{"id":7936,"date":"2023-06-15T11:16:16","date_gmt":"2023-06-15T09:16:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/?p=7936"},"modified":"2023-06-15T13:48:45","modified_gmt":"2023-06-15T11:48:45","slug":"es-wird-gegessen-was-auf-den-tisch-kommt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/2023\/06\/15\/es-wird-gegessen-was-auf-den-tisch-kommt\/","title":{"rendered":"Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt!"},"content":{"rendered":"\n<p>Ich gebe zu, ich liebe den Geschmack von Fleischgerichten. Ich sch\u00e4tze ein gutes Steak, im Sommer grille ich auch gerne mal. Ein Brath\u00e4hnchen ist was Feines, oder ein St\u00fcck Lammfilet. Zum Fr\u00fchst\u00fcck ein Br\u00f6tchen mit frischem Th\u00fcringer Mett \u2013 k\u00f6stlich! Mutters Gulasch, Rinderrouladen, Currywurst, H\u00fchnerfrikassee, K\u00f6nigsberger Klopse, Wiener Schnitzel, alles h\u00f6chst delikat. Was mich nie gereizt hat, waren Lokale mit Angeboten wie \u00bbXXL-Schnitzel\u00ab oder \u00bb500 g Rib-Eye f\u00fcr 1 Person\u00ab. Ich muss Fleisch nicht in rauhen Mengen verzehren, um es genie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Doch seit etlichen Jahren ist in mir das Bewusstsein herangewachsen, dass mein Fleischkonsum ebenso wie der aller Menschen drastisch zur\u00fcckgehen sollte, wenn es f\u00fcr alle eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft geben soll. Deshalb arbeite ich auch bei meiner eigenen Ern\u00e4hrung daran, reduziere die Anzahl meiner Fleischgerichte bzw. die Menge der verzehrten fleischhaltigen Lebensmittel, w\u00e4hle beim Einkaufen st\u00e4rker nach Art, Haltung und Herkunft des Fleisches aus (z.B. eher Gefl\u00fcgel statt Rind) und probiere vegetarische oder vegane Produktalternativen aus. Der Weg ist das Ziel.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\"><p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Es ist doch eigentlich ganz einfach: statt kategorisch gegen Fleischersatzprodukte zu wettern, ab und zu mal eins probieren. Wenn\u2019s schei\u00dfe schmeckt, nicht wieder kaufen. Am Ende dominieren dann vsl. die Produkte auf dem Markt, die bezahlbar und \u00bbecht\u00ab wohlschmeckend sind.<\/p>&mdash; Edel sei der Mensch, hilfreich und woke. (Goethe) (@formschub) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/formschub\/status\/1570730547395317761?ref_src=twsrc%5Etfw\">September 16, 2022<\/a><\/blockquote><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\"><p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Fleisch oder Fleischersatzprodukte? Geschmacklich liegt f\u00fcr viele immer noch das Fleisch vorne. F\u00fcr Umwelt- und Klima haben Ersatzprodukte jedoch mehr Vorteile. Ein Thread. (1\/3) <a href=\"https:\/\/t.co\/OCTYp6E99Y\">pic.twitter.com\/OCTYp6E99Y<\/a><\/p>&mdash; Quarks (@quarkswdr) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/quarkswdr\/status\/1524777550005821446?ref_src=twsrc%5Etfw\">May 12, 2022<\/a><\/blockquote><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Der aktuelle Slogan der Firma R\u00fcgenwalder, die auf dem Gebiet der (ziemlich wohlschmeckenden) fleischlosen Ersatzprodukte seit einigen Jahren echte Pionierarbeit leistet, lautet <em><strong>\u00bbAm besten schmeckt&#8217;s, wenn&#8217;s allen schmeckt.\u00ab<\/strong><\/em> Und genau das sollte doch eigentlich das Ziel einer nachhaltigen Ern\u00e4hrungsumstellung sein: dass niemand gezwungen sein soll, etwas zu essen, was ihm\/ihr nicht schmeckt. Gleichwohl m\u00fcssen sich \u2013 daf\u00fcr wird der Klimawandel unweigerlich sorgen \u2013 wohl alle damit abfinden, k\u00fcnftig weniger klimasch\u00e4dliche Nahrungsmittel zu verzehren, <em>obwohl<\/em> sie sehr gut schmecken. Dieser Weg, der mir logisch und plausibel erscheint, bringt mich zu einem Gedankenspiel. F\u00fcr dieses Gedankenspiel versuche ich aber mal, einige Schritte zur\u00fcckzutreten und die Kulturgeschichte der Ern\u00e4hrung etwas langfristiger zu betrachten, wenn auch aus Laienperspektive. Ich habe zwar mehrere B\u00fccher zur Kulturgeschichte der K\u00fcche und des Essens gelesen, aber bin bei weitem kein Fachmann. Falls mir also nachfolgend Denkfehler aufgrund meines l\u00fcckenhaften Wissens unterlaufen, bitte ich mir, diese nachzusehen bzw. sie gern in den Kommentaren zu korrigieren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Piktogramme_Technik.