{"id":9271,"date":"2024-01-11T20:01:02","date_gmt":"2024-01-11T19:01:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/?p=9271"},"modified":"2024-01-12T13:21:45","modified_gmt":"2024-01-12T12:21:45","slug":"reine-kopfsache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/2024\/01\/11\/reine-kopfsache\/","title":{"rendered":"Reine Kopfsache"},"content":{"rendered":"\n<p>Heute morgen war ich beim Friseur. Alle vier Wochen sollte das schon sein, ab einem F\u00fcnf-Wochen-Intervall f\u00fchlt es sich f\u00fcr mich grenzwertig an. Das liegt aber auch daran, dass meine \u00bbStandardfrisur\u00ab an den Seiten und hinten extrem kurz ist. Ich hatte 2014 mal ein perfektes <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/64.media.tumblr.com\/56796d6c9e047a202a43a7d174999589\/tumblr_np9gl1Ps0b1s4htu1o1_500.jpg\" target=\"_blank\">Foto<\/a> im Netz gefunden, das meine Wunschfrisur visualisiert und seitdem habe ich das immer (nur mit dem frisurrelevanten Ausschnitt \ud83d\ude09) auf dem Smartphone dabei, kann es beim Friseur vorzeigen und muss meistens nicht viel mehr dazu sagen als \u00bban den Seiten und hinten runter auf null Millimeter\u00ab und \u00bboben und vorne etwas l\u00e4nger und mit glattem \u00dcbergang\u00ab. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mit meinem radikalen Kurzscherwunsch bei traditionellen \u00bbdeutschen\u00ab Friseuren eine gewisse Unsicherheit ausl\u00f6se. Allzu oft passierte es, dass die mich bedienende Person trotz der \u00bbNull Millimeter\u00ab-Ansage zun\u00e4chst alles viel zu lang (f\u00fcr meine Begriffe also 1 bis 4 mm) zurechtstutzte, um dann bang zu fragen \u00bbSo kurz genug?\u00ab. Daraufhin musste ich mindestens einmal, gelegentlich auch mehrmals, eine Nachscherung einfordern, bis der Schnitt dann am Ende hinl\u00e4nglich auf Grund gestutzt und ich einigerma\u00dfen zufrieden war.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich wei\u00df nicht, was der Grund sein k\u00f6nnte f\u00fcr diese Beklemmung, meine Kopfhaut freizulegen. Vielleicht haben einige der Ge\u00e4ngstigten zuvor schon von erbosten Kunden Standpauken oder Androhungen von Zahlungsverweigerung erlebt, weil sie sie zu kurz schoren. Vielleicht sind manche Coiffeure aus weltanschaulichen Gr\u00fcnden gehemmt, weil es ihnen widerstrebt, einen Frisurenwunsch zu erf\u00fcllen, der ihnen wom\u00f6glich zu \u00bbmilit\u00e4risch\u00ab&nbsp;erscheint oder sie vage an den Stil der etwas aus der Mode gekommenen Klischeefigur \u00bbSkinhead\u00ab erinnert. Dabei erkennt man die \u039deonaz\u0456s von heute leider inzwischen weder verl\u00e4sslich an ihrer Frisur, noch an ihrem Outfit \u2013 manchmal sogar nicht einmal an ihrer Parteizugeh\u00f6rigkeit (von <em>der einen<\/em> Partei mal abgesehen). Da mir derlei Gefeilsche&nbsp;um die Zielk\u00fcrze meines Haupthaares irgendwann zu anstrengend wurde, ging ich eines Tages testweise mal in einen Friseursalon mit t\u00fcrkischen Betreibern. Mir war n\u00e4mlich aufgefallen, dass extrem kurz rasierte Sch\u00e4delzonen bei der Kundschaft solcher Salons h\u00e4ufiger vorkommen und ich hoffte, dass dort somit auch die Scherscheu kleiner sei. Und tas\u00e4chlich ist das wohl so. Seither bin ich dem Marktsegment der t\u00fcrkischen Barbiere und Friseure treu geblieben. <\/p>\n\n\n\n<p>Auff\u00e4llig ist, dass Einrichtung und das Design des Au\u00dfenauftritts dieser Salons