. Doch als ich meinen Blick beim Gehen auf die Details der Vegetation zu meinen F\u00fc\u00dfen richtete, wurde eine bemerkenswerte Vielfalt sichtbar: es gab verschiedene Sorten Heidekraut, mit unterschiedlich volumin\u00f6sen Bl\u00fcten in verschiedenen Rosa- und Purpurt\u00f6nen, im Gras versteckt leuchteten winzige kleine vierbl\u00e4ttrige gelbe Blumen, daneben etwas wie Mini-Kornblumen, mit kaum einem Zentimeter gro\u00dfen leuchtendblauen zottigen Kelchen. Es wuchsen fahlgr\u00fcne Puschel von Strauchflechten am Boden und an einer Stelle fanden sich zwischen Gras und Binsen sogar zahlreiche rotgr\u00fcne Sterne glitzernd lockstoffbetropfter Sonnentaupflanzen. Die vermeintliche Eint\u00f6nigkeit der Landschaft l\u00f6ste sich in bunte Vielfalt auf, ich musste ihr nur Zeit und Aufmerksamkeit widmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich denke dann immer: bin ich langweilig? Ein Lieblingswort von Off-Sprechern in Naturdokus ist \u00bbspektakul\u00e4r\u00ab. Es kommt beim Publikum offenbar gut an, wenn etwas spektakul\u00e4r ist, gro\u00df, imposant, beeindruckend, gewaltig, anders, ungew\u00f6hnlich. Sicher, auch mich faszinieren Riesenwellen, Vulkanausbr\u00fcche, Steilk\u00fcsten, Schluchten und Canyons. Aber genauso interessant sind doch die kleinen, wundersch\u00f6nen, stillen Dinge. Und sie sind meiner Meinung nach unendlich zahlreicher. Wenn Menschen nach ihren Hobbys und Freizeitbesch\u00e4ftigungen gefragt werden, antworten manche: Fallschirmspringen, Bergsteigen, Paragliding, Bungeejumping, Wellenreiten. Sie suchen nach dem \u00bbKick\u00ab, dem Besonderen, m\u00f6chten Action, Adrenalin, Herzklopfen. Oder Leute sagen, sie br\u00e4uchten Abwechslung, mal ganz was Anderes. Ich frage mich dann oft, wie genau die Menschen \u00fcberhaupt hinsehen, wenn sie dann dem ganz Neuen gegen\u00fcberstehen. Reicht es ihnen, in der Umgebung eine zeitlang eine fremde Sprache zu h\u00f6ren, mal anderes Essen auf dem Teller zu haben, f\u00fcr eine Weile aus dem Auto oder im Vorbeiwandern von weitem ungewohnte Landschaften zu betrachten, ein paar Erinnerungsfotos zu schie\u00dfen und dann meinen, alles Sehenswerte gesehen zu haben? Wie viele sehen genauer hin? Ist das Neue um des Neuen willen wirklich etwas Neues? <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das gilt nicht nur f\u00fcr Reisen. Ich liebe z.B. den Geschmack von Walderdbeeren. Und gerade deshalb bin ich meist wenig begeistert, wenn im Fr\u00fchsommer die Erdbeersaison im Einzelhandel beginnt. Dann gibt es zwar \u00bbErdbeeren\u00ab zu kaufen, knallrot, gro\u00df und saftig, aber der Geschmack ist f\u00fcr mich zumeist entt\u00e4uschend: w\u00e4ssrig, zu sauer, wenig aromatisch. Doch diesen Sommer gab es an einigen St\u00e4nden Erdbeeren zu kaufen, die einen Namen hatten: \u00bbMalwina\u00ab. Eine Erdbeersorte, die mir erstmals einen Genuss verschaffte, der an Walderdbeeren erinnert. Und dann frage ich mich: warum interessieren sich Kunden offenbar nur bei einigen \u00d6bsten und Gem\u00fcsen f\u00fcr \u00bbSorten\u00ab? Man kennt Kartoffelsorten \u2013 Linda, Annabelle oder Gala \u2013 und vielleicht kaufen einige Kunden diese auch gezielt ein, aufgrund ihres Geschmacks oder ihrer Kocheigenschaften. Sehr vertraut sind die Apfelsorten \u2013 Gravensteiner, Granny Smith, Cox Orange, Elstar, Boskop, Golden Delicious, Braeburn oder Jonagold und bestimmt hat fast jeder Apfelliebhaber seinen pers\u00f6nlichen Favoriten. In den meisten Superm\u00e4rkten kann man zwischen verschiedenen Tomatensorten w\u00e4hlen, im Herbst locken verschiedene K\u00fcrbissorten. Aber warum besteht kein Interesse an Gurkensorten, Spinatsorten, Auberginensorten, Paprikasorten, Porreesorten, Zwiebelsorten, Zitronensorten? Ich h\u00e4tte gro\u00dfes Vergn\u00fcgen daran, die feinen Unterschiede zu schmecken und beim Kochen auszuprobieren. In einer