{"id":9483,"date":"2024-02-29T17:20:50","date_gmt":"2024-02-29T16:20:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/?p=9483"},"modified":"2024-04-05T12:22:15","modified_gmt":"2024-04-05T10:22:15","slug":"brombeerwoerter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/2024\/02\/29\/brombeerwoerter\/","title":{"rendered":"Brombeerw\u00f6rter"},"content":{"rendered":"\n<p>Als ich neulich am Wochenende mit dem Mann auf einer Wanderung war, mussten wir uns an einer durch tiefen Schlamm unwegsam gewordenen Wegstrecke gezwungenerma\u00dfen einen Umweg durchs Unterholz parallel zum Wanderweg suchen. Dabei blieb ich mit meiner Winterjacke im Vorbeigehen ohne Sachsch\u00e4den an einer Brombeerranke h\u00e4ngen und stoppte kurz, um die Dornen aus dem Jackenstoff zu l\u00f6sen, ehe ich weiterging.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin seit jeher ein Mensch, der Freude an Sprache hat und der es liebt, einen m\u00f6glichst gro\u00dfen Wortschatz zu haben. Ich sch\u00e4tze es, die Nuancen zu kennen und in von mir verfassten oder m\u00fcndlich ge\u00e4u\u00dferten Texten zu nutzen, die mir durch Synonyme gegeben sind, egal, ob es in einer allt\u00e4glichen E-Mail, w\u00e4hrend einer beruflich gehaltenen Pr\u00e4sentation, in einem Gespr\u00e4ch oder in einem zur Ver\u00f6ffentlichung vorgesehenen Beitrag geschieht. Ebenso aufmerksam beobachte ich Wortwahl und Formulierungen in allem, was ich anderswo lese oder h\u00f6re: Werbetexte, Nachrichtenmeldungen, Zeitungen und Zeitschriften, Blogbeitr\u00e4ge, Social-Media-Postings und -Kommentare oder bei Texten in B\u00fcchern. Und manchmal habe ich bei der Wahrnehmung von Texten und Formulierungen genau dasselbe Gef\u00fchl wie bei der anfangs geschilderten Wanderung. Pl\u00f6tzlich bleibe ich im an mir vorbeilaufenden Text an etwas h\u00e4ngen, das mich innehalten l\u00e4sst und davon abh\u00e4lt, den nachfolgenden Worten in ungest\u00f6rtem Fluss zu folgen. Manchmal sind es Ver\u00e4nderungen, die in der (Umgangs)sprache mit der Zeit unausweichlich entstanden und die ungewohnt oder st\u00f6rend wirken. Viele Ausdr\u00fccke, Regeln und Vokabeln haben sich gewandelt, seit ich damit begann, Sprache zu erlernen und bewusst zu gebrauchen. Ich habe die Reform der deutschen Rechtschreibung von 1996 erlebt sowie deren \u00dcberarbeitungen in den Jahren 2004 und 2006. Der neue Gebrauch von \u00bb\u00df\u00ab und \u00bbss\u00ab ist mir mittlerweile in Fleisch und Blut \u00fcbergegangen, aber ich m\u00f6chte z.B. immer noch lieber \u00bbPortemonnaie\u00ab schreiben, weil das so viel sch\u00f6ner aussieht als \u00bbPort\u00admo\u00adnee\u00ab. Ist ja auch erlaubt. Gef\u00fchlt steht im Duden sowieso bei jedem zweiten Fall, dem ich bei Sprachzweifeln hinterhergoogle, \u00bbkann man <em>so<\/em> schreiben, kann man aber auch <em>so<\/em> schreiben\u00ab. Dann such\u2019 ich mir eben das aus, das mir am meisten pl\u00e4siert.