{"id":7583,"date":"2023-04-10T13:33:10","date_gmt":"2023-04-10T11:33:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/?p=7583"},"modified":"2023-04-10T14:01:39","modified_gmt":"2023-04-10T12:01:39","slug":"im-schneckentempo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/2023\/04\/10\/im-schneckentempo\/","title":{"rendered":"Im Schneckentempo"},"content":{"rendered":"\n<p>Schon wieder denke ich \u00fcber Zeug nach. In letzter Zeit oft \u00fcber Dinge, die sehr, sehr langsam passieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei manchem Schaufensterbummel, meist etwas abseits der teuren, gut besuchten Einkaufsstra\u00dfen, fallen mir ziemlich oft kleinere L\u00e4den auf, bei denen ich mir auf den ersten Blick nicht ganz sicher bin, ob sie ge\u00f6ffnet haben. Manche Eingangst\u00fcr ist etwas verwittert, der T\u00fcrgriff korrodiert, die Farbe bl\u00e4ttert ab. Folienschriften auf dem Ladenfenster sind verblichen, haben Risse, sind fragmentiert, abgebl\u00e4ttert oder l\u00f6sen sich einrollend an den R\u00e4ndern ab. Im Schaufenster h\u00e4ngen staubige, vergilbte Werbedrucke, aus denen sich durch jahrelange UV-Bestrahlung alle Magentat\u00f6ne verabschiedet haben, auch das Gelb litt sichtbar, was bleibt, sind Cyan und Schwarz. Aber die L\u00e4den sind ge\u00f6ffnet, der oder die Besitzer*innen sind gewiss schon etwas \u00e4lter, wom\u00f6glich steht der Ruhestand kurz bevor. Trotzdem regt sich bei mir die Frage: wieso hat der Gewerbetreibende es soweit kommen lassen? Die Werbeplakate nicht gelegentlich ausgetauscht, die Fenster geputzt, die Folienbuchstaben erneuert oder die Fassade renoviert? <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"842\" src=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/verblassen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7591\" srcset=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/verblassen.jpg 1024w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/verblassen-300x247.jpg 300w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/verblassen-768x632.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wenn ich mit der U-Bahn den Heimweg antrete, steige ich h\u00e4ufig an einer der beiden n\u00e4chstgelegenen Stationen in Hamburg-Barmbek aus, sie hei\u00dft <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/U-Bahnhof_Habichtstra%C3%9Fe\" target=\"_blank\">Habichtstra\u00dfe<\/a>. Wenn ich vom dortigen Bahnsteig die steinernen Treppenstufen hinuntergehe, f\u00e4llt mir jedes Mal auf, dass die vordere Kante der Treppen nicht schnurgerade verl\u00e4uft, sondern zur Mitte hin etwa drei Millimeter nach innen eine \u00bbDelle\u00ab aufweist. Das ist bei jeder Stufe leicht anders und legt nahe, dass die Stufenkante im Laufe der Zeit (die Station wurde 1930 in Betrieb genommen) durch Abertausende Schritte der Fahrg\u00e4ste und Treppenbenutzer abgetragen wurde, M\u00fc f\u00fcr M\u00fc, bis diese Delle augenf\u00e4llig wurde. An anderer Stelle, etwa in Bremen beim Denkmal der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_Bremer_Stadtmusikanten\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00bbBremer Stadtmusikanten\u00ab<\/a> oder \u2013 wieder ganz bei mir in der N\u00e4he \u2013 in der Lendengegend der Aktstatue <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/sh-kunst.de\/albert-woebcke-juengling-mit-schale\/\" target=\"_blank\">\u00bbJ\u00fcngling mit Schale\u00ab<\/a>, an der ich unweigerlich auf dem Weg zum Wocheneinkauf vorbeikomme, f\u00e4llt auf, dass selbst die Patina und das Bronzematerial durch reines Anfassen, ohne Zutun von Schleifwerkzeugen oder anderen mechanischen Hilfsmitteln, \u00fcber Jahre und Jahrzehnte abgetragen wird, so dass das gl\u00e4nzende, unoxidierte Metall sichtbar wird. Es gibt etliche solche durch Neugier oder Aberglaube partiell abgenutzten Skulpturen <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/leben\/reisen\/id_73355238\/diese-glueckbringenden-statuen-muessen-sie-beruehrt-haben.html\" target=\"_blank\">weltweit<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich erinnere mich auch noch an die