{"id":8130,"date":"2023-08-01T14:58:05","date_gmt":"2023-08-01T12:58:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/?p=8130"},"modified":"2023-08-15T12:47:10","modified_gmt":"2023-08-15T10:47:10","slug":"wortnachwuchs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/2023\/08\/01\/wortnachwuchs\/","title":{"rendered":"Wortnachwuchs"},"content":{"rendered":"\n<p>Sprache ist doch etwas Tolles. So unendlich vielf\u00e4ltig, dass man im Prinzip alles damit ausdr\u00fccken kann und doch so beschr\u00e4nkt, wenn einem manchmal die Worte fehlen. So einfach und logisch und doch so inkonsequent, komplex und manchmal verwirrend. So pr\u00e4zise und doch oft so doppeldeutig. Man kann Dinge sagen, indem man sie knapp und pointiert formuliert oder indem man sie \u00fcberbordend ausschm\u00fcckt, doch manche ellenlangen Texte bleiben trotzdem nach dem Lesen komplett unverst\u00e4ndlich. Manchmal gen\u00fcgt ein einziges Wort, um alles von Belang mitzuteilen und manchmal gibt es sogar Momente, in denen unendlich viel gesagt werden kann, indem man einfach nur schweigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sprache ist eine Plattform, auf der alle sich verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen, die sie beherrschen und doch \u00e4ndert sie sich st\u00e4ndig und niemand, kein\/e Politiker*innen und kein\/e Populist*innen k\u00f6nnen diesen Prozess auf Dauer unterbinden. Es gibt zehntausende von W\u00f6rtern und doch sind es nie genug, so dass st\u00e4ndig neue hinzukommen und jedes Synonym, das es f\u00fcr ein Wort gibt, hat eine abweichende Nuance in seiner Bedeutung.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich war schon immer fasziniert von W\u00f6rtern und von Kindesbeinen an daran interessiert, mir m\u00f6glichst viele anzueignen. Ich wollte sie haben, benutzen, mit ihnen arbeiten und spielen. Ich hasse Missverst\u00e4ndnisse, die bei unklarer Kommunikation entstehen und die Nachfragen oder sogar Unstimmigkeiten nach sich ziehen und mein Wortschatz hilft mir dabei, dies nach M\u00f6glichkeit von vornherein zu vermeiden. Irgendwann schrieb ich mal ins Internet \u00bbEffizienz ist die edelste Form der Faulheit\u00ab und das ist auch eine meiner Maximen beim schriftlichen und gesprochenen Ausdruck \u2013 wenn ich etwas m\u00f6glichst kurz und eindeutig mitteilen kann, geht es schneller und ich muss nachtr\u00e4glich nichts erl\u00e4utern, erg\u00e4nzen oder widerrufen. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein Punkt aus meiner Einleitung (\u00bbEs gibt tausende von W\u00f6rtern und doch sind es nie genug, so dass st\u00e4ndig neue hinzukommen\u00ab) interessiert mich z.B. immer wieder besonders. Warum geraten manche W\u00f6rter mit der Zeit ins Abseits oder sterben aus und warum gewinnen neue W\u00f6rter pl\u00f6tzlich an Popularit\u00e4t und Verbreitung? Ich freue mich immer, wenn ich in Texten oder Gespr\u00e4chen \u00bbalte\u00ab W\u00f6rter wahrnehme, wie etwa \u00bbindes\u00ab, \u00bbfamos\u00ab oder \u00bbdergleichen\u00ab. Und wer kreiert neue W\u00f6rter und wieso? Ich finde etwa, dass es noch nie so deutlich sp\u00fcrbar wurde wie heutzutage, dass Politiker \u00fcber alle Parteien hinweg (und\/oder deren Berater) mehr oder weniger geschickt versuchen, ihre Programme oder Ma\u00dfnahmen mittels Sprache und neu geschaffenen, meist sehr plakativen Begriffen zu \u00bbframen\u00ab. Die Konsequenz, mit der einzelne Repr\u00e4sentanten aus Politik oder Wirtschaft bei jedem Medienauftritt ihre jeweils gerade sendebed\u00fcrftigsten Vokabeln, Floskeln oder sogar ganzen S\u00e4tze in absolut identischer