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Job werde ich oft gebeten, Texte von Kollegen zu lektorieren, weil ich das recht gut hinbekomme und mir Auff\u00e4lligkeiten und Unrichtigkeiten im Text schnell ins Auge springen. Ich war schon immer eher ein praktischer Sprachnutzer, kein theoretischer. Mir f\u00e4llt es leicht, Formulierungen hinzuschreiben wie \u00bbdas Talent, dessen materielle Vorz\u00fcge auszukosten ihm in den folgenden Jahren verg\u00f6nnt war\u00ab, aber ich zucke ratlos mit den Schultern, wenn mich ein in der Theorie versierter Deutschprofi fragen w\u00fcrde, wie diese zu benennen w\u00e4ren. Plusquamperfekt, Pr\u00e4teritum, Partizip, Futur zwei \u2013 keine Ahnung, lasst mich einfach hier sitzen, schreiben und reden. <\/p>\n\n\n\n<p>Da ich viel im Internet lese, fallen mir auch oft Tipp-, Schreib- und Formulierungsfehler auf, die in allerlei Postings vorkommen. Da bleibe ich ebenfalls oft h\u00e4ngen, aber im privaten Umfeld finde ich es unangemessen und schulmeisterlich, darauf zu reagieren und verkneife es mir z.B., eine (wie freundlich auch immer formulierte) Nachricht an die Verfasser*innen zu versenden, um z.B. auf eine Formulierung wie \u00bbdiese Freiheit hat seinen Preis\u00ab in einem Posting oder einem Blog hinzuweisen. Aber das Brombeergef\u00fchl beim Lesen kann ich trotzdem nicht abschalten <em>(Anm.: Wer hingegen in diesem Text sprachliche oder grammatikalische Fehler findet, darf mich gerne darauf hinweisen)<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Betr\u00fcblicher ist es, in <em>Werbetexten<\/em> solche Schnitzer vorzufinden, die ja zumeist mit dem Ziel erstellt wurden, die lesenden Menschen zum Geldausgeben zu bewegen. Da sollte man doch eigentlich verlangen k\u00f6nnen, dass die daf\u00fcr verantwortlichen Mitarbeiter*innen sich entweder selbst ein bisschen mehr M\u00fche geben, korrekte Texte abzuliefern oder, wenn sie dies selbst nicht k\u00f6nnen oder wollen, jemanden damit beauftragen, diese professionell oder sachkundig zu lektorieren. Sehr viele der auff\u00e4lligen Fehler in Texten wirken \u00fcberdies wie Fl\u00fcchtigkeitsfehler. Schnell etwas in die Tastatur gehauen und auf \u00bbver\u00f6ffentlichen\u00ab, \u00bbdrucken\u00ab, \u00bbsenden\u00ab&nbsp;oder \u00bbproduzieren\u00ab geklickt, ohne sogar <em>kurze<\/em> Texte oder einzelne Zeilen zuvor noch einmal querzulesen. In meinem sporadisch gepflegten Tumblr-Blog <a href=\"https:\/\/www.tumblr.com\/pfuschmuseum\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00bbPfuschmuseum\u00ab<\/a>&nbsp;habe ich einige dieser Stilbl\u00fcten gesammelt. Da denke ich dann immer: Wenn ich als Kunde derart schlampig umworben werde, wieso sollte ich dann der Behauptung der Werbetreibenden Glauben schenken, dass mein Wohlergehen oder mein Nutzen im Fokus ihrer Bem\u00fchungen um mein Interesse und meinen Kaufimpuls stehen und nicht blo\u00df mein Geld? Bestimmt fallen von solchen Produkten bald irgendwelche Teile ab, die Bedienung der Anschaffungen ist unerfreulich oder die geplante Obsolenzenz der Waren haucht einem schon beim Unboxing aus dem Karton entgegen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Tippfehler.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"833\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Tippfehler-833x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9631\" srcset=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Tippfehler-833x1024.jpg 833w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Tippfehler-244x300.jpg 244w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Tippfehler-768x944.jpg 768w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Tippfehler.