fl\u00fcchtige Begegnung mit einer Frau, irgendwo in einem Supermarkt. Sie war gesch\u00e4tzt Mitte, Ende f\u00fcnfzig, hatte blondiertes, sorgsam frisiertes Haar und geh\u00f6rte zu den Frauen, die es f\u00fcr modisch geboten oder \u00e4sthetisch vorzuziehen halten, sich die eigenen, nat\u00fcrlichen Augenbrauen auszuzupfen und mit einem schwarzen Kajalstift neu aufzumalen. Ich bewerte das nicht, es m\u00f6ge sich jede(r) so herrichten, wie es nach eigenem Gutd\u00fcnken beliebt. Was mir jedoch auffiel, war, dass die gemalten Brauen der Dame sich an einem anatomisch recht abwegigen Ort befanden: sie waren von der herk\u00f6mmlichen Position gut vier Zentimeter nach oben abger\u00fcckt und prangten nun knapp unter dem Haaransatz der Tr\u00e4gerin. Ich gr\u00fcbelte. Hatte sie das von Anfang an so gemacht und einst schon nach dem ersten Auszupfvorgang beschlossen, ihr kosmetisches Werk so weit oben zu platzieren? Oder waren die gemalten Brauen \u00fcber die Jahre oder Jahrzehnte Millimeter f\u00fcr Millimeter weiter nach oben gerutscht, bis die anatomische Barriere des Haaransatzes einer weiteren Verschiebung Einhalt gebot? Ich glaube, sehr viele insbesondere schon \u00e4ltere Menschen mit bizarren Frisuren oder wunderlichem Make-up haben diesen Stil selten pl\u00f6tzlich und aus dem Stegreif kreiert, f\u00fcr viel wahrscheinlicher halte ich eine ganz allm\u00e4hliche Metamorphose, die sich von ihnen selbst unbemerkt vollzog, in hohem Alter vielleicht auch bedingt durch einen Sehkraftverlust, Einschr\u00e4nkungen der Wahrnehmung oder nachlassende motorische F\u00e4higkeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich selbst hatte auch mal an mir das Ph\u00e4nomen der unmerklich wandernden Selbstverzierung beobachten k\u00f6nnen. In den sp\u00e4ten Neunziger Jahren fand ich es eine Zeitlang schick, mir einen fein gestutzten \u00bbGoatee\u00ab-Kinnbart stehen zu lassen, Haare und Bart waren passend zueinander leicht kastanienfarben get\u00f6nt und jeden Morgen wurde vor dem gro\u00dfen und gut ausgeleuchteten Badezimmerspiegel der schmale Oberlippenteil des Bartes, seine d\u00fcnnen herabf\u00fchrenden Ausl\u00e4ufer und der Kinnbereich mit einem Klingenrasierer pr\u00e4zise in Form gehalten. Dachte ich. Damals\u2122 machte man noch deutlich seltener \u00bbSelfies\u00ab als heute, aber eines Tages wurde ich mit einem Fotoabzug konfrontiert, auf dem mich jemand fotografiert hatte. Ich erschrak und dachte \u00bbUps, mein Bart ist ja total schief!\u00ab. In der Tat hatte ich zwar die Form des Bartes konstant gehalten, aber offensichtlich war er mir unmerklich im Laufe der Wochen (Monate?) ca. 8 mm aus der Gesichtsmitte gerutscht. Im Spiegel fiel mir das nicht auf, der gewohnte (spiegeverkehrte) Anblick schien jeden Tag derselbe, aber das ungewohnt seitenrichtige Foto f\u00fchrte mir die Abweichung unwiderlegbar vor Augen. Ich glaube, kurz darauf \u00e4nderte ich meinen Bartstil zu einer Variante, die weniger pr\u00e4zise Stylingma\u00dfnahmen erforderte.<\/p>\n\n\n\n<p>An manchen Tagen, meistens im anbrechenden Fr\u00fchjahr, scheint die Sonne durch die Fenster in meine Wohnung, in der ich als sehr ortsfester Mieter mittlerweile seit \u00fcber 20 Jahren wohne, und entlarvt unbarmherzig die Oberfl\u00e4chen und Stellen, die in den d\u00fcsteren Herbst- und Wintermonaten ganz offensichtlich beim Putzen vor\u00fcbergehend vernachl\u00e4ssigt wurden. Da muss ich dann ran und zu geeigneter Zeit mal wieder etwas gr\u00fcndlicher in den Ecken, auf Simsen und Leisten, zwischen Heizk\u00f6rperrippen und auf senkrechten Kachel- und Schrankfl\u00e4chen wischen und putzen. Kein Problem, das l\u00e4sst sich vergleichsweise unaufwendig, wenn auch mittels l\u00e4stiger Arbeit, korrigieren. Aber die Sonne bescheint noch andere Details und l\u00e4sst mich stutzen, dass ich diese nicht schon fr\u00fcher bemerkt habe. Da findet sich \u00bbpl\u00f6tzlich\u00ab eine d\u00fcnne Leiste Rost an der Unterkante des blaulackierten Badezimmerspindes. Die Griffe am Geschirrschrank in der K\u00fcche sind \u00bbauf einmal\u00ab stark abgenutzt, der Lack abgebl\u00e4ttert. Die