Form immer und immer wieder abspulen, hat bisweilen schon etwas Roboterhaftes, stur nach dem Prinzip \u00bbsteter Tropfen h\u00f6hlt den Stein\u00ab \u2013 zwar eindringlich, aber maximal penetrant und v\u00f6llig entseelt. Einige Begriffe fr\u00fcherer Akteure sind l\u00e4ngst in unser aller Wortschatz hineindiffundiert, ohne dass heute noch irgendjemand dar\u00fcber nachdenkt, woher diese urspr\u00fcnglich stammen. So f\u00e4llt zum Beispiel auf, dass das Wort \u00bbEntsorgung\u00ab als Begriff f\u00fcr die vermeintlich endg\u00fcltige bzw. unproblematische Beseitigung von M\u00fcll oder Abfall seit dem Jahr 1974 signifikant h\u00e4ufiger genutzt wurde, zun\u00e4chst in den Massenmedien und sp\u00e4ter auch im allt\u00e4glichen Sprachgebrauch der Bev\u00f6lkerung (siehe Grafik <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/sprache.hypotheses.org\/293\" target=\"_blank\">\u00bbAbb. 1: DWDS-Wortverlaufskurve f\u00fcr Entsorgung und entsorgen\u00ab<\/a>). Im Jahr 1977 stand \u00bbEntsorgung\u00ab auf <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/gfds.de\/aktionen\/wort-des-jahres\/\" target=\"_blank\">Platz 4<\/a> der damals seit kurzem von der Gesellschaft f\u00fcr deutsche Sprache e.\u2009V. erkorenen \u00bbW\u00f6rter des Jahres\u00ab. Woher kommt diese pl\u00f6tzliche Popularit\u00e4t? In Deutschland gibt es einerseits <a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/daten\/ressourcen-abfall\/verwertung-entsorgung-ausgewaehlter-abfallarten\/glas-altglas#altglassammlung-mit-tradition\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">seit 1974 ein fl\u00e4chendeckendes Sammelsystem f\u00fcr Glas<\/a>, also k\u00f6nnte wom\u00f6glich eine aufkommende breitere Debatte zum Thema M\u00fcllvermeidung oder Recycling&nbsp;das Wort \u00bbgepusht\u00ab haben. <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.ausgestrahlt.de\/blog\/2019\/01\/07\/die-schlimme-wortschoepfung-entsorgung\/\" target=\"_blank\">Andererseits taucht das Wort gegen Mitte der 1970er Jahre auch verst\u00e4rkt im Zusammenhang mit der Beseitigung und \u00bbEnd-\u00abLagerung von Atomm\u00fcll auf<\/a>, also k\u00f6nnte der Ursprung eventuell auch dort liegen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>\u00bb1975: Untersuchungen zur Errichtung eines Nuklearen Entsorgungszentrums<\/strong><br>Beginn der Untersuchung dreier Standorte in Niedersachsen zur Errichtung eines Nuklearen Entsorgungszentrums im Auftrag der Bundesregierung. Mit dem Bekanntwerden der Untersuchung regt sich an allen Standorten Widerstand.\u00ab<\/p>\n<cite>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.endlagersuche-infoplattform.de\/webs\/Endlagersuche\/DE\/Radioaktiver-Abfall\/geschichte\/inhalt.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.endlagersuche-infoplattform.de<\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Ist es plausibel, anzunehmen, dass der Begriff entweder von Vertretern aus dem Umfeld der Atomlobby kreiert und gezielt medial in Umlauf gebracht wurde? Oder stammt er von Politikern, in deren Interesse es stand, der Bev\u00f6lkerung zu suggerieren, das Problem des Abtransports und der Einlagerung radioaktiver Abf\u00e4lle sei problemlos, endg\u00fcltig und sorgenfrei m\u00f6glich?<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u00bbWer auch immer die beiden W\u00f6rter <em>(gemeint sind Entsorgung und entsorgen) <\/em>gepr\u00e4gt hat, tat einen genialen Griff. Sie nutzen den Wortschatz der Emotionen f\u00fcr einen euphemistischen Terminus technicus. Das Wort entsorgen legt nahe, man w\u00fcrde nicht nur seinen M\u00fcll los, sondern auch seine Sorgen.