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7937\" width=\"681\" height=\"233\" srcset=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Piktogramme_Technik.jpg 908w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Piktogramme_Technik-300x102.jpg 300w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Piktogramme_Technik-768x262.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 681px) 100vw, 681px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>F\u00fcr diese drei roten Piktogramme oben habe ich versucht, drei ehemals sehr gel\u00e4ufige Alltagsgegenst\u00e4nde auszuw\u00e4hlen, die \u00e4lteren Menschen in jedem Fall vertraut sein sollten, aber j\u00fcngeren und sehr jungen Menschen gegebenenfalls komplett unbekannt sind, denn diese Dinge sind mittlerweile fast vollst\u00e4ndig aus unserem Alltag verschwunden: Sanduhr, Diskette und Filmstreifen. Dieses Verschwinden vollzog sich innerhalb nur weniger Jahrzehnte, an die Stelle dieser Gegenst\u00e4nde traten andere Werkzeuge oder Technologien, die diese ersetzt oder \u00fcberfl\u00fcssig gemacht haben.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hnliches passiert auch bei der Ern\u00e4hrung. Wer isst heutzutage noch \u00bbErbswurst\u00ab&nbsp;oder trinkt \u00bbMuckefuck\u00ab? Wieso gibt es B\u00fccher mit Titeln wie \u00bbVergessene Gem\u00fcse\u00ab, in denen man von \u00bbPostelein\u00ab, \u00bbNavetten\u00ab&nbsp;oder \u00bbZuckerhut\u00ab lesen kann? Wer kocht heute noch eine \u00bbFunzelsuppe\u00ab, \u00bbMilchnudeln\u00ab oder \u00bbOfenschlupfer\u00ab? <\/p>\n\n\n\n<p>Im Mittelalter, also dem Zeitraum etwa vom Jahr 500 bis zum Jahr 1500, waren <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.leben-im-mittelalter.net\/gesellschaft-im-mittelalter\/die-staendeordnung.html\" target=\"_blank\">etwa 90% der Bev\u00f6lkerung Bauern und einfache B\u00fcrger<\/a>. Wie sah deren Speiseplan aus? Tomaten, Nudeln, Reis und Kartoffeln gab es noch nicht, ebenso raffinierten Zucker \u2013 und die meisten heute bekannten Gew\u00fcrze waren unbekannt oder unerschwingliche Luxusprodukte.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Das wichtigste Nahrungsmittel im&nbsp;Mittelalter&nbsp;war Brot, meist dunkles Brot aus Roggen, Dinkel oder Hafer. (\u2026) Oft gab es auch Brei und Suppen aus Getreide, etwa Hirse. Arm und Reich a\u00dfen Eint\u00f6pfe aus Linsen und Bohnen.<\/p>\n<cite>Quelle: https:\/\/www.tessloff.com\/was-ist-was\/geschichte\/mittelalter\/was-assen-die-menschen-im-mittelalter.html<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Auch wenn die mittelalterliche K\u00fcche von Fr\u00fch- bis zum Sp\u00e4tmittelalter eine gro\u00dfe Vielfalt an Lebensmittel aufweist, so bleibt diese Vielfalt doch den reichen Herren vorbehalten. Die Hauptmahlzeit der armen Bev\u00f6lkerung bestand aus Brot, Kraut und R\u00fcben und Bohnen.