st\u00e4dte\u00fcbergreifend erstaunlich \u00e4hnlich ausfallen. Ich hatte eine vergleichbare Wahrnehmung schon einmal bei klassischen China-Restaurants, so dass ich mich fragte, ob es vielleicht irgendwo Gesch\u00e4fte wie eine Mischung aus \u00bbMETRO\u00ab und \u00bbIKEA\u00ab f\u00fcr Restaurantbetreiber g\u00e4be. Dort f\u00e4nden Kunden aus angehenden oder florierenden Gastronomiebetrieben in speziellen Abteilungen wie \u00bbChina-Restaurant\u00ab, \u00bbGriechische Taverne\u00ab oder \u00bbGutb\u00fcrgerliches Deutsches Wirtshaus\u00ab auf mehreren Etagen ein vielf\u00e4ltiges Sortiment an stereotypen M\u00f6beln, Geschirr, Besteck und Dekorationsartikeln vor \u2013 quasi ein \u00bbOne Stop Shop\u00ab zur Einrichtung ihres spezifischen Lokals. Im \u00bbAsia\u00ab-Segment etwa g\u00e4be es mit Drachenmotiven verzierte geschnitzte St\u00fchle, rote Papierlampion-Lampenschirme mit gr\u00fcnen Quasten, Perlmutt-Intarsien-Wandbilder mit Landschaftsansichten oder historischen bzw. mythologischen Szenen aus dem asiatischen Kulturkreis, blau-wei\u00dfe Reis- und Suppenschalen mit tiefen Porzellanl\u00f6ffeln, schwarz-rot lackierte St\u00e4bchen, elliptische Teekannen und runde Tische mit Servierkarussell in der Mitte. In der Abteilung \u00bbGriechische Restaurants\u00ab g\u00e4be es z.B. Ouzogl\u00e4ser, Miniaturen griechischer G\u00f6tterstatuen und Tempels\u00e4ulen, wei\u00dfblaue Stuhlpolster, k\u00fcnstliche kleine Olivenb\u00e4umchen, Deko-Weinamphoren oder Repliken irdener Teller und Schalen mit gemalten Motiven antiker Sagengestalten. Der rustikale deutsche Gastwirt k\u00f6nnte dort Zinnteller, Deko-Steingut-Bierhumpen, rot-wei\u00df karierte Tischw\u00e4sche, nachgebildete h\u00f6lzerne Wagenr\u00e4der und Heugabeln, gerahmte Kunstdrucke mit ggf. behirschten Landschafts- und Gebirgspanoramen, Weinr\u00f6mer oder Kachelofenattrappen erwerben.<\/p>\n\n\n\n<p>Analog dazu k\u00f6nnte es durchaus \u00bbBarbershop-Ausstatter\u00ab geben, wo Salongr\u00fcnder alles aus einer Hand bekommen, um ihren Laden einzurichten. Wichtig sind im Dekobereich auf jeden Fall reichliche visuelle Referenzen zu voll- oder schnurrb\u00e4rtigen M\u00e4nnerk\u00f6pfen, Totensch\u00e4deln und klassischen Tattoomotiven. Bei der Einrichtung dominiert dunkles Holz, gepaart mit angelaufenem Messing oder mattem Zink, alles m\u00f6glichst im \u00bbShabby Chic\u00ab, gerne freiliegende Klinkerziegel oder abgewetzte Betonmauern, vor dem Laden eventuell ein <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Barber-Pole\">Barbierpfosten<\/a>. Die Frisierumh\u00e4nge sind bevorzugt schwarz oder anthrazit, manchmal mit einem Rapport aus <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/hairandbeautykingdom.com.au\/products\/bob-lv-barber-haircutting-fashion-cape-a-black-gold\" target=\"_blank\">verfremdeten Luxusmarken-Signets<\/a> bedruckt, oder aber gleichfalls mit Tattoo-, Bart- oder Totenkopfmotiven. Mich st\u00f6rt diese bisweilen am\u00fcsante Konformit\u00e4t keineswegs, ich habe au\u00dfer einem guten Haarschnitt zu einem bezahlbaren Preis (allein aufgrund meines 4-Wochen-Taktes), grundlegender Hygiene und freundlichem, kompetenten Personal kaum Anspr\u00fcche an einen Frisiersalon. Ich muss auch w\u00e4hrend der Prozedur nicht verbal bespa\u00dft werden, im Gegenteil. Smalltalk mit der surrenden Schermaschine am Ohr empfinde ich eher als