<\/p>\n<cite>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print\/die_welt\/kultur\/article168088789\/Ist-entsorgen-wirklich-ein-Naziwort.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.welt.de (2017)<\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber jedoch denkt heute wohl kaum noch jemand nach. Wir \u00bbentsorgen\u00ab dank dieses Begriffs mittlerweile alles M\u00f6gliche, von der Bananenschale \u00fcber gebrauchte Batterien und Schlachtabf\u00e4lle bis hin zu ausgedienten hochradioaktiven Brennst\u00e4ben. Das Wort und seine besch\u00f6nigende Aura sind in der Welt und werden sie wohl vorerst auch nicht wieder verlassen.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem l\u00e4nger zur\u00fcckliegenden Fall ist es schwierig, im Nachhinein klar zu beweisen, wann, wo und von wem der Begriff gezielt oder beil\u00e4ufig erfunden wurde. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Update: Ich habe noch einen Link zu einem Dokument gefunden, in dem die Wurzeln des Begriffs \u00bbEntsorgung\u00ab als Synonym f\u00fcr die Beseitigung von (radioaktiven) Abf\u00e4llen erkundet und auf das Jahr 1975 datiert wurden \u2013 sie liegen tats\u00e4chlich in der Politik:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Ein Lehrst\u00fcck zum Thema Verbreitung sprachlicher Ausdr\u00fccke bieten die Abschnitte, die die Kommunikationskarriere des Ausdrucks <strong>Entsorgungspark<\/strong> behandeln. Dieser Ausdruck wurde im Jahre 1975 im Innenministerium erfunden und dort intern etwa eineinhalb Jahre lang verwendet. In die \u00d6ffentlichkeit gelangte das Wort erstmalig im Mai 1975, als <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Werner_Maihofer\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Innenminister Maihofer<\/a> es in einem Vortrag bei einer Reaktortagung verwendete. Die anderen Ministerien, vor allem das Forschungsministerium, zogen \u00bbEntsorgungsanlage\u00ab vor. 1975 finden sich weitere vereinzelte Verwendungen, z.B. in der Rede eines Bundestagsabgeordneten. Aber schon 1976 verwenden die Experten das Wort nicht mehr; es ist eine terminologische Eintagsfliege. Auch in der Presse sind Belege kaum zu finden.<br>Nachdem es eigentlich schon tot ist, wird das Wort in den 80er Jahren von Sprachkritikern in den Medien und in der Wissenschaft entdeckt. Es wird als abschreckendes Beispiel eines manipulativen Euphemismus zitiert und als Standardbeispiel weitertradiert. So erlebt es eine Karriere aus zweiter Hand, die bis heute viel dynamischer ist als die unbedeutende Erstkarriere.<\/p>\n<cite>Quelle: Gerd Fritz \u2013 \u00bbRezension von: Jung, Matthias: \u00d6ffentlichkeit und Sprachwandel. Zur Geschichte des Diskurses \u00fcber die Atomenergie\u00ab, Opladen: Westdeutscher Verlag 1994 \u2013 <a href=\"\/\/\/Users\/thomas\/Downloads\/10.1515_zfsw.1997.16.1-2.265.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">PDF<\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>F\u00fcr neuere Begriffe aus Politik oder Medien, die in der j\u00fcngeren Vergangenheit entstanden, seien sie euphemistisch, neutral oder abf\u00e4llig (\u00bbGute-Kita-Gesetz\u00ab, \u00bbRettungsschirm\u00ab, \u00bbAbwrackpr\u00e4mie\u00ab, \u00bbKopftuchverbot\u00ab, \u00bbMaskendeal\u00ab, \u00bbHeizungsgesetz\u00ab oder \u00bbHeizhammer\u00ab, \u00bbImpfskeptiker\u00ab, \u00bbKlimakleber\u00ab \u2013 die Liste kann endlos fortgef\u00fchrt werden) lassen sich der Zeitpunkt des Ursprungs und die Zielsetzung weit besser protokollieren. Allein in den drei Jahren der Corona-Pandemie entstanden <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.owid.de\/docs\/neo\/listen\/corona.jsp\" target=\"_blank\">Hunderte solcher neuen Wortsch\u00f6pfungen<\/a> <em>(\u00bb<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neologismus\" target=\"_blank\">Neologismen<\/a>\u00ab)<\/em> wie etwa \u00bbDistanzbier\u00ab, \u00bbImpfwurst\u00ab oder \u00bbKontakttagebuch\u00ab und fast t\u00e4glich werden wir alle in der Berichterstattung der Medien, in Postings, Kommentaren oder Alltagsgespr\u00e4chen mit weiteren neuen Begriffen konfrontiert. Einige verschwinden nach einer gewissen Zeit wieder, andere sind gekommen, um zu bleiben. Und alle sind sie entstanden, um den offenbar unzul\u00e4nglichen vorhandenen Vokabeln im bisherigen Wortschatz etwas hinzuzuf\u00fcgen, n\u00e4mlich entweder eine Pr\u00e4zisierung oder Ausweitung der Bedeutung und\/oder eine neue und starke Assoziationsebene (positiv oder negativ), von der sowohl die Erfinder als auch die bewussten Nutzer des jeweiligen Begriffes in irgendeiner Form profitieren. Dass das Aufgreifen und Weiterverbreiten solcher Neusch\u00f6pfungen sehr oft unbemerkt oder unreflektiert geschieht, halte ich f\u00fcr problematisch. Dass selbst \u00bbQualit\u00e4tsmedien\u00ab solche Begriffe arglos, nachl\u00e4ssig oder gezielt \u00fcbernehmen bzw. kritisch behaftete W\u00f6rter dieser Art nicht wenigstens in Anf\u00fchrungszeichen setzen, um damit sowohl deren Framinganspruch zu kennzeichnen als auch journalistische Professionalit\u00e4t zu zeigen, finde ich noch problematischer. Denn so sickern Lobbyismus, Propaganda, Diskriminierung und all ihre manipulativen Verwandten heimlich, still und leise in die Alltagssprache ein und vergiften den Dialog oft unmerklich, gerade auf Kan\u00e4len und in Situationen, wo Sachlichkeit im Diskurs dringend vonn\u00f6ten w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt ist mir das Thema eigentlich in eine viel zu ernste Ecke abgedriftet. Denn mein Impuls, etwas zu Neologismen zu bloggen, kam eigentlich aus einer ganz anderen Ecke. Ich h\u00f6rte n\u00e4mlich neulich in einem privaten Gespr\u00e4ch nach l\u00e4ngerer Zeit mal wieder das Wort \u00bbNuckelpinne\u00ab. F\u00fcr diejenigen, die es nicht kennen: es bezeichnet leicht sp\u00f6ttisch ein Fahrzeug (meistens ein Auto), das klein, schwach motorisiert, langsam, minderwertig ist, \u00e4hnlich wie \u00bbKlapperkiste\u00ab, \u00bbSchrottm\u00fchle\u00ab oder \u00bbRostlaube\u00ab. Und daraufhin fing ich an, \u00fcber die Bedeutung und die Urspr\u00fcnge l\u00e4ngst etablierter \u00e4lterer Neologismen nachzudenken, die teilweise schon wieder drohen, in Vergessenheit zu geraten. Wieso \u00bbNuckelpinne\u00ab? Was nuckelt da und warum pinnt es? Warum konnte sich ein derart wenig nachvollziehbarer Begriff f\u00fcr Jahrzehnte im Wortschatz festsetzen? Das Wort <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.duden.de\/rechtschreibung\/Nuckelpinne\" target=\"_blank\">steht sogar im Duden<\/a>! Zum Ursprung hei\u00dft es dort: <em>\u00bbHerkunft ungekl\u00e4rt, vielleicht zu nuckeln (wegen der langsamen Bewegung) und Pinne im Sinne von \u203aetwas Kleines; kleines Teil o. \u00c4.