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Update (07. M\u00e4rz 2024): Neue Stilbl\u00fcten aus der Echtzeit-Werbepfuscherei.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Am meisten jedoch schmerzen mich solche Fehler in vermeintlich professionell betriebenen Informations- und Nachrichtenmedien. Zumindest einen Teil meiner Rundfunkgeb\u00fchren, die ich gerne bezahle oder des Geldes, das ich in Printmedien oder Online-Abonnements investiere, w\u00fcrde ich neben Produktions- und Personalkosten gerne in einem sprachlichen Qualit\u00e4tsstandard angelegt sehen, der mich beim Konsum nicht schmerzhaft zusammenzucken l\u00e4sst. Fr\u00fcher\u2122 gab es bei der ARD-Tagesschau Chefsprecher wie <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karl-Heinz_K%C3%B6pcke\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Karl-Heinz K\u00f6pcke<\/a> oder <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Werner_Veigel\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Werner Veigel<\/a>, denen die sprachliche Sorgfalt und Korrektheit der verlesenen Texte ein pers\u00f6nliches Anliegen waren. Ganz ohne Kr\u00fcckstockfuchteln m\u00f6chte ich hier ein wenig wehm\u00fctig zu Protokoll geben, dass ich diese Hingabe bei vielen Sendern oder Medien zunehmend vermisse. Sicherlich sind in Zeiten digitaler Medien und zus\u00e4tzlich zu betreibender Social-Media-Kan\u00e4le ungleich mehr Mitarbeiter als damals damit betraut, Meldungen und Texte auf den verschiedensten Plattformen zu erstellen oder einzupflegen. Aber auch hier habe ich eine \u00e4hnliche Wahrnehmung wie bei den zuvor erw\u00e4hnten lieblos lektorierten Werbetexten: Wie soll bei mir ein Gef\u00fchl von Vertrauen, Verl\u00e4sslichkeit und Glaubw\u00fcrdigkeit gegen\u00fcber dem Absender entstehen, das mir vermittelt, dass Berichte und Fakten (insbesondere im \u00d6RR) sorgsam recherchiert, bewertet, eingeordnet und aufbereitet wurden, wenn selbst kurze, auf einen Blick erfassbare und vor der Ver\u00f6ffentlichung eigentlich innerhalb von Sekunden noch einmal problemlos pr\u00fcfbare Textschnipsel derselben Instanz bereits Fehler enthalten? Ich zumindest muss mich dann schon manchmal zwingen, derlei auf die leichte Schulter zu nehmen, obwohl es eigentlich nur Kleinigkeiten sind.<br \/><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"391\" src=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ardzdf_pfusch-1024x391.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9485\" srcset=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ardzdf_pfusch-1024x391.jpg 1024w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ardzdf_pfusch-300x115.jpg 300w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ardzdf_pfusch-768x293.jpg 768w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ardzdf_pfusch-1536x587.jpg 1536w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ardzdf_pfusch.jpg 1680w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ob ARD oder ZDF \u2013 hier bekleckert sich keiner mit Rum \u2026<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wieder eine andere Kategorie sind allm\u00e4hliche \u00c4nderungen der geschriebenen oder gesprochenen Sprache, die sich \u00bbbasisdemokratisch\u00ab&nbsp;entwickeln und allm\u00e4hlich im Alltag und in der Sprachgemeinschaft ausbreiten. Gegen\u00fcber dem abf\u00e4llig als \u00bbDeppenapostroph\u00ab oder \u00bbDeppenleerzeichen\u00ab bezeichneten Ph\u00e4nomen des Bindestrichmangels bzw. Hochkomma\u00fcberschusses bin ich mittlerweile schon abgestumpft und denke, derer ansichtig, zwar nicht \u00bbmacht nicht\u2019s\u00ab, aber immerhin \u00bbwas soll\u2019s?