<\/p>\n<cite>Quelle: https:\/\/deutschland-im-mittelalter.de\/Kulturgeschichte\/Ernaehrung<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Da die Bauern oft auch selbst Tiere hielten, konnten sie nat\u00fcrlich prinzipiell auch deren Fleisch verzehren. Zu bedenken ist jedoch, dass die Nutztiere fr\u00fcher wesentlich kleiner waren als heutige Z\u00fcchtungen und es deutlich aufwendiger war, Fleisch ohne moderne K\u00fchl- und Konservierungsmethoden haltbar zu machen. Insofern war <em>frisches<\/em> Fleisch ein gro\u00dfer Luxus. Das gab es meist nur vor dem Winter, wenn vermehrt geschlachtet wurde, in den folgenden Monaten mussten dann Trocken-, R\u00e4ucher- oder P\u00f6kelfleisch gen\u00fcgen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Als noch w\u00e4hrend des sp\u00e4ten Mittelalters sukzessive die Waldnutzungsrechte und sp\u00e4ter die Gemeinschaftsweiden verschwanden, musste sich der Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung auf weitgehend vegetarische Ern\u00e4hrung umstellen. Nachdem der \u00bbSchwarze Tod\u00ab ganze Regionen entv\u00f6lkert hatte, wurden die freien Fl\u00e4chen f\u00fcr die Rinder- und Schafzucht verwendet. Die Tiere landeten auf den Tellern der st\u00e4dtischen Bev\u00f6lkerung: Rindfleisch f\u00fcr die wohlhabenden B\u00fcrger, Schaffleisch f\u00fcr die weniger Wohlhabenden, F\u00fc\u00dfe und andere weniger begehrte Fleischteile f\u00fcr die \u00c4rmeren. Und f\u00fcr die ganz Armen gab es Brot. Der Adel bevorzugte nach wie vor Wild, nun allerdings vor allem \u201efeines\u201c wie V\u00f6gel (Fasan usw.).<\/p>\n<cite>Quelle: https:\/\/www.openscience.or.at\/hungryforscienceblog\/arme-leute-essen-und-luxusspeisen\/<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Andernorts kann man lesen, dass, sowohl im Mittelalter als auch in sp\u00e4teren Jahrhunderten, Lebensmittel wie Austern oder Hummer, die heute als Delikatessen f\u00fcr Wohlhabende gelten, einst \u00bbArme-Leute-Essen\u00ab waren \u2013 zumindest f\u00fcr die Menschen, welche nah an der K\u00fcste lebten, denn auch frischer Fisch war nat\u00fcrlich aufgrund der fehlenden M\u00f6glichkeiten zur Haltbarmachung f\u00fcr Menschen abseits der Meeresk\u00fcsten im Landesinneren oder in gr\u00f6\u00dferer Entfernung zu fischreichen Gew\u00e4ssern nicht zug\u00e4nglich.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Austern wurden auch im Mittelalter gesch\u00e4tzt. Der gr\u00f6\u00dfte Austernschalenberg wurde in Poole (England) gefunden und besteht aus ca. 3,8 bis 7,6 Millionen Austernschalen. Nach Paris \u2013 dem heutigen Mekka der Austernliebhaber \u2013 kamen Austern erst im 11. oder 12. Jahrhundert. Dort waren sie anfangs ein Essen f\u00fcr arme Leute. Man nimmt an, dass um 1300 Austern billiger als frischer Fisch waren. Pieter Brueghel d. \u00c4. stellt auf seinem Kupferstich \u00bbDie magere K\u00fcche\u00ab eine Gruppe armer Leute dar, die Austern aus einem Topf essen.<\/p>\n<cite>Quelle: https:\/\/www.fisch-gruber.at\/fisch-und-mehr\/fisch\/eine-kleine-kulturgeschichte-der-auster\/<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Wenn man heutzutage jemanden fragt, was die typischsten Zutaten der italienischen K\u00fcche sind, landet vermutlich die Tomate mit auf den vorderen Pl\u00e4tzen. Tats\u00e4chlich kam sie jedoch erst um 1540 nach Italien und wurde dann noch weitere 150 Jahre lang (!) als Lebensmittel eher skeptisch eingesch\u00e4tzt. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Nach dem ersten Auftauchen der Tomate in Italien 1548\/1555 schm\u00fcckten die Tomatenpflanzen die italienischen G\u00e4rten zun\u00e4chst \u00fcberwiegend als Zierpflanzen, da sie aufgrund ihrer \u00c4hnlichkeit mit anderen Nachtschattengew\u00e4chsen als giftig angesehen wurden. Doch bereits die Medici waren an der Verwendung der Tomate f\u00fcr den Verzehr interessiert. Obwohl Mattioli schon 1544 ein Rezept f\u00fcr den Verzehr von Tomaten angab, wird in der Literatur daran gezweifelt, dass sie wirklich des \u00d6fteren als Speisepflanze verwendet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Insbesondere in Italien wurde die Tomate ab dem 17. Jahrhundert immer bedeutender. Antonio Latini war ab 1658 als Koch beim spanischen Vizek\u00f6nig von Neapel t\u00e4tig. In dem von ihm verfassten Kochbuch fanden sich erstmals auch Rezepte mit neuweltlichen Zutaten. Die drei Gerichte, in denen die Tomate vorkam, wurden als \u201ealla spagnola\u201c bezeichnet. Um 1700 begann man, die Tomate als eine Zutat f\u00fcr Speisen sch\u00e4tzen zu lernen; erneut galt Italien als Vorreiter.