\u2039\u00ab<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt Dutzende solcher seltsamen W\u00f6rter, die sich irgendwann mal jemand ausgedacht haben muss und deren Wortbestandteile sogar h\u00e4ufig deutlich klarer in ihrer Einzelbedeutung sind als \u00bbnuckeln\u00ab und \u00bbPinne\u00ab. Hier mal eine spontan erstellte, nat\u00fcrlich unvollst\u00e4ndige Liste:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Quetschkommode (Akkordeon oder eine Ziehharmonika)<\/li>\n\n\n\n<li>Drahtesel (Fahrrad)<\/li>\n\n\n\n<li>Nesth\u00e4kchen (kleines Kind, Spr\u00f6ssling, j\u00fcngster Nachkomme)<\/li>\n\n\n\n<li>Trant\u00fcte (langsamer, tr\u00f6deliger oder beh\u00e4biger Mensch)<\/li>\n\n\n\n<li>Arschkarte [ziehen] (in die momentan denkbar ung\u00fcnstigste Lage geraten)<\/li>\n\n\n\n<li>Herzkasper (Schreck oder Herzinfarkt)<\/li>\n\n\n\n<li>Pappenstiel [etwas ist kein \u2026] (Kleinigkeit, Lappalie)<\/li>\n\n\n\n<li>Ratzefummel (Radiergummi)<\/li>\n\n\n\n<li>Wuchtbrumme (besonders \u00fcppig gebaute oder \u00fcbergewichtige Frau)<\/li>\n\n\n\n<li>Schweren\u00f6ter (irgendwie sympathischer, aber auch durchtriebener Mensch)<\/li>\n\n\n\n<li>Fersengeld [geben] (z\u00fcgig entfliehen)<\/li>\n\n\n\n<li>Schreckschraube (herrische oder unattraktive Frau)<\/li>\n\n\n\n<li>Quadratlatschen (ungew\u00f6hnlich gro\u00dfe F\u00fc\u00dfe)<\/li>\n\n\n\n<li>Zwickm\u00fchle (Dilemma)<\/li>\n\n\n\n<li>H\u00fcftgold (\u00fcberfl\u00fcssige Pfunde in der Bauchgegend)<\/li>\n\n\n\n<li>Schnapsidee (t\u00f6richter Einfall)<\/li>\n\n\n\n<li>Wonneproppen (wohlgen\u00e4hrter S\u00e4ugling)<\/li>\n\n\n\n<li>Pappenheimer (Person mit einem erwartbaren, typischen Verhalten)<\/li>\n\n\n\n<li>Fracksausen, Muffensausen (Angst)<\/li>\n\n\n\n<li>Miesepeter (chronisch \u00fcbellaunige Person)<\/li>\n\n\n\n<li>Feuerstuhl (sportlich motorisiertes Motorrad)<\/li>\n\n\n\n<li>Lokalmatador (lediglich \u00f6rtlich ber\u00fchmte Person)<\/li>\n\n\n\n<li>Pustekuchen (das vergebliche Resultat einer Bem\u00fchung)<\/li>\n\n\n\n<li>Dreik\u00e4sehoch (kleiner Mensch, meistens ein Kind)<\/li>\n\n\n\n<li>Nasenfahrrad (Brille)<\/li>\n\n\n\n<li>Schlauberger (altkluger Mensch)<\/li>\n\n\n\n<li>Korinthenkacker (kleinlicher, \u00fcberm\u00e4\u00dfig penibler Mensche)<\/li>\n\n\n\n<li>Sesselfurzer (passiver, unt\u00e4tiger, antrieblsoser Mensch)<\/li>\n\n\n\n<li>Mummenschanz (Maskerade, Verkleidung, Farce)<\/li>\n\n\n\n<li>Schindluder (Missbrauch, Betrug)<\/li>\n\n\n\n<li>Dr\u00fcckeberger (faule oder sich ihren Pflichten entziehende Person)<\/li>\n\n\n\n<li>Schluckspecht, Schnapsdrossel (Mensch, der \u00fcberm\u00e4\u00dfig dem Alkohol fr\u00f6nt)<\/li>\n\n\n\n<li>Lustmolch (sich sittenwidrig oder sexuell \u00fcbergriffig verhaltender Mann)<\/li>\n\n\n\n<li>Torfnase, Vollpfosten (begriffsstutziger oder tollpatschiger Mensch)<\/li>\n\n\n\n<li>Geizhals (knauseriger Mensch)<\/li>\n\n\n\n<li>Gr\u00fc\u00dfaugust (Person, die ein repr\u00e4sentatives Amt bekleidet, aber keine wirkliche Macht besitzt)<\/li>\n\n\n\n<li>Klapsm\u00fchle (psychiatrische Klinik)<\/li>\n\n\n\n<li>Lackaffe (eingebildeter, eitler, geckenhafter Mensch)<\/li>\n\n\n\n<li>Kohldampf (Hunger, Appetit)<\/li>\n\n\n\n<li>Zukunftsmusik (aktuell noch nicht relevante Ma\u00dfnahme\/n)<\/li>\n\n\n\n<li>Krisenherd (Ursprungsort eines Konfliktes)<\/li>\n\n\n\n<li>\u2026 Oder auch l\u00e4ngere Redewendungen wie \u00bbHimmel, Arsch und Zwirn\u00ab, \u00bbMein lieber Scholli\u00ab\/\u00bbMein lieber Herr Gesangverein\u00ab, \u00bbjemandem zeigen, wo der Hammer h\u00e4ngt\u00ab\/\u00bbjemandem zeigen, wo der Bartel den Most holt\u00ab etc.