{"id":6954,"date":"2022-11-05T14:37:42","date_gmt":"2022-11-05T13:37:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/?p=6954"},"modified":"2023-02-24T22:27:25","modified_gmt":"2023-02-24T21:27:25","slug":"brotmomente","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/2022\/11\/05\/brotmomente\/","title":{"rendered":"Brotmomente"},"content":{"rendered":"\n<p>\u25be <a href=\"#rezept\">Springe direkt zum Focaccia-Rezept<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt eine \u00bbRubrik\u00ab in meinen Alltagserlebnissen, f\u00fcr die ich immer noch nach einem passenden Wort suche: kleine sensorische \u00dcberraschungen, die beim beil\u00e4ufigen Kontakt mit vermeintlich banalen Alltagsgegenst\u00e4nden oder Nahrungsmitteln pl\u00f6tzliche, freudige Aufmerksamkeit wecken. Wenn ich zum Beispiel ein Hotelzimmer beziehe, das Bad zwecks H\u00e4ndewaschroutine aufsuche und beim Abtrocknen pl\u00f6tzlich denke \u00bbWow, sind die Handt\u00fccher sch\u00f6n weich!\u00ab. Oder wenn ich in einer fremden Wohnung zu Gast bin und dort ebenfalls beim H\u00e4ndewaschen meine Nase aufmerkt \u00bbOh, diese Seife riecht aber gut!\u00ab. Auch besonders hautschmeichelnde Bettw\u00e4sche, ein ungew\u00f6hnlich komfortables Sitzm\u00f6bel oder ein Gebrauchsgegenstand mit herausragend ergonomischem Design k\u00f6nnen bei mir erfreute Verbl\u00fcffung dieser Art ausl\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am h\u00e4ufigsten passierte mir dies bislang in Restaurants. Das \u00fcbliche Ritual ist es ja, den Platz einzunehmen, in die Karte zu schauen, eine sch\u00f6ne Speisenfolge sowie Getr\u00e4nke auszuw\u00e4hlen und dann bei leichter Konversation auf das Essen zu warten. Meistens wird w\u00e4hrend der Wartezeit vom Service ein K\u00f6rbchen mit Brot o.\u00e4. serviert, manchmal gibt es auch ein oder mehrere kleine Sch\u00e4lchen mit Aufstrichen: aufgeschlagene Salzbutter, Kr\u00e4uterquark, Schmalz, ein N\u00e4pfchen mit Oliven\u00f6l oder dergleichen. Normalerweise m\u00fcmmele ich das Brot entweder fast gleichg\u00fcltig w\u00e4hrend des Tischgespr\u00e4chs weg oder \u2013 wenn es bereits optisch und haptisch eher an Standardware erinnert \u2013 r\u00fchre ich es auch gar nicht erst an oder h\u00f6re nach der ersten Scheibe damit auf, um mehr Platz f\u00fcr das folgende (meist bessere) Essen zu lassen. <\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal jedoch passiert es, dass die Unterhaltung pl\u00f6tzlich stockt, weil das Vorweggeb\u00e4ck alle Aufmerksamkeit abzieht, quasi die oben erw\u00e4hnte Spontanekstase in Form bemerkenswerten Brotgenusses. Es kann ein besonders kerniges Brot sein, wunderbar duftend, unglaublich fluffig und dabei saftig, mit einer besonderen Gew\u00fcrznote oder einfach eindeutig \u00bbselbstgebacken\u00ab\u00a0schmecken. Dann ist das K\u00f6rbchen ruckzuck leergefuttert und wird manchmal sogar nachbestellt. Oft frage ich das Personal auch, woher das Brot stammt und habe so schon etliche Male famose kulinarische Impulse bekommen oder neue Bezugsquellen entdeckt. So erfuhr ich bei meinem Besuch im Berliner Sternerestaurant <strong>\u00bbReinstoff\u00ab<\/strong>\u00a0<em>(inzwischen leider geschlossen),<\/em> dass das dortige Brot von der Hannoveraner Handwerksb\u00e4ckerei <strong>\u00bbBroterbe Gaues\u00ab<\/strong> geliefert wurde, die kurz darauf mehrere Filialen in meiner Wohnstadt Hamburg er\u00f6ffnete \u2013 seither bin ich regelm\u00e4\u00dfig Kunde dort <em>(inzwischen hei\u00dft die Kette <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/backgeschwister.de\/\" target=\"_blank\">\u00bbBackgeschwister\u00ab<\/a>, die Brote und ihre Qualit\u00e4t sind jedoch geblieben)<\/em> und mein Lieblingsbrot ist das \u00bbWalnuss-Ciabatta\u00ab. Im Hamburger