<\/p>\n<cite>Quelle: https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tomate<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Schaut man also in Zeitskalen von Jahrhunderten auf die Essgewohnheiten der Menschen, \u00e4ndert sich dort an sehr vielen Stellen sehr h\u00e4ufig sehr viel, manches allm\u00e4hlich, manches auch umw\u00e4lzend. Kriege, Missernten, Wohlstand und Armut sowie die Marktpreise von Nahrungsmitteln, Zugang zu neuen Technologien und Konservierungsverfahren, kultureller Austausch sowie Importe bislang unbekannter Lebensmittel, Gerichte und Zubereitungsarten, die Entstehung neuer Tier- und Pflanzenz\u00fcchtungen, in j\u00fcngerer Zeit auch Ern\u00e4hrungstrends, industriell gefertigte und hoch verarbeitete Lebensmittelprodukte, wissenschaftliche Erkenntnisse*, Gesundheitsbewusstsein \u2013 all das sorgt daf\u00fcr, dass der Speiseplan der Menschen in jedem Winkel der Erde sich permanent \u00e4ndert. Das, was oft von Konservativen als \u00bbTradition\u00ab gelabelt wird, wie etwa der fast t\u00e4gliche Verzehr von (frischem) Fleisch in gr\u00f6\u00dferen Mengen, ist oft erst seit wenigen Jahrhunderten oder Jahrzehnten \u00fcblich oder \u00fcberhaupt m\u00f6glich. Auch die Sitte, \u00bbtraditionell\u00ab drei Mahlzeiten am Tag zu sich zu nehmen (Fr\u00fchst\u00fcck, Mittagessen, Abendessen) ist kulturgeschichtlich relativ neu. Von den alten R\u00f6mern bis ins Mittelalter hinein waren zumeist nur zwei Mahlzeiten pro Tag \u00fcblich \u2013 morgens und abends (Fr\u00fchmahl <em>\u00bbprandium\u00ab<\/em> und Sp\u00e4tmahl <em>\u00bbcena\u00ab<\/em>). Erst zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert entstand die Gepflogenheit, drei oder gar vier Mahlzeiten am Tag einzunehmen. Ich finde sowas hochspannend.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"This Is Why Eating Healthy Is Hard (Time Travel Dietitian)\" width=\"900\" height=\"506\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/5Ua-WVg1SsA?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">* Auch die Ern\u00e4hrungswissenschaft entwickelt sich stetig weiter.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Zu den Ver\u00e4nderungen, die seit jeher diesen Wandel antrieben, kommt nun mit erheblicher Dynamik der Klimawandel. Ich glaube, seine Auswirkungen werden in wenigen Jahrzehnten einen gravierenden Einfluss darauf haben, wie wir uns ern\u00e4hren werden <em>wollen<\/em> und <em>k\u00f6nnen<\/em>. Viele Nutzpflanzen werden sich sehr viel schwieriger, nur auf deutlich begrenzten Fl\u00e4chen, wom\u00f6glich in ganz anderen Regionen\/Klimazonen und mit deutlich geringeren Ertr\u00e4gen anbauen lassen, viele Lebensmittel k\u00f6nnten zum Luxusgut werden, vielleicht sogar so verbreitete und beliebte wie Kaffee, Kakao oder Wein. Viele m\u00f6gen dar\u00fcber schimpfen, ich finde das auch alles andere als erfreulich, aber ich glaube, es wird sich langfristig nicht verhindern lassen. Ich selbst w\u00fcrde niemanden dazu dr\u00e4ngen oder \u00fcberreden wollen, sich anders zu ern\u00e4hren oder von fleischlicher auf pflanzliche Kost umzusteigen. Aber ich bin mir relativ sicher, dass in den n\u00e4chsten 10, 20, 50 oder 100 Jahren der sich rasant ver\u00e4ndernde Planet Erde diese \u00dcberzeugungsarbeit sehr nachdr\u00fccklich leisten wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Jede Generation, die neu geboren wird, w\u00e4chst in einer \u00bbBlase\u00ab&nbsp;auf, die auch ihre Ern\u00e4hrungsgewohnheiten pr\u00e4gt. Ich erinnere mich, dass mich als Teenager die Kurzgeschichte \u00bbSchwein\u00ab (im Original <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Pig_(short_story)\" target=\"_blank\">\u00bbPig\u00ab<\/a>) von Roald Dahl \u00fcberaus fasziniert hat. In dieser Geschichte wird der Protagonist, Lexington, als 12 Tage alter S\u00e4ugling aufgrund einer tragischen polizeiliche Verwechslung zur Vollwaise. Eine alte Tante nimmt sich des Kindes an und zieht ihn in v\u00f6lliger l\u00e4ndlicher Abgeschiedenheit auf.