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Damit soll\u2019s erstmal gut sein. Nat\u00fcrlich w\u00e4re es interessant, jetzt f\u00fcr jeden der Begriffe, bei dem es nicht intuitiv ersichtlich wird wie z.B. beim \u00bbDrahtesel\u00ab, die Herkunft oder den Ursprung zu ergoogeln, aber das eigentlich Spannende ist f\u00fcr mich, <em>warum<\/em> solche Begriffe sich ab dem Zeitpunkt ihrer Entstehung verbreitet und schlie\u00dflich regional oder im gesamten Sprachraum im Wortschatz etabliert haben. Denn anders als die obengenannten politischen Neologismen, die <em>bewusst<\/em> zum Zweck des Framings und der Beeinflussung erschaffen und anschlie\u00dfend <em>gezielt<\/em> \u00fcber Kommunikation und Medien verbreitet wurden, sind solche \u00bbklassischen\u00ab Begriffe vermutlich nicht absichtlich entstanden, um m\u00f6glichst gro\u00dfe Verbreitung zu finden, sondern wohl eher aus dem Bedarf heraus, spontan in einem Gespr\u00e4ch oder einem Text f\u00fcr einen Sachverhalt ein Wort zu kreieren, das dessen Benennung eine treffendere, manchmal sp\u00f6ttische oder humorvolle Bedeutungsebene hinzuf\u00fcgt. Das allein ist aber noch kein Grund daf\u00fcr, dass das Wort danach au\u00dfer dem Erfinder noch irgendjemand anders verwendet oder dass es sogar \u00bbviral geht\u00ab und sich auf die gesamte Sprachgemeinschaft ausbreitet. Es k\u00f6nnte genausogut verhallen und nie wieder genutzt werden, was vermutlich auch vielen originellen Neologismen beschieden war, die einfach zur falschen Zeit am falschen Ort geboren wurden und trotz ihres Witzes oder ihrer Pointiertheit wieder in Vergessenheit gerieten. Wie gerne w\u00fcrde ich einige davon kennen! Bei den erfolgreicheren Neuw\u00f6rtern aber scheint es so zu sein, dass sie ab dem Zeitpunkt ihres Entstehens f\u00fcr so treffend oder originell gehalten wurden, dass viele Menschen beim ersten Kontakt damit sowas dachten wie \u00bbgeil, das merke ich mir mal!\u00ab. Und dieser \u00bbImpact\u00ab ist f\u00fcr viele historisch \u00fcberlieferten Begriffe (zumindest f\u00fcr mich und aus heutiger Sicht) schwer nachvollziehbar. Wieso zum Beispiel \u00bbDreik\u00e4sehoch\u00ab und nicht \u00bbVierziegelgro\u00df\u00ab? Warum hat sich der \u00bbWarmduscher\u00ab (gef\u00fchlt) st\u00e4rker durchgesetzt als \u00bbSchattenparker\u00ab, \u00bbSitzpinkler\u00ab oder \u00bbSchiffschaukelbremser\u00ab? Wieso wurde die \u00bbQuetschkommode\u00ab popul\u00e4r, obwohl ein Akkordeon an etliches andere mehr erinnert als an eine Kommode?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich selbst habe ebenfalls ein Erlebnis mit einem einst von mir erdachten und \u00f6fter genutzten Begriff, den ich inzwischen auch an anderer Stelle \u00bbwiedergefunden\u00ab habe \u2013 und nun gibt es zwei M\u00f6glichkeiten: entweder bin ich tats\u00e4chlich der Urheber dieser Wortkombination und diese hat sich tats\u00e4chlich aus meinen Gespr\u00e4chskreisen weiterverbreitet, oder jemand anders hatte irgendwann zuf\u00e4llig dieselbe Idee zu dieser Wortsch\u00f6pfung und nur deshalb taucht sie nun andernorts auf. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Ausdruck stammt etwa aus der Zeit, als ich in der 8.\u201310. Schulklasse war (also etwa 14\u201316 Jahre alt) und mit einigen Schulfreunden zusammen in unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden eine \u00bbKlassenzeitung\u00ab namens \u00bbSkandal-Post\u00ab herausbrachte. Der Zweck der Zeitung war reiner Spa\u00df, wir, die Mitwirkenden wollten unsere kreativen&nbsp;Einf\u00e4lle in Umlauf bringen, die Klassenkameraden erheitern, zusammen etwas Witziges aushecken. Wir schrieben lustige Lehrerportraits, sammelten lustige Lehrerzitate oder Sch\u00fcler-Lehrer-Dialoge (Chemieunterricht. Lehrer: \u00bbWoraus besteht die Erdatmosph\u00e4re?\u00ab \u2013 Sch\u00fcler \u00bbWasserstoff?\u00ab \u2013 \u00bbLehrer: Ja klar. Wenn Onkel Meier sich seine Morgenlulle ansteckt, fegt ein Glutball um die Erde.