anstrengend, von der Suche nach geeignetem Gespr\u00e4chsstoff ganz zu schweigen. Ohne Haarewaschen schl\u00e4gt ein Besuch solcher Salons in etwas kiezigeren Vierteln in Hamburg oder Berlin mit einem Preis zwischen 15 und 18 EUR zu Buche, Rasur und\/oder Bartpflege kosten je nach Zuwendungsgrad noch einmal gut dasselbe. Meist wird man als Kunde spontan bedient, eine vorherige Terminabsprache ist eher un\u00fcblich. Wenn ich sofort drankomme, bin ich unter den flinken H\u00e4nden der ge\u00fcbten Mitarbeiter meist schon nach zwanzig Minuten wieder drau\u00dfen, was ich ebenfalls sehr sch\u00e4tze.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch ein Bonus der t\u00fcrkischen Friseurl\u00e4den sind bisweilen die famosen Extra-Pflegeservices, die zwar manchmal nur auf Nachfrage, aber dennoch meist ohne extra Berechnung erfolgen. Augenbrauen stutzen, mit einer Art Fidibus die Ohrhaare abfl\u00e4mmen, mit einem echten manuellen Rasiermesser die Konturen herausarbeiten. Einmal bekam ich sogar ein duftend-hei\u00dfes Dampftuch f\u00fcrs Gesicht angeboten, ein andermal lehnte ich jedoch ein Nasenhaar-Waxing angstvoll ab. Es w\u00e4re mir zu peinlich, vor fremden Menschen zu schreien und zu weinen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Corona-Pandemie gebar f\u00fcr die Behandlung z.B. in Friseursalons, Fu\u00dfpflegepraxen, Kosmetikateliers und Massagestudios die einpr\u00e4gsame Bezeichnung \u00bbk\u00f6rpernahe Dienstleistungen\u00ab. Darin steckt f\u00fcr mich ein durchaus treffender Verweis auf die psychologische Dimension sowohl der Auswahl eines pers\u00f6nlich \u00bbpassenden\u00ab Salons als auch auf die eventuell folgende Treue als Stammkunde. Friseur*innen kommen f\u00fcr mich direkt nach \u00c4rzt*innen. Sie m\u00fcssen zur Aus\u00fcbung ihrer T\u00e4tigkeit meine pers\u00f6nliche Distanzschranke durchbrechen, was ich Fremden sonst keinesfalls gestatte, au\u00dfer vielleicht beim zwangsweisen K\u00f6rperkontakt mit anderen Fahrg\u00e4sten im \u00fcberf\u00fcllten \u00d6PNV. Von \u00c4rzt*innen wie Friseur*innen erhoffe ich mir, dass mir zugeh\u00f6rt wird und dass ich verstanden werde. Ein sch\u00f6ner Bonus ist, wenn die Chemie stimmt, man eine Sprache spricht oder \u2013 <em>wenn<\/em> ich denn tats\u00e4chlich bei einem Stammfriseur mal einen Plausch halte \u2013 man einen \u00e4hnlichen Humor hat. Wenn mein Friseur nicht versteht, was ich will, kann das ggf. unbefriedigende Ergebnis auf Wochen mein Selbstbild und Selbstbewusstsein tr\u00fcben. Das gilt insbesondere f\u00fcr extrem kurze Haarschnitte, denn die kann man im Havariefall h\u00f6chstens noch in eine Vollglatze \u00fcberf\u00fchren. Ein missratener Bob oder ein suboptimaler Vokuhila k\u00f6nnen (zumindest rein technisch) an kompetenterer Stelle hinterher wenigstens noch zu einer nachgeschnittenen Kompromissfrisur umgearbeitet werden. Das \u00bbVersagen\u00ab eines Friseurs oder einer Friseurin kann vor\u00fcbergehend eine fast intime seelische Verletzung bewirken, so wie das Abrasieren aller Haare gegen den Willen der betroffenen Personen, etwa in Gef\u00e4ngnissen oder beim Milit\u00e4r, oft gezielt eine Dem\u00fctigung bezweckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach meinem Umzug nach Hamburg war ich den von mir neu ausfindig gemachten, gesch\u00e4tzten Friseur*innen ausgesprochen treu. Sie arbeiteten meist als Angestellte in Salons