Dokumentation \u00fcber Peru lernte ich, dass es dort 50 verschiedene Maissorten gibt (und 3.000 verschiedene endemische Kartoffelsorten!). Sicher sind auch exotische \u00bbTrendfr\u00fcchte\u00ab und -Gem\u00fcse wie Yuzu, Pitahaya, Salak, Taro, Acai, Aronia und Goji nicht uninteressant. Aber mein Kick sind Nuancen, Varianten meine Abwechslung! <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis vor etwa zehn Jahren war es auch v\u00f6llig normal, dass zwar beim Wein feinste Unterscheidungen gemacht wurden, beim Bier jedoch waren allenfalls Pilsener, Lager, Alt, K\u00f6lsch, Weizen, Stout, Porter und Bayerisch Hell oder Dunkel bekannt. Seit dem Aufkommen der \u00bbCraft Biere\u00ab etwa um das Jahr 2010 erobern sich immer mehr neue und alte, sowohl traditionelle als auch experimentelle Biersorten die Zapfh\u00e4hne und ich finde das gro\u00dfartig. Gleiches gilt f\u00fcr Kaffee. Noch nie gab es so viele kleine Kaffeer\u00f6stereien wie jetzt, die Herkunft, Sorte und R\u00f6stung der Kaffeesorten bieten eine unglaubliche Geschmacksvielfalt. Und seit ich selber regelm\u00e4\u00dfig Brot backe, habe ich gro\u00dfe Freude daran, fast jede Woche neue Rezepte mit anderen Mehlen, Zutaten oder Zubereitungsarten auszuprobieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fern halte ich mich hingegen von den kultartigen Ausw\u00fcchsen, die manche der begr\u00fc\u00dfenswerten Vielfalt-Trends mit sich bringen. Beim Kaffee etwa sind dies der Hype um Baristas in Coffeeshops, die Kunstform \u00bbLatte Art\u00ab oder die geradezu explodierenden Sparten des Berufsbildes \u00bbSommelier\u00ab \u2013 es gibt inzwischen nicht nur Wein- und K\u00e4sesommeliers, sondern auch Bier-, Brot-, Sake-, Gin-, Fleisch-, Fisch- und sogar Wassersommeliers. Mich hatte mal jemand gefragt, als ich ihm gegen\u00fcber von einigen meiner liebsten Weinsorten schw\u00e4rmte, ob ich ein Weinkenner sei und ich antwortete, ich kenne viele Weine und wenn mir einer schmeckt, ist das f\u00fcr mich ein guter Wein. Die Freude am Ausprobieren und die pers\u00f6nliche Wahrnehmung, Einordnung und Bewertung der Sinneseindr\u00fccke sind das, was mir wichtig ist und was mich inspiriert. Was mir nicht gef\u00e4llt oder schmeckt, ist nicht weiter interessant f\u00fcr mich und was medial angesagt ist oder hochgelobt wird, muss mir nicht automatisch gefallen. Wenn ich erstmals in einem neuen Restaurant esse, w\u00e4hle ich aus der Karte entweder etwas, was ich noch nie probiert habe oder etwas, was ich schon Dutzende Male gegessen habe, um zu schmecken, wie speziell dieses Lokal dieses vertraute Gericht interpretiert. Auf diese Weise bin ich einerseits z.B. mit Natt\u014d (\u2013), Bries (\u00b1), ger\u00e4ucherten Miesmuscheln (+) und Ceviche (+) in Kontakt gekommen und andererseits zu der Auffassung, dass (zumindest in Deutschland) das Straciatella-Eis die Visitenkarte einer guten Eisdiele und die Wan-Tan-Suppe diejenige eines guten China-Restaurants ist. Man kann bei Rezepten aus ganz wenigen Zutaten unglaublich viel falsch machen und es sind die simplen Gerichte, die solche Fehler am schonungslosesten offenbaren. Wenn ich in einem anderen Land Urlaub mache, streife ich am liebsten ausgiebig durch lokale Lebensmittelgesch\u00e4fte oder Superm\u00e4rkte. Was ist mir vertraut? Was kenne ich, aber anders? Was habe ich noch nie gesehen? Warum gibt es das nur hier und nicht auch woanders? Wie schmeckt das?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich dachte oft, ich sei \u00bbneugierig\u00ab, aber das trifft es nur zum Teil. Denn ich interessiere mich eben nicht nur f\u00fcr das komplett Neue, sondern f\u00fcr die unz\u00e4hligen Details, Schattierungen und Unterschiede des schon Bekannten. Ich mag es, mir die Welt wie ein <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mandelbrot-Menge\" target=\"_blank\">Apfelm\u00e4nnchen<\/a> anzuschauen, je genauer ich hinschaue, je tiefer ich eindringe, desto mehr kann ich entdecken. Das gilt f\u00fcr Reisen, Essen, Trinken, Wandern, Kunst, Musik \u2013 f\u00fcr alles. Vielleicht bin ich ja nicht neugierig, sondern tiefgierig.