Messingt\u00fcrklinken haben matte, dunkel angelaufene Stellen. Die Wohnung \u00bbverwittert\u00ab, jeden Tag ein winziges Bisschen, ohne dass ich es auf Anhieb mitbekomme. Jemandem, der nur alle vier Jahre bei mir zu Besuch k\u00e4me, w\u00fcrden diese Ver\u00e4nderungen bis hin zum Renovierungs-oder Erneuerungsbedarf, definitiv viel deutlicher auffallen. <\/p>\n\n\n\n<p>Wenn sich etwas Pl\u00f6tzliches ereignet, das unbeabsichtigt zu Entstellung, Wandel, Zerst\u00f6rung oder Ver\u00e4nderung f\u00fchrt, sei es ein Wohnungsbrand, ein Wasserschaden, ein Verkehrsunfall, eine Verletzung, Vulkanausbr\u00fcche, \u00dcberschwemmungen oder Erdbeben, tritt der neue Zustand in so kurzer Zeit ein, dass der Unterschied zu vorher un\u00fcbersehbar ist. Das nennt man dann \u00bbUmbruch\u00ab, \u00bbUngl\u00fcck\u00ab, \u00bbKatastrophe\u00ab oder \u00bbDesaster\u00ab. Ich glaube aber mittlerweile, dass die stillen, unmerklichen, sich in mikroskopischem Tempo au\u00dferhalb unserer bewussten Zeitwahrnehmung vollziehenden Ver\u00e4nderungen uns und die Welt mit viel brachialer Wucht ver\u00e4ndern, als den meisten Menschen bewusst ist. In maximal langen Zeitr\u00e4umen k\u00f6nnen sich Milliarden Tonnen Gestein zu kilometerhohen Gebirgen emporfalten, ganze Kontinente verschieben. S\u00e4\u00dfe man auf einem ewig haltbaren Stuhl daneben, unsterblich und mit hinreichend haltbarem Proviant, w\u00fcrde es hingegen sehr schnell langweilig werden. Es passiert ja nichts.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein gutes Beispiel ist auch der Klimawandel. In der sch\u00f6nen, oberfl\u00e4chlich sauberen Wohnung unserer Zivilisation vollzieht sich eine Ver\u00e4nderung, die bislang viel zu langsam offenbar wurde, als wir es bemerken konnten. Aber nun scheint die Sonne ins Zimmer und beleuchtet die Risse und Verwerfungen, die ein baldiges Handeln erfordern, wenn die Behausung nicht unbewohnbar werden soll. Innerhalb der letzten rund 260 Jahre stieg die CO\u2082-Konzentration um ca. 130 ppm von ungef\u00e4hr ~280 ppm im Jahr 1750 auf ~410 ppm im Jahr 2010 (Werte und Jahreszahlen habe ich bewusst ausgew\u00e4hlt f\u00fcr einfacheres Rechnen). Somit kam im Schnitt alle zwei Jahre ein ppm hinzu. Ein \u2060ppm\u2060 entspricht einem Molek\u00fcl Kohlendioxid pro einer Million Molek\u00fcle trockener Luft. Es dauerte also ganze zwei Jahre, bis innerhalb dieser Ma\u00dfeinheit aus 280 CO\u2082-Teilchen 281 wurden. L\u00e4cherlich langsam, l\u00e4cherlich wenig. Genauso wie der Meeresspiegelanstieg, der im Zeitraum zwischen 1901 bis 2010 popelige <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Meeresspiegelanstieg_seit_1850\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">1,7 bis 3,7 mm pro Jahr<\/a> betrug. Jede Pf\u00fctze nach einem Regenschauer ist tiefer, wie sollten davon St\u00e4dte und Inseln \u00fcberflutet werden? Noch lachen sie.<\/p>\n\n\n\n<p>Oder das stetig gestiegene Aufkommen an Automobilen. Wie k\u00e4men jemandem, der etwa aus dem Jahr 1930 mit dem damals nur sehr \u00fcberschaubarem Autoverkehr hierher \u00bbgebeamt\u00ab werden w\u00fcrde, unsere heutigen St\u00e4dte und Stra\u00dfen vor? Ich vermute, er oder sie w\u00e4re zu Recht entsetzt, dass \u00fcberall derartige Massen an Fahrzeugen fahren und vor allem herumstehen, f\u00fcr uns hingegen ist das ganz allm\u00e4hlich \u00fcber Jahre und Jahrzehnte leider zu einem allt\u00e4glichen Bild geworden (siehe dazu auch <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZRtOdeq7Td4\" target=\"_blank\">dieser wunderbare Sketch<\/a> aus der Satiresendung \u00bbextra 3\u00ab). <\/p>\n\n\n\n<p>Ich glaube, das Langsame, Allm\u00e4hliche ist es, das die Welt wirklich pr\u00e4gt und ver\u00e4ndert. Sedimente, Patina, Erosion, Oxidation, Verwitterung, Diffusion, Plattentektonik. \u00dcberall um uns herum wallt, wandelt, altert, haucht, schabt, driftet und knistert es unmerklich. Menschen, die lautstark fordern, es solle doch bitte alles so bleiben, wie es fr\u00fcher immer war, setzte ich gerne eine VR-Brille auf, die ihnen die Welt milliardenfach beschleunigt vorf\u00fchrt. Danach k\u00f6nnten wir uns gerne weiter unterhalten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Gras-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7592\" srcset=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Gras-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Gras-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Gras-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Gras-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Gras.