\u00ab) oder k\u00fcrten in klassenweiter Abstimmung ohne Arg die beliebteste und\/oder h\u00fcbscheste Mitsch\u00fclerin als \u00bbMiss 8f\u2083\u00ab. Im Rahmen der Redaktionsarbeit ging es irgendwann mal um einen Artikel zu inflation\u00e4ren Feiertagen, sprich jene, an denen Sch\u00fcler in anderen Bundesl\u00e4ndern (vornehmlich im katholischen Bayern) unterrichtsfrei hatten, wir in Niedersachsen aber leider nicht. Und als satirischer Stellvertreter dieser geh\u00e4uften katholischen Feiertage entstand f\u00fcr die \u00bbSkandal-Post\u00ab der fiktive Anlass \u00bbMari\u00e4 Einschulung\u00ab. Kein echter Neologismus zwar, sondern eher eine Wortkombination, aber diese habe ich in den letzten Jahren im Netz (ich wei\u00df nicht mehr, wo genau) pl\u00f6tzlich wiederentdeckt und mich nat\u00fcrlich gefragt, wie der dorthingekommen ist. Es w\u00e4re mir nat\u00fcrlich eine gro\u00dfe Ehre, einen eigenen Begriff in Umlauf gebracht zu haben, aber zweifelsfrei herausfinden oder beweisen, ob es so ist, werde ich wohl kaum k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein anderer Begriff, den ich schon l\u00e4nger gerne benutze (ohne mich erinnern zu k\u00f6nnen, woher er kommt) und der sich offenbar seit einigen Jahren munter weiter verbreitet, ist die Bezeichnung \u00bbSchwumm\u00ab <em>(Artikel: der)<\/em> f\u00fcr einen sportbedingten Gang in ein Badegew\u00e4sser <em>(z.B. \u00bbIch kam gerade von meinem Morgenschwumm zur\u00fcck, da klingelte das Telefon.\u00ab)<\/em>. Offensichtlich gibt es einen Bedarf f\u00fcr dieses Wort, denn ich kenne kein ebenso kurzes und treffendes Synonym daf\u00fcr \u2013 und dies k\u00f6nnte sowohl seine Verbreitung gef\u00f6rdert als auch beg\u00fcnstigt haben, dass es an mehreren Stellen simultan entstanden sein k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Twitterkanal meines Zweitaccounts <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/twitter.com\/wortgeburt\" target=\"_blank\">@wortgeburt<\/a> sammle ich seit September 2009 Neologismen, die mir gefallen und die ich zumeist irgendwo im Netz oder \u00bbdrau\u00dfen\u00ab aufgeschnappt habe. Einige davon sind aber auch Eigenkreationen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Klickschwei\u00df (Symptom gro\u00dfer Anstrengung beim Surfen\/Recherchieren im Internet)<\/li>\n\n\n\n<li>Tupperlawine (was auf einen herabprasselt, wenn man den betreffenden K\u00fcchenoberschrank \u00f6ffnet)<\/li>\n\n\n\n<li>Kofferzombies (Menschen an Bahnh\u00f6fen und Flugh\u00e4fen, die mit ungeschickt platzierten Gep\u00e4ckst\u00fccken anderen Reisenden den Weg versperren und dies selbst nicht zu bemerken scheinen)<\/li>\n\n\n\n<li>Mumiensteak (sehr z\u00e4hes gegartes Fleischst\u00fcck)<\/li>\n\n\n\n<li>Misanthropenkongress (k\u00f6nnte man z.B. f\u00fcr neubraune Parteitage nutzen)<\/li>\n\n\n\n<li>Wimmerpop (kreiert f\u00fcr Musik von \u00bbSilbermond\u00ab, aber auch beliebig auf ein ganzes Genre ausweitbar)<\/li>\n\n\n\n<li>Genitivreservat (Orte, an denen dessen Anwendung noch gepflegt und gesch\u00e4tzt wird)<\/li>\n\n\n\n<li>Nippringe (die schaumigen mehretagigen Restr\u00e4nder im Inneren von Trinkgef\u00e4\u00dfen, aus denen gemeinhin schluckweise getrunken wird, z.B. Biergl\u00e4ser oder Milchkaffeetassen)<\/li>\n\n\n\n<li>Siffnapf (Aufbewahrungsbeh\u00e4lter bei stehenden Klob\u00fcrsten)<\/li>\n\n\n\n<li>Deppengerinnsel (verwandt mit Kofferzombie \u2013 Menschengruppen, die diskutierend oder ratlos umherguckend vor Rolltreppen, Durchg\u00e4ngen herumstehen und allen anderen damit den Durchgang versperren)<\/li>\n\n\n\n<li>Scrollschal (endlos lange Internetseite, die zum m\u00fchevollen Suchen des gew\u00fcnschten Contentabschnitts zwingt, oft z.B. Rezeptseiten in