<br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><a href=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Moos.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" data-id=\"6739\" src=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Moos-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6739\" srcset=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Moos.jpg 1024w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Moos-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Moos-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Moos-768x768.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Moos auf einem Baumstamm<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><a href=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Pollen.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" data-id=\"6740\" src=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Pollen-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6740\" srcset=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Pollen.jpg 1024w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Pollen-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Pollen-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Pollen-768x768.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Pollen am Rand einer Sommerpf\u00fctze<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><a href=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Gurken.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" data-id=\"6738\" src=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Gurken-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6738\" srcset=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Gurken.jpg 1024w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Gurken-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Gurken-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Gurken-768x768.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Fremde Gurkensorten<\/figcaption><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n<div class=\"likebtn_container\" style=\"clear:both;\"><!-- LikeBtn.com BEGIN --><span class=\"likebtn-wrapper\"  data-identifier=\"post_6735\"  data-site_id=\"5ec2910b6fd08bbb5dd94e1f\"  data-theme=\"heartcross\"  data-lang=\"de\"  data-show_dislike_label=\"true\"  data-share_enabled=\"false\"  data-counter_frmt=\"period\"  data-tooltip_enabled=\"false\"  data-i18n_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_after_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_after_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_like_tooltip=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike_tooltip=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_unlike_tooltip=\"\u2764\ufe0f entfernen\"  data-i18n_undislike_tooltip=\"\u274c entfernen\"  data-i18n_popup_close=\"schlie\u00dfen\"  data-i18n_popup_text=\"Danke f\u00fcr Deine Bewertung!\"  data-style=\"\"  data-unlike_allowed=\"\"  data-show_copyright=\"\"  data-item_url=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/2022\/08\/29\/mikrokicks-und-tiefgier\/\"  data-item_title=\"Mikrokicks und Tiefgier\"  data-item_date=\"2022-08-29T15:57:09+02:00\"  data-engine=\"WordPress\"  data-plugin_v=\"2.6.60\"  data-prx=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-admin\/admin-ajax.php?action=likebtn_prx\"  data-event_handler=\"likebtn_eh\" ><\/span><!-- LikeBtn.com END --><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend ich diesen Beitrag schreibe, befinde ich mich gerade f\u00fcr zwei Wochen im Urlaub in D\u00e4nemark. 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