und ihre Verweildauer dort betrug selten l\u00e4nger als zwei, drei Jahre. Einem Friseur folgte ich f\u00fcr eine gewisse Zeit von St. Georg nach Hoheluft, einer Friseurin von Uhlenhorst nach Eppendorf. Aber so wie bei \u00c4rzten ist mir auch bei bei meinen Haarstylist*innen die r\u00e4umliche N\u00e4he zu Arbeitsst\u00e4tte oder Wohnadresse wichtig. Wenn ich im Krankheitsfall oder f\u00fcr ein Rezept quer durch die halbe Stadt in eine Praxis fahren muss, kann das genauso strapazi\u00f6s sein, wie f\u00fcr einen Friseurbesuch drei- bis viermal so viel Zeit f\u00fcr die An- und Abreise aufwenden zu m\u00fcssen wie f\u00fcr den eigentlichen Haarschnitt. Rein. Schneiden. Raus. Bei der eben erw\u00e4hnten nachverfolgten Friseurin kam dazu, dass sie sich nicht davon abbringen lie\u00df, selbst meinen Superkurz-Haarschnitt immer fast ausschlie\u00dflich mit Schere und Kamm durchzuf\u00fchren, statt mit der Maschine. Sie war eine meisterhafte Handwerkerin und rechtfertigte ihre Technik damit, dass sie so minimale Unebenheiten in meiner Kopfform ausgleichen k\u00f6nne, indem sie die Haare stellenweise ein M\u00fc l\u00e4nger oder k\u00fcrzer schnitt. Daher dauerte eine solche akribische Schnibbelsession bei ihr nicht unter 50 Minuten. Das war in direkter N\u00e4he zum B\u00fcro ohne Weiteres auch in der Mittagspause machbar. Nach ihrem Weggang in ein anderes Viertel musste ich jedesmal inklusive Wegzeit einen 2-Stunden-Slot f\u00fcr meinen Besuch einplanen, was mir irgendwann auf Dauer zu anstrengend war, zumal die neue Adresse auch in einer \u00bbedleren\u00ab Gegend lag und einen saftigen Preisanstieg f\u00fcr die Behandlung mit sich brachte. Doch ich erinnere mich noch gerne an das leise unabl\u00e4ssige <em>snip-snip-snip-snip<\/em> der kleinen Schere dieser sehr netten Perfektionistin und tats\u00e4chlich konnte ich mit ihr w\u00e4hrenddessen auch ausgesprochen kurzweilige Gespr\u00e4che f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Bez\u00fcglich meiner Haarbeschaffenheit bin ich sehr dankbar daf\u00fcr, dass der Kelch mit dem Gen f\u00fcr \u00bbkreisrunden Haarausfall\u00ab&nbsp;bis heute an mir vorbeigegangen ist. Meine Mutter hat ziemlich d\u00fcnnes Haar, ihre beiden Br\u00fcder bestachen durch willybrandteske Geheimratsecken und meine Opas hatten beide eine un\u00fcbersehbare Platte mit Haarkranz. Der Segen dichten, vollen Haares scheint aus Richtung der Gro\u00dfeltern v\u00e4terlicherseits zu kommen, auch die betreffende Oma und ihre S\u00f6hne hatten bzw. haben sehr kr\u00e4ftiges Haar. Ich hoffe, auch das meine bleibt dieser Veranlagung noch ein paar Jahre treu, ansonsten w\u00fcrde ich unverz\u00fcglich auf einen kurzrasierten Captain-Picard-Look umschwenken. An der Seite und hinten sind meine Haare ohnehin schon kurz genug, da t\u00e4te es mir um die l\u00e4ngeren auf der Sch\u00e4delkuppe nicht allzu leid. Die Anblicke von Verwandten, Lehrern oder fremden M\u00e4nnern mit Alopezie, die den vermeintlichen Life-Hack <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Comb-Over\" target=\"_blank\">Overcomb<\/a> praktizierten, haben mich von Kindesbeinen an nachhaltig verst\u00f6rt. Ich kenne eigentlich keine kosmetische Ma\u00dfnahme, die mir derart untauglich erscheint, auch nur ansatzweise ein unerw\u00fcnschtes \u00e4u\u00dferliches Merkmal zu kaschieren wie diese. Dann doch lieber \u00bbFlucht nach vorn\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Zeitlang habe ich mir mein Haar tats\u00e4chlich oft selber und in teils gewagten T\u00f6nen gef\u00e4rbt. Meine Naturfarbe ist ein relativ profilloses br\u00e4unliches Blond, das mich damals irgendwann langweilte. Ich probierte unter anderem Haselnussbraun, Kastanienbraun, Kirschrot, Pumucklorange, Maisgold und sogar ein fast wei\u00dfes Marilyn-Monroe-Blond aus (einem Freund entfuhr beim Anblick das sch\u00f6ne Wort \u00bbPuppenblond!