\u00ab. Weh tut mir allerdings immer noch der ebenso innovative wie inkorrekte schriftliche Gebrauch des mit Apostroph abgek\u00fcrzten unbestimmten Artikels \u00bbein\u00ab zu \u00bb\u2019nen\u00ab. Wenn also beispielsweise jemand schreibt, \u00bbich hole mir jetzt \u2019nen Bier\u00ab, rei\u00dft mir das brombeermetaphernm\u00e4\u00dfig im Vorbeilesen schon ein erkleckliches Loch in den Sprachmantel und ich versp\u00fcre ein spontanes Bed\u00fcrfnis nach st\u00e4rkeren Alkoholika. Die unbek\u00fcmmert ins Deutsche \u00fcbertragene \u00dcbernahme englischer Redewendungen ist auch so ein Thema. Da lese ich z.B. \u00bbGeheimdienste existieren literarisch um im Geheimen zu operieren\u00ab und kann mich zwar noch ein bisschen dar\u00fcber freuen, dass das Wort immerhin noch als treffendes Synonym f\u00fcr \u00bbbuchst\u00e4blich\u00ab verwendet wurde (oft genug n\u00e4mlich auch f\u00fcr \u00bbtats\u00e4chlich\u00ab\/\u00bbin der Tat\u00ab und dann lese ich S\u00e4tze wie \u00bbein Flug nach Malle kostet manchmal literarisch 30 Euro\u00ab), aber mein innerliches Seufzen l\u00e4sst mich dennoch kurz erbeben. Auch wenn jemand schreibt, er\/sie habe Magen-Darm und muss nun \u00bbein Antibiotika\u00ab nehmen, oder von einem Restaurantbesuch berichtet wird, bei dem \u00bbScampis\u00ab und \u00bbEspressos\u00ab&nbsp;genossen wurden, verursacht dies ein leichtes dorniges Zupfen beim Durchfliegen des Textgewebes. Aber \u00bbmacht es Sinn\u00ab, sich dar\u00fcber aufzuregen? Nein. Mit diesen St\u00f6rgef\u00fchlen muss man als Sprachopa zu leben lernen. Hauptsache ist doch, man versteht noch einigerma\u00dfen genau, was der oder die Absender*in damit sagen m\u00f6chte <em>(dabei muss ich gerade an die Szenen mit der <a href=\"https:\/\/youtu.be\/eC1-p2BowEA?si=ROx50BRG8BtkTeHl\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">allzu wortgewandten Shakespeare-Figur<\/a> in der ZDF-Comedyserie \u00bbSketch History\u00ab denken)<\/em>. Und mich selbst zwingt ja niemand, auf dieselbe Weise zu \u00bbsenden\u00ab, in der ich \u00bbempfange\u00ab. <\/p>\n\n\n\n<p>Eine andere popul\u00e4re Erscheinungsform aus dem Englischen her\u00fcberdiffundierter Seltsamkeiten sind die Anglizismen. An sehr viele habe ich mich, wie alle, inzwischen gew\u00f6hnt, wie etwa \u00bbMeeting\u00ab, \u00bbEvent\u00ab, \u00bbsharen\u00ab, \u00bbfaven\u00ab und und und. Einige w\u00fcrde ich aber aufgrund ihres ebenso pr\u00e4tenti\u00f6sen wie mehrwertfreien Gebrauchs gerne seltener lesen. So steht zum Beispiel auf dem Kassenzettel, den die Selbstscanterminals meines lokalen REWE-Marktes auswerfen, dass man den Bon unbeding mitnehmen solle, denn den aufgedruckten QR-Code ben\u00f6tige man zum \u00d6ffnen des \u00bbExit-Gates\u00ab. Ich h\u00e4tte einfach \u00bbAusgangsschranke\u00ab&nbsp;gesagt, aber naja. Im Job streiche ich sehr gerne und beherzt das Wort \u00bbinkludiert\u00ab aus Texten, die mir zur Durchsicht vorgelegt werden und schreibe ein \u00bbbeinhaltet\u00ab an seine Stelle, ich verstaubter Rebell. Es gibt noch einige weitere dieser Kandidaten, die