Restaurant <strong>\u00bbDie Bank\u00ab<\/strong> <em>(inzwischen leider geschlossen)<\/em> wurde vor dem Essen ein vortreffliches hausgebackenes dunkles Kaffee-Kardamom-Brot serviert, von dem ich netterweise einen Laib \u00bbto go\u00ab kaufen durfte und das ich auch schon einmal versucht habe, <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/?s=sauerteig#gallery1-1\" target=\"_blank\">nachzubacken<\/a> <em>(ich kam recht dicht dran, aber das Original war besser)<\/em>. Es gab noch mehrere dieser unerwarteten Gaumengl\u00fccksmomente: in Berlin, in Prag \u2013 und im April 2022 in Hamburg im Restaurant<strong> <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.kleine-brunnenstrasse.de\/\" target=\"_blank\">\u00bbKleine Brunnenstra\u00dfe \u2116 1\u00ab<\/a><\/strong>. Auch dort stellte der Kellner  ein K\u00f6rbchen hellen Brotes auf den Tisch \u2013 und schon beim ersten Biss war alle Achtsamkeit bei den Geschmacksknospen. Es war eine hausgebackene <em><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Focaccia\" target=\"_blank\">Foccacia,<\/a><\/em> noch ofenwarm, au\u00dfen mit einer rustikalen, aber d\u00fcnnen Kruste, innen weich und feinporig, saftig und mit fantastischem Weizenaroma, gekr\u00f6nt vom Geschmack frischer Rosmarinnadeln und zarter Salzflocken auf der Au\u00dfenseite. Doch ihre bew\u00e4hrten und beliebten Rezepte r\u00fccken Restaurants ja leider selten heraus, und so fragte ich kurz danach in meiner Twitter-Bubble nach erprobten und geliebten Rezepten f\u00fcr Foccacia, denn so ein grandioses Backwerk wollte ich zu Hause auch mal zubereiten.<br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\"><p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Anfrage an die Back-Bubble: Ich hatte neulich in einem Restaurant ein fantastisches Focaccia mit feinem Weizengeschmack, innen fluffig-saftig, au\u00dfen goldbraun knusprig und mit Oliven\u00f6l, Flockensalz und Rosmarinnadeln aromatisiert. <br>Hat jemand ein erprobtes Rezept f\u00fcr sowas?<\/p>&mdash; Lockdown der Herzen (@formschub) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/formschub\/status\/1515012274662039557?ref_src=twsrc%5Etfw\">April 15, 2022<\/a><\/blockquote><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Die recht zahlreichen Antworten <em>(siehe Thread zum obigen Tweet) <\/em>lieferten viele gute Hinweise und Rezepte, zus\u00e4tzlich ging ich auch noch einmal ins Netz&nbsp;und tauchte buchst\u00e4blich in den Focaccia-Kaninchenbau ein: Es gibt unz\u00e4hlige Rezepte und Rezeptvarianten, viele Berufs- und Hobbyb\u00e4cker, Backfreaks und Foodblogger haben seitenweise Recherchen, Erkenntnisse, Tipps und Empfehlungen ver\u00f6ffentlicht. Es wurden <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/lifeandstyle\/wordofmouth\/2015\/jun\/18\/how-to-make-perfect-focaccia-recipe\" target=\"_blank\">Rezepturen renommierter Kochbuchautoren miteinander verglichen<\/a>, <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/schlaraffenwelt.de\/focaccia-rezept\/\" target=\"_blank\">eigene Verfeinerungen ausgearbeitet<\/a>, es gibt <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/alexandracooks.com\/2018\/03\/02\/overnight-refrigerator-focaccia-best-focaccia\/\" target=\"_blank\">gelingsichere und besonders schnelle Rezepte<\/a>, welche, <a href=\"https:\/\/a-modo-mio.at\/focaccia-genovese\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">bei denen mehrere Mehlsorten gemischt werden<\/a> oder solche, <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.ploetzblog.de\/2016\/09\/10\/alm-rezepte-huettensemmeln-focaccia\/\" target=\"_blank\">bei denen statt Hefe Sauerteig zum Einsatz kommt<\/a>, was allerdings die Vorbereitungszeit auf mehr als einen Tag ausweitet, sofern man Mu\u00dfe, Lust