Foodblogs. Siehe auch: Klickschwei\u00df)<\/li>\n\n\n\n<li>Brutschubse (Mutter, die den Kinderwagen mit ihrem Nachwuchs in Menschenmengen vors\u00e4tzlich\/aggressiv als Rempelwaffe einsetzt)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Ich bin hin- und hergerissen, wie ich angesichts der j\u00fcngsten Musk\u2019schen Eskapaden mit diesem Twitteraccount verfahren soll. L\u00f6schte ich ihn, gingen aktuell gut 16.400 Tweets mit famosen Wortkreationen verloren (da ich so gut wie keine Replys dort abgebe, entspricht die Zahl der Tweets ann\u00e4hernd den geposteten Begriffen). W\u00fcrde ich ihn verlassen und anderswo neu aufsetzen wollen, w\u00e4re die Frage: \u00bbWo?\u00ab Denn meine neue Haupt-Social-Media-Plattform Mastodon hat einen wesentlichen Nachteil gegen\u00fcber Twitter: Ich kann beim Ersp\u00e4hen eines (f\u00fcr mich) neuen Wortes nicht per Volltextsuche pr\u00fcfen, ob es tats\u00e4chlich neu ist und erstmals an meinem Fundort Verwendung fand \u2013 eine f\u00fcr meinen Anspruch an \u00bbWortgeburten\u00ab essenzielle Funktion. \ud83d\ude15<\/p>\n\n\n\n<p>Ich jedenfalls hoffe, es wird weiterhin jeden Tag sch\u00f6ne neue Wortkreationen geben. Gerne mehr von denen, die aus Bedarf und\/oder mit heiterer oder milde sp\u00f6ttischer Gesinnung entstehen und weniger von denen, die framen, lobbyieren, diskriminieren, ausgrenzen, herabsetzen oder beleidigen. Denn die Wortschatzkiste wird nie voll sein, und die Kostbarkeiten, die sie birgt, k\u00f6nnen alle bereichern.<br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"942\" src=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/knoedelboy.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8136\" srcset=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/knoedelboy.jpg 1024w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/knoedelboy-300x276.jpg 300w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/knoedelboy-768x707.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Auch das Produktmarketing bietet vielf\u00e4ltige Impulse zur Kreation von Neologismen, hier u.a. der \u00bbKn\u00f6delboy\u00ab.<\/figcaption><\/figure>\n<div class=\"likebtn_container\" style=\"clear:both;\"><!-- LikeBtn.com BEGIN --><span class=\"likebtn-wrapper\"  data-identifier=\"post_8130\"  data-site_id=\"5ec2910b6fd08bbb5dd94e1f\"  data-theme=\"heartcross\"  data-lang=\"de\"  data-show_dislike_label=\"true\"  data-share_enabled=\"false\"  data-counter_frmt=\"period\"  data-tooltip_enabled=\"false\"  data-i18n_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_after_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_after_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_like_tooltip=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike_tooltip=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_unlike_tooltip=\"\u2764\ufe0f entfernen\"  data-i18n_undislike_tooltip=\"\u274c entfernen\"  data-i18n_popup_close=\"schlie\u00dfen\"  data-i18n_popup_text=\"Danke f\u00fcr Deine Bewertung!\"  data-style=\"\"  data-unlike_allowed=\"\"  data-show_copyright=\"\"  data-item_url=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/2023\/08\/01\/wortnachwuchs\/\"  data-item_title=\"Wortnachwuchs\"  data-item_date=\"2023-08-01T14:58:05+02:00\"  data-engine=\"WordPress\"  data-plugin_v=\"2.6.59\"  data-prx=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-admin\/admin-ajax.php?action=likebtn_prx\"  data-event_handler=\"likebtn_eh\" ><\/span><!-- LikeBtn.com END --><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sprache ist doch etwas Tolles. 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