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<div class=\"likebtn_container\" style=\"clear:both;\"><!-- LikeBtn.com BEGIN --><span class=\"likebtn-wrapper\"  data-identifier=\"post_7583\"  data-site_id=\"5ec2910b6fd08bbb5dd94e1f\"  data-theme=\"heartcross\"  data-lang=\"de\"  data-show_dislike_label=\"true\"  data-share_enabled=\"false\"  data-counter_frmt=\"period\"  data-tooltip_enabled=\"false\"  data-i18n_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_after_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_after_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_like_tooltip=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike_tooltip=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_unlike_tooltip=\"\u2764\ufe0f entfernen\"  data-i18n_undislike_tooltip=\"\u274c entfernen\"  data-i18n_popup_close=\"schlie\u00dfen\"  data-i18n_popup_text=\"Danke f\u00fcr Deine Bewertung!\"  data-style=\"\"  data-unlike_allowed=\"\"  data-show_copyright=\"\"  data-item_url=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/2023\/04\/10\/im-schneckentempo\/\"  data-item_title=\"Im Schneckentempo\"  data-item_date=\"2023-04-10T13:33:10+02:00\"  data-engine=\"WordPress\"  data-plugin_v=\"2.6.60\"  data-prx=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-admin\/admin-ajax.php?action=likebtn_prx\"  data-event_handler=\"likebtn_eh\" ><\/span><!-- LikeBtn.com END --><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon wieder denke ich \u00fcber Zeug nach. In letzter Zeit oft \u00fcber Dinge, die sehr, sehr langsam passieren. Bei manchem Schaufensterbummel, meist etwas abseits der [&#8230;]<\/p>\n<div class=\"likebtn_container\" style=\"clear:both;\"><!-- LikeBtn.com BEGIN --><span class=\"likebtn-wrapper\"  data-identifier=\"post_7583\"  data-site_id=\"5ec2910b6fd08bbb5dd94e1f\"  data-theme=\"heartcross\"  data-lang=\"de\"  data-show_dislike_label=\"true\"  data-share_enabled=\"false\"  data-counter_frmt=\"period\"  data-tooltip_enabled=\"false\"  data-i18n_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_after_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_after_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_like_tooltip=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike_tooltip=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_unlike_tooltip=\"\u2764\ufe0f entfernen\"  data-i18n_undislike_tooltip=\"\u274c entfernen\"  data-i18n_popup_close=\"schlie\u00dfen\"  data-i18n_popup_text=\"Danke f\u00fcr Deine Bewertung!\"  data-style=\"\"  data-unlike_allowed=\"\"  data-show_copyright=\"\"  data-item_url=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/2023\/04\/10\/im-schneckentempo\/\"  data-item_title=\"Im Schneckentempo\"  data-item_date=\"2023-04-10T13:33:10+02:00\"  data-engine=\"WordPress\"  data-plugin_v=\"2.6.60\"  data-prx=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-admin\/admin-ajax.php?action=likebtn_prx\"  data-event_handler=\"likebtn_eh\" ><\/span><!-- LikeBtn.com END --><\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-7583","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-von-der-tageskarte"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7583","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7583"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7583\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7600,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7583\/revisions\/7600"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7583"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7583"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7583"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}