und Zeit daf\u00fcr hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dfer einigen Recherchen hatte ich jedoch seit April noch keinen eigenen Backversuch gestartet, teils war das Vorhaben aus dem Ged\u00e4chtnis verdr\u00e4ngt, teils ergab sich keine passende Gelegenheit, denn ein solches Beilagenbrot braucht ja auch eine Grundlage, zu der es Beilage sein soll. Und wenn die heimische Men\u00fcplanung doch mal etwas Passendes enthielt, reichten entweder die verf\u00fcgbare Zeit oder die verf\u00fcgbaren  Vorr\u00e4te nicht, um noch \u00bbspontan\u00ab Focaccia zu backen. Doch dann hob Twitter das Thema wieder auf die Tagesordnung, mit einem Post von Frau <strong>@novemberregen<\/strong>, die nach Rezepten daf\u00fcr fragte. Ich erinnerte mich an meine damaligen Twitter-Replys und reichte eine Rezeptempfehlung von <strong>@dammiLoh<\/strong> weiter. <\/p>\n\n\n\n<p>Und pl\u00f6tzlich war die Lust am Nachbacken wieder erwacht, zumal f\u00fcr den gestrigen Abend eine Auswahl feiner Fischsalate vom Hamburger Isemarkt auf dem Speiseplan stand, wozu eine Focaccia die perfekte Beilage w\u00e4re. Also kaufte ich flugs ein und bereitete das empfohlene Rezept nahezu textgetreu zu <em>(ich habe es hier ins Deutsche \u00fcbersetzt und meine minimalen \u00c4nderungen integriert)<\/em>:<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"rezept\">Alessandras Focaccia mit Rosmarin<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Zutaten:<br><\/strong>500 g Mehl (Type 405 oder 550)<br>1 P\u00e4ckchen Trockenhefe<br>300 ml lauwarmes Wasser<br>50 g gutes Oliven\u00f6l + 6 EL f\u00fcr die Backform<br>10 g Zucker<br>10 g Salz<br>1\u20132 EL Rosmarinnadeln, vorzugsweise frisch (grob gehackt oder ganz)<br>1-2 TL Salzflocken<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zubereitung:<br><\/strong>Direkt in der R\u00fchrsch\u00fcssel die Hefe im lauwarmen Wasser aufl\u00f6sen. Dann Salz, Zucker, Oliven\u00f6l und Mehl hinzuf\u00fcgen. Nun den Teig bei mittlerer Geschwindigkeit (mit K\u00fcchenmaschine oder Handmixer) mit Knethaken etwa 8 Minuten lang kneten. Wenn der Teig mit der Hand geknetet wird, am besten noch etwas l\u00e4nger. Den Teig kneten, bis er homogen wird. Er bleibt ziemlich klebrig, aber das ist wohl beabsichtigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann den Teig direkt in der R\u00fchrsch\u00fcssel abgedeckt (z.B. mit einer Topfhaube oder einem Geschirrtuch) etwa eineinhalb Stunden gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine hohe metallene Backform (ca. 34 x 24 cm) oder ein tiefes Backblech gut einfetten mit mindestens 6 EL Oliven\u00f6l. Den Teig aus der Sch\u00fcssel in die ge\u00f6lte Form geben und mit den Fingern rechteckig flachdr\u00fccken, bis er den kompletten Boden der Form ausf\u00fcllt. Darauf achten, dass am Rand ein Teil des \u00d6ls vom Boden der Pfanne auf die Oberseite des Teigs gelangt. Das nach oben gelangte \u00d6l zum Schluss auf der Teigoberfl\u00e4che gleichm\u00e4\u00dfig verstreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Teig erneut abdecken und weitere anderthalb Stunden ruhen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt ist der Teig aufgegangen und bereit zum Backen. Die Abdeckung von der Backform entfernen, mit den Fingern \u00fcber die Fl\u00e4che verteilt einige Vertiefungen hineindr\u00fccken und nach Belieben nochmals mit etwas Oliven\u00f6l besprenkeln. Zum Schluss gleichm\u00e4\u00dfig mit Rosmarinnadeln und Salzflocken bestreuen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im vorgeheizten Backofen (220 \u00b0C Ober-\/Unterhitze oder 200 \u00b0C Umluft) etwa 14 Minuten backen (oder bis die Focaccia auf der Oberfl\u00e4che goldbraun ist).