einen Text zwar wom\u00f6glich sehr contemporary klingen lassen, aber ihm oft genug nicht nur keinerlei hilfreiche Bedeutungsnuance hinzuf\u00fcgen, sondern ihn im Gegenteil weniger verst\u00e4ndlich machen. Die Messlatte f\u00fcr diese Art des Sprachgebrauchs, der insbesondere in der Kreativszene sehr beliebt ist, hat seinerzeit die Modesch\u00f6pferin Jil Sander gesetzt. Dieses Zitat ist aus meiner Sicht bis heute unerreicht:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u00bbIch habe vielleicht etwas Weltverbesserndes. Mein Leben ist eine giving-story. Ich habe verstanden, dass man contemporary sein muss, das future-Denken haben muss. Meine Idee war, die hand-tailored-Geschichte mit neuen Technologien zu verbinden. Und f\u00fcr den Erfolg war mein coordinated concept entscheidend, die Idee, dass man viele Teile einer collection miteinander combinen kann. Aber die audience hat das alles von Anfang an auch supported. Der problembewu\u00dfte Mensch von heute kann diese Sachen, diese refined Qualit\u00e4ten mit spirit eben auch appreciaten. Allerdings geht unser voice auch auf bestimmte Zielgruppen. Wer Ladyisches will, searcht nicht bei Jil Sander. Man muss Sinn haben f\u00fcr das effortless, das magic meines Stils.\u00ab<\/p>\n<cite>via <a href=\"https:\/\/de.wikiquote.org\/wiki\/Jil_Sander\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wikiquote<\/a> | Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. M\u00e4rz 1996, zitiert im SPIEGEL 01.04.1996<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Ein paar sprachliche Gepflogenheiten jedoch habe auch ich mir angew\u00f6hnt bzw. selbst \u00bbverordnet\u00ab&nbsp;und versuche, diese zu befolgen, wenn ich schreibe oder rede. Weil ich es bei anderen nicht so gerne mag, wenn sie beim Reden \u00fcberm\u00e4\u00dfig h\u00e4ufig \u00bb\u00c4hs\u00ab&nbsp;oder \u00bb\u00d6hs\u00ab einf\u00fcgen (noch schlimmer finde ich es bei einem \u00f6ffentlichen Vortrag), vermeide ich dieses \u00bbStoibern\u00ab bei mir selbst so weit wie m\u00f6glich. Auch F\u00fcllw\u00f6rter wie \u00bbim Prinzip\u00ab\/\u00bbprinzipiell\u00ab, \u00bbhalt\u00ab, \u00bbeigentlich\u00ab, \u00bbirgendwie\u00ab fallen mir bei reichlichem Gebrauch in der Alltagskonversation sofort auf, deshalb achte ich auch bei mir darauf, sie m\u00f6glichst zu meiden. Ich mag auch keine Abk\u00fcrzungen, die der von mir sehr gesch\u00e4tzte Autor Max Goldt vermutlich als \u00bbaffig\u00ab bezeichnen w\u00fcrde. Beispiele f\u00fcr diese Art Abbreviationen sind etwa die Verniedlichungen von Schulf\u00e4chern mit \u00bb-i\u00ab wie \u00bbReli\u00ab (Religion) oder \u00bbGeschi\u00ab (Geschichte) oder die Benennung von Urlaubszielen wie \u00bbMalle\u00ab (Mallorca), \u00bbFuerte\u00ab (Fuerteventura), \u00bbDomrep\u00ab (Dominikanische Republik). Es will mir einfach nicht \u00fcber die Zunge.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Edit (02.03.2024):<\/strong> Mir sind nachtr\u00e4glich noch drei weitere W\u00f6rter bzw. Wortanwendungen eingefallen, die ich meide, weil ich sie nicht mag. Man trifft sie allesamt recht h\u00e4ufig auf Social-Media-Portalen an. Wenn z.B. ein Kommentator einem Posting widersprechen m\u00f6chte, beginnt eine derartige Widerrede oft mit \u00bbSorry, aber \u2026\u00ab. Wenn ich pers\u00f6nlich den Impuls versp\u00fcre, jemandes \u00c4u\u00dferungen nach meiner Kenntnis faktisch richtigzustellen oder stichhaltige Argumente vorzubringen, warum ich anderer Meinung bin, wieso sollte ich mich daf\u00fcr entschuldigen? Klingt aus meiner Sicht unn\u00f6tig devot und entspricht auch zumeist nicht meinem momentanen Gem\u00fctszustand, w\u00e4hrend ich meine Gegenrede eintippe. Das zweite Wort tritt immer am Ende einer Gegenargumentation auf und zwar in Form eines Ein-Wort-Satzes. Es lautet \u00bbPunkt.