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Aunt Glosspan, who is 70 but looks half her age, lives in an isolated cottage. \u00bbShe was a strict vegetarian and regarded the consumption of animal flesh as not only unhealthy and disgusting, but horribly cruel.\u00ab (\u2026) When Lexington is 6, Glosspan decides to home-school him, partially because she is afraid that the public schools will serve him meat. She describes the horrors of meat-eating to him on one occasion. One of the subjects she teaches him is cooking and he takes to it extremely well. He takes over cooking duties for the house at age 10. Eventually he begins to invent his own recipes, making them from all sorts of vegetarian items. He is so skilled that she suggests that he write a cookbook, and he agrees. The book is to be titled \u203aEat Good and Healthy\u2039.<\/p>\n<cite>Quelle: https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Pig_(short_story)<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Nach dem Tod der Tante, Lexington ist gerade einmal 17, wird er erstmals aus seiner hermetisch abgeschlossenen vegetarischen Blase gerissen und ist gezwungen, zwecks Regelung des Nachlasses seiner Tante nach New York zu reisen. Dort probiert er zum ersten Mal ein Fleischgericht vom Schwein \u2013 und es schmeckt ihm so unglaublich gut, dass er \u2013 neugierig geworden, wo und wie dieses Nahrungsmittel hergestellt wird \u2013 sich zur Besichtigung eines Schlachthofes entschlie\u00dft \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>In dieser Geschichte vollzieht sich der Weg aus der kulturellen Nahrungsblase heraus zwar in umgekehrter Richtung, von vegetarischer zu fleischlicher Kost, aber auch hier wurde die Pr\u00e4gung der Ern\u00e4hrungsgewohnheiten von Kindesbeinen an durch das direkte kulturelle und famili\u00e4re Umfeld gepr\u00e4gt. Auch der zeitliche Rahmen der Pr\u00e4gung ist entscheidend: Ich selbst kannte als Kind in den 1970er Jahren z.B. weder Rucola noch Auberginen, Mangos, Papayas oder Pastinaken. Gem\u00fcse wie Champignons, Erbsen, Karotten, Bohnen und Spargel kam aus der Dose, das erste Mal in einem chinesischen Restaurant war ich etwa mit 12 Jahren und ich wurde 25, bis ich das erste Mal ein indisches Lokal besuchte. Noch einige Jahre sp\u00e4ter entdeckte ich die thail\u00e4ndische L\u00e4nderk\u00fcche, die japanische (Sushi) und die syrisch-libanesische. Gefehlt hat mir davor nichts. Erst <em>danach<\/em> h\u00e4tte ich es vermisst, darauf verzichten zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich glaube, die beiden gr\u00f6\u00dften Talente der Menschheit sind Erfindungsreichtum und Anpassungsf\u00e4higkeit. Sie haben uns sowohl zu einer technologisch und wissenschaftlich hochentwickelten Zivilisation gemacht als auch an den Abgrund der Klimakatastrophe gef\u00fchrt. Und sie haben ebenso das Potenzial, uns vor diesem Abgrund wieder umkehren zu lassen. Ich betrachte die aktuelle Situation und alle Prognosen zwar mit Sorge, aber ich weigere mich auch, mir jeglichen Optimismus nehmen zu lassen. Ich m\u00f6chte hoffnungsvoll und neugierig darauf bleiben, mit welchen Ideen, Erfindungen und Innovationen sich Menschen dieser Ver\u00e4nderung entgegenstellen werden, wie und wo sie sich werden anpassen k\u00f6nnen und auf welchen Wegen oder an welchen Orten sie die Welt vielleicht wieder lebenswert(er) machen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn vielleicht entdecken wir ja auch ganz famose neue Lebensmittel, Zutaten und Gerichte aus Pflanzen, vielleicht auch aus <a href=\"https:\/\/www.fraunhofer.de\/en\/research\/current-research\/our-diet-is-about-to-go-green.