<br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"6956\" src=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Focaccia_vorher-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6956\" srcset=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Focaccia_vorher-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Focaccia_vorher-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Focaccia_vorher-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Focaccia_vorher-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Focaccia_vorher-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"6957\" src=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Focaccia_nachher-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6957\" srcset=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Focaccia_nachher-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Focaccia_nachher-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Focaccia_nachher-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Focaccia_nachher-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Focaccia_nachher-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\">Die \u00bbTestfocaccia\u00ab in der Backform vor und nach dem Backen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>F\u00fcrs erste Mal war das Ergebnis ziemlich gut gelungen. Der Gier halber wurde das Geb\u00e4ck noch warm in schmale, abbei\u00dfbare Streifen geschnitten und zum Fischsalatbuffet gereicht, wozu es hervorragend passte. Dennoch w\u00fcrde ich beim n\u00e4chsten Mal (dieselbe Rezeptgrundlage vorausgesetzt) ein paar Details variieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Dadurch, dass die Facaccia in der Backform gebacken wurde, war sie zwar auf der Oberseite wunderbar knusprig, aber die Unterseite war f\u00fcr meinen Geschmack ein bisschen zu weich geblieben. Ich w\u00fcrde sie also entweder n\u00e4chstes Mal am Ende der Backzeit aus der Form nehmen, im noch hei\u00dfen, aber schon ausgeschalteten Ofen auf Backpapier noch 5 Minuten weiterknuspern lassen und schauen, ob dies das Ergebnis verbessert. Alternativ k\u00f6nnte ich auch nach Backvarianten suchen, bei denen die Focaccia <em>ohne<\/em> Form frei auf einem Pizzastein oder auf einem Blech (mit Backpapier?) gebacken wird, was vermutlich einen weniger \u00fcppigen Einsatz des Oliven\u00f6ls mit sich br\u00e4chte, aber daf\u00fcr sorgen k\u00f6nnte, dass sie rundum etwas krosser w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Zweitens war mir der Teig mit der gew\u00e4hlten Mehlsorte \u00bbKuchenmehl\u00ab (Typ 405 der im Supermarkt gekauften Marke \u00bbDiamant\u00ab) ein wenig zu fein und zu kultiviert, ich vermisste die rustikale, erdige Robustheit bei Teig und Kruste der im Restaurant genossenen Vorlage. Bei einem erneuten Versuch w\u00fcrde ich daher wohl den etwas kr\u00e4ftigeren Weizenmehltyp 550 ausprobieren und zudem ein wirklich gutes Biomehl oder sogar eins von einem Hofladen oder einer Handwerksm\u00fchle besorgen, denn auch der sp\u00fcrbare Weizen-\/\u200aGetreidegeschmack war im Deb\u00fctgeb\u00e4ck noch lange nicht so intensiv wie in meiner Erinnerung.<\/p>\n\n\n\n<p>Ansonsten ein tolles, schnell durchf\u00fchrbares und gutes Rezept, auf dem sich aufbauen l\u00e4sst. Meinen ersten Versuch habe ich zun\u00e4chst bewusst \u2013 au\u00dfer Flockensalz und Rosmarin \u2013 nicht mit weiteren Bel\u00e4gen wie Tomaten, Zwiebeln usw. zubereitet, um die Teigbeschaffenheit und das Grundaroma m\u00f6glichst \u00bbpur\u00ab&nbsp;bewerten zu k\u00f6nnen. Sowie das einmal perfektioniert ist, kann ich mir aber durchaus auch \u00fcppiger belegte Varianten vorstellen. Oder ich springe nochmal ins \u00bbRabbit Hole\u00ab&nbsp;und probiere weitere Rezeptversionen aus. <\/p>\n\n\n\n<p>Es war jedenfalls nicht mein letzter Versuch.