\u00ab, manchmal auch \u00bbPunkt!\u00ab. Die schreibende Person m\u00f6chte damit ihre zuvor gemachten \u00c4u\u00dferungen offenbar mit einer Art Unfehlbarkeitssiegel versehen. Ich muss dann immer an das \u00bbBasta!\u00ab denken, mit dem meine Eltern fr\u00fcher manche meiner kindlichen Quengelkaskaden einzud\u00e4mmen versuchten. Bei Eltern funktioniert so etwas wom\u00f6glich noch aufgrund des nat\u00fcrlichen Autorit\u00e4tsgef\u00e4lles, zwischen Erwachsenen im Netz finde ich es eher ein bisschen l\u00e4cherlich. Wenn man gute Argumente hat, ist dieser Abbinder obsolet und bei Menschen, die per se \u00fcberzeugungsresistent sind, ist dieses nachgeschobene W\u00f6rtchen sowieso wirkungslos. Das dritte Wort ist wieder ein Einleitungswort. Manchmal beginnen wohlmeinende Kommentatoren ihre Agumentation an ein komplett kontrovers gesinntes Gegen\u00fcber mit \u00bbLiebe(r) \u2026,\u00ab. So zum Beispiel \u00bbLiebe AfD\/FDP\/CSU\/SPD, \u2026\u00ab, wenn die schreibende Person nachfolgend ausf\u00fchren m\u00f6chte, warum sie mit den politischen Pl\u00e4nen oder Ma\u00dfnahmen dieser Partei vollumf\u00e4nglich unzufrieden ist. Ich frage mich dann immer, welchen Zweck diese Anrede haben soll. Gewiss kann ich davon ausgehen, dass tats\u00e4chlich wenig echte Liebe f\u00fcr die Angesprochenen im Herzen der Kommentierenden wohnt, wenn die Ansichten derart gegens\u00e4tzlich sind. Das schlie\u00dfe ich zumindest aus meinen eigenen Gef\u00fchlen, wenn mir eine derartige Entgegnung in den Tippfingern brennt. \u00dcberfl\u00fcssig, zweckfrei, inad\u00e4quat, diese Huldrampe lasse ich daher ebenfalls gerne bewusst weg.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Gerne hingegen nutze ich \u00bbveraltete\u00ab W\u00f6rter, das tue ich jedoch nicht, um zu \u00bbposen\u00ab, sondern entweder, A) weil sie bzw. ihr Klang mir gefallen, weil ich es B) schade f\u00e4nde, wenn sie aussterben w\u00fcrden, weil sie C) in einem Bereich, in dem ein Wort mangels Alternativen mir komplett abgenutzt und ausgewrungen erscheint, trotz ihrer vermeintlichen Altbackenheit ein frisches Synonym darstellen oder D) weil sie tats\u00e4chlich eine neue Bedeutungsebene einbringen, die andere W\u00f6rter m.E. nicht haben. Einige Beispiele:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>f\u00fcr A):<\/strong> famos, dergleichen, derlei, indes, obgleich, apart, fulminant, kaprizi\u00f6s<\/li>\n\n\n\n<li><strong>f\u00fcr B):<\/strong> Wams, Leibchen, Trottoir, Antlitz, Vettel, kommod, m\u00e4andern, Geschmeide, Hazardeur, Hallodri<\/li>\n\n\n\n<li><strong>f\u00fcr C):<\/strong> vortrefflich, delikat, delizi\u00f6s (statt \u00bblecker\u00ab); alsbald, beizeiten, z\u00fcgig (statt \u00bbzeitnah\u00ab)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>f\u00fcr D):<\/strong> flanieren (f\u00fcr eine gewisse Art des Gehens besser geeignet