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Algen<\/a>, Mikroorganismen, Flechten, Moosen oder <a href=\"https:\/\/www.mushlabs.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Pilzen<\/a>, die uns so gut schmecken werden, dass wir in ein paar Jahrzehnten (oder Jahrhunderten, wenn es uns gelingt, den Klimawandel zivilisiert zu \u00fcberstehen) Fleisch gar nicht mehr nachtrauern werden. Die Alten, die es noch kennen, werden allm\u00e4hlich weniger und die Jungen, die ohne Fleisch aufwachsen, werden nach und nach zur Mehrheit. Dann g\u00e4be es weitere Piktogramme, die man jungen Menschen erstmal erkl\u00e4ren m\u00fcsste, weil sie die Dinge dahinter aus ihrem eigenen Leben weder kennen noch vermissen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Piktogramme_Fleisch.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7943\" width=\"681\" height=\"233\" srcset=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Piktogramme_Fleisch.jpg 908w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Piktogramme_Fleisch-300x102.jpg 300w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Piktogramme_Fleisch-768x262.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 681px) 100vw, 681px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u00bbWe will adapt.\u00ab<\/p>\n<cite>Seven Of Nine, Star Trek Voyager S04.E12, \u00bbMortal Coil\u00ab (1997)<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ein paar Links zum Thema<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ern%C3%A4hrung_des_Menschen\" target=\"_blank\">Wikipedia: \u00bbErn\u00e4hrung des Menschen\u00ab<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Esskultur_im_Mittelalter\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wikipedia: \u00bbEsskultur im Mittelalter\u00ab<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Esskultur_der_fr%C3%BChen_Neuzeit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wikipedia: \u00bbEsskultur der fr\u00fchen Neuzeit\u00ab<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mahlzeit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wikipedia: \u00bbMahlzeit\u00ab<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.historisches-lexikon-bayerns.de\/Lexikon\/Ern%C3%A4hrung_(Sp%C3%A4tmittelalter\/Fr%C3%BChe_Neuzeit)\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Historisches Lexikon Bayerns: \u00bbErn\u00e4hrung (Sp\u00e4tmittelalter\/Fr\u00fche Neuzeit)\u00ab<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.nutrimen.de\/ernaehrung-frueher-und-heute\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Blog \u203aNutrimen\u2039: \u00bbErn\u00e4hrung fr\u00fcher und heute\u00ab<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.falstaff.com\/de\/news\/food-trends-unser-essverhalten-im-wandel\" target=\"_blank\">Falstaff-Magazin: \u00bbFood-Trends: Unser Essverhalten im Wandel\u00ab<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Literaturtipps (aus meinem B\u00fccherschrank)<\/h4>\n\n\n\n<p>Vier B\u00e4nde kulinarischer Kulturgeschichte des Autors <a href=\"https:\/\/www.pietropietro.de\/buecher\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Peter Peter<\/a>:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Kulturgeschichte der deutschen K\u00fcche<\/li>\n\n\n\n<li>Kulturgeschichte der franz\u00f6sischen K\u00fcche<\/li>\n\n\n\n<li>Kulturgeschichte der italienischen K\u00fcche<\/li>\n\n\n\n<li>Kulturgeschichte der \u00f6sterreichischen K\u00fcche<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"likebtn_container\" style=\"clear:both;\"><!