<\/p>\n<div class=\"likebtn_container\" style=\"clear:both;\"><!-- LikeBtn.com BEGIN --><span class=\"likebtn-wrapper\"  data-identifier=\"post_6954\"  data-site_id=\"5ec2910b6fd08bbb5dd94e1f\"  data-theme=\"heartcross\"  data-lang=\"de\"  data-show_dislike_label=\"true\"  data-share_enabled=\"false\"  data-counter_frmt=\"period\"  data-tooltip_enabled=\"false\"  data-i18n_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_after_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_after_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_like_tooltip=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike_tooltip=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_unlike_tooltip=\"\u2764\ufe0f entfernen\"  data-i18n_undislike_tooltip=\"\u274c entfernen\"  data-i18n_popup_close=\"schlie\u00dfen\"  data-i18n_popup_text=\"Danke f\u00fcr Deine Bewertung!\"  data-style=\"\"  data-unlike_allowed=\"\"  data-show_copyright=\"\"  data-item_url=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/2022\/11\/05\/brotmomente\/\"  data-item_title=\"Brotmomente\"  data-item_date=\"2022-11-05T14:37:42+01:00\"  data-engine=\"WordPress\"  data-plugin_v=\"2.6.59\"  data-prx=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-admin\/admin-ajax.php?action=likebtn_prx\"  data-event_handler=\"likebtn_eh\" ><\/span><!-- LikeBtn.com END --><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u25be Springe direkt zum Focaccia-Rezept Es gibt eine \u00bbRubrik\u00ab in meinen Alltagserlebnissen, f\u00fcr die ich immer noch nach einem passenden Wort suche: kleine sensorische \u00dcberraschungen, [&#8230;]<\/p>\n<div class=\"likebtn_container\" style=\"clear:both;\"><!-- LikeBtn.com BEGIN --><span class=\"likebtn-wrapper\"  data-identifier=\"post_6954\"  data-site_id=\"5ec2910b6fd08bbb5dd94e1f\"  data-theme=\"heartcross\"  data-lang=\"de\"  data-show_dislike_label=\"true\"  data-share_enabled=\"false\"  data-counter_frmt=\"period\"  data-tooltip_enabled=\"false\"  data-i18n_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_after_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_after_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_like_tooltip=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike_tooltip=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_unlike_tooltip=\"\u2764\ufe0f entfernen\"  data-i18n_undislike_tooltip=\"\u274c entfernen\"  data-i18n_popup_close=\"schlie\u00dfen\"  data-i18n_popup_text=\"Danke f\u00fcr Deine Bewertung!\"  data-style=\"\"  data-unlike_allowed=\"\"  data-show_copyright=\"\"  data-item_url=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/2022\/11\/05\/brotmomente\/\"  data-item_title=\"Brotmomente\"  data-item_date=\"2022-11-05T14:37:42+01:00\"  data-engine=\"WordPress\"  data-plugin_v=\"2.6.59\"  data-prx=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-admin\/admin-ajax.php?action=likebtn_prx\"  data-event_handler=\"likebtn_eh\" ><\/span><!-- LikeBtn.com END --><\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,3,4,1],"tags":[],"class_list":["post-6954","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-abgeschmeckt","category-aus-dem-kochbuch","category-ausser-haus","category-von-der-tageskarte"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6954","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6954"}],"version-history":[{"count":30,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6954\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7311,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6954\/revisions\/7311"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6954"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6954"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6954"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}