als \u00bbspazierengehen\u00ab, \u00bbschlendern\u00ab, \u00bbgehen\u00ab, \u00bbbummeln\u00ab oder \u00bbwandern\u00ab); indisponiert, unp\u00e4sslich (manchmal zutreffender als \u00bbkrank\u00ab, \u00bbangeschlagen\u00ab oder \u00bbmalade\u00ab)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Wichtig ist mir, dass ich keineswegs etwas dagegen habe, dass Sprache sich wandelt. Im Zuge aktueller Ereignisse wie der Corona-Pandemie oder neuer technischer Errungenschaften entstehen haufenweise sch\u00f6ne, bunte, treffende neue W\u00f6rter \u2013 dazu habe ich <a href=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/2023\/08\/01\/wortnachwuchs\/\">in einem anderen Blogbeitrag<\/a> bereits etwas geschrieben (und auch auf einige der o.g. W\u00f6rter verwiesen). Ich sammle viele neue W\u00f6rter, die mir im Alltag und im Netz begegnen, teils ebenfalls <a href=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/das-wortgeburt-twitter-archiv\/\">hier im Blog<\/a>, teils auf meinem Mastodon-Zweitaccount <a href=\"https:\/\/fnordon.de\/@wortgeburt\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">@wortgeburt<\/a>. Das st\u00e4ndige Flie\u00dfen der Sprache ist etwas Wundersch\u00f6nes. Wichtig finde ich aber, und da hallt in meinem Kopf eine k\u00fcrzlich ge\u00e4u\u00dferte <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=r9i89N-V4hY\">Aussage des aktuellen Wirtschaftsministers Robert Habeck<\/a> wider, dass Sprache Wirklichkeit schafft. Sprache (und Wortwahl) sollte(n) nicht nur eine m\u00f6glichst unmissverst\u00e4ndliche Kommunikation m\u00f6glich machen, sondern jede(r) Sprechende sollte sich bewusst sein, dass seine oder ihre \u00c4u\u00dferungen auch unbewusst das Gegen\u00fcber oder die Leser \u2013 manchmal sogar unbeabsichtigt bzw. gegen den Willen der sprechenden Person \u2013 beeinflussen oder br\u00fcskieren k\u00f6nnen. Mit Sprache dr\u00fccken wir nicht nur aus, sondern wir pr\u00e4zisieren oder vernebeln, engen ein, bewerten, werten auf oder ab, zollen oder verweigern Respekt. Auch deshalb versuche ich nicht nur ein passiver Beobachter von Sprache im Alltag zu sein, sondern die Erkenntnisse, die ich aus meinen Beobachtungen ziehe, auch in meinen eigenen Sprachgebrauch einflie\u00dfen zu lassen oder diese im eigenen Umfeld, in Blogbeitr\u00e4gen oder Social-Media-Postings zu thematisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ich z.B. neulich kurz nacheinander einen Doris-Day-Film als auch den Historienschinken \u00bbCleopatra\u00ab mit Elizabeth Taylor sah (beide in deutscher Synchronisation) fiel mir wiederholt auf und ich erinnerte mich daran, das schon h\u00e4ufiger wahrgenommen zu haben, wie viele der m\u00e4nnlichen \u00bbhochgestellten\u00ab Charaktere (vorzugsweise j\u00fcngere) Frauen mit \u00bbmein Kind\u00ab ansprechen. Bei Cleopatra konnte ich eine der betreffenden Szenen im Netz in der englischen Originalfassung ausfindig machen. Dort spricht C\u00e4sar die K\u00f6nigin mit \u00bbyoung lady\u00ab an, weit weniger despektierlich, aber immer noch herablassend genug. Und so ist es in Filmen bis in die 1970er Jahre hinein sehr oft \u00fcblich, so reden Chefs mit Sekret\u00e4rinnen, Professoren und Lehrer mit erwachsenen Sch\u00fclerinnen oder Studentinnen, \u00c4rzte mit Krankenschwestern, Forscher mit Assistentinnen. Ich nehme das