-- LikeBtn.com BEGIN --><span class=\"likebtn-wrapper\"  data-identifier=\"post_7936\"  data-site_id=\"5ec2910b6fd08bbb5dd94e1f\"  data-theme=\"heartcross\"  data-lang=\"de\"  data-show_dislike_label=\"true\"  data-share_enabled=\"false\"  data-counter_frmt=\"period\"  data-tooltip_enabled=\"false\"  data-i18n_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_after_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_after_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_like_tooltip=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike_tooltip=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_unlike_tooltip=\"\u2764\ufe0f entfernen\"  data-i18n_undislike_tooltip=\"\u274c entfernen\"  data-i18n_popup_close=\"schlie\u00dfen\"  data-i18n_popup_text=\"Danke f\u00fcr Deine Bewertung!\"  data-style=\"\"  data-unlike_allowed=\"\"  data-show_copyright=\"\"  data-item_url=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/2023\/06\/15\/es-wird-gegessen-was-auf-den-tisch-kommt\/\"  data-item_title=\"Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt!\"  data-item_date=\"2023-06-15T11:16:16+02:00\"  data-engine=\"WordPress\"  data-plugin_v=\"2.6.59\"  data-prx=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-admin\/admin-ajax.php?action=likebtn_prx\"  data-event_handler=\"likebtn_eh\" ><\/span><!-- LikeBtn.com END --><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich gebe zu, ich liebe den Geschmack von Fleischgerichten. Ich sch\u00e4tze ein gutes Steak, im Sommer grille ich auch gerne mal. Ein Brath\u00e4hnchen ist was [&#8230;]<\/p>\n<div class=\"likebtn_container\" style=\"clear:both;\"><!-- LikeBtn.com BEGIN --><span class=\"likebtn-wrapper\"  data-identifier=\"post_7936\"  data-site_id=\"5ec2910b6fd08bbb5dd94e1f\"  data-theme=\"heartcross\"  data-lang=\"de\"  data-show_dislike_label=\"true\"  data-share_enabled=\"false\"  data-counter_frmt=\"period\"  data-tooltip_enabled=\"false\"  data-i18n_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_after_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_after_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_like_tooltip=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike_tooltip=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_unlike_tooltip=\"\u2764\ufe0f entfernen\"  data-i18n_undislike_tooltip=\"\u274c entfernen\"  data-i18n_popup_close=\"schlie\u00dfen\"  data-i18n_popup_text=\"Danke f\u00fcr Deine Bewertung!\"  data-style=\"\"  data-unlike_allowed=\"\"  data-show_copyright=\"\"  data-item_url=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/2023\/06\/15\/es-wird-gegessen-was-auf-den-tisch-kommt\/\"  data-item_title=\"Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt!\"  data-item_date=\"2023-06-15T11:16:16+02:00\"  data-engine=\"WordPress\"  data-plugin_v=\"2.6.59\"  data-prx=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-admin\/admin-ajax.php?action=likebtn_prx\"  data-event_handler=\"likebtn_eh\" ><\/span><!-- LikeBtn.com END --><\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10,1],"tags":[],"class_list":["post-7936","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-ins-netz-gegangen","category-von-der-tageskarte"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7936","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7936"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7936\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7963,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7936\/revisions\/7963"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7936"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7936"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7936"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}