\u00ab). Auf der Arbeit erregte das zwar anfangs ein gewisses Aufsehen, aber als \u00bbWerber\u00ab wurde ich mir das bald als Ausdruck von Kreativit\u00e4t und Selbstverwirklichung ausgelegt. Schon immer beneidet habe ich Menschen, die fr\u00fch und\/oder attraktiv ergrauten, wie etwa die Promis Jim Jarmush, Timothy Olyphant, George Clooney, Sean Connery oder John Forsythe bei den M\u00e4nnern oder Judi Dench, Annie Lennox und Jamie Lee Curtis bei den Frauen. Ich hatte sogar w\u00e4hrend meiner Haarf\u00e4rbephase den damaligen Friseur gefragt, ob man graue Haare k\u00fcnstlich so f\u00e4rben k\u00f6nne, dass es nat\u00fcrlich auss\u00e4he, aber nat\u00fcrlich ging das nicht, weil graue Haare fast immer \u00bbmeliert\u00ab sind und man ja somit auf dem Kopf Haar f\u00fcr Haar einzeln f\u00e4rben oder nicht f\u00e4rben m\u00fcsste. <\/p>\n\n\n\n<p>Damals fand ich das schade, aber inzwischen kriege ich das mit dem Ergrauen allm\u00e4hlich ganz von selbst hin. Und das finde ich sehr sch\u00f6n.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Frisch_geschoren.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9272\" srcset=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Frisch_geschoren.jpg 1024w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Frisch_geschoren-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Frisch_geschoren-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<div class=\"likebtn_container\" style=\"clear:both;\"><!-- LikeBtn.com BEGIN --><span class=\"likebtn-wrapper\"  data-identifier=\"post_9271\"  data-site_id=\"5ec2910b6fd08bbb5dd94e1f\"  data-theme=\"heartcross\"  data-lang=\"de\"  data-show_dislike_label=\"true\"  data-share_enabled=\"false\"  data-counter_frmt=\"period\"  data-tooltip_enabled=\"false\"  data-i18n_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_after_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_after_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_like_tooltip=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike_tooltip=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_unlike_tooltip=\"\u2764\ufe0f entfernen\"  data-i18n_undislike_tooltip=\"\u274c entfernen\"  data-i18n_popup_close=\"schlie\u00dfen\"  data-i18n_popup_text=\"Danke f\u00fcr Deine Bewertung!\"  data-style=\"\"  data-unlike_allowed=\"\"  data-show_copyright=\"\"  data-item_url=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/2024\/01\/11\/reine-kopfsache\/\"  data-item_title=\"Reine Kopfsache\"  data-item_date=\"2024-01-11T20:01:02+01:00\"  data-engine=\"WordPress\"  data-plugin_v=\"2.6.59\"  data-prx=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-admin\/admin-ajax.php?action=likebtn_prx\"  data-event_handler=\"likebtn_eh\" ><\/span><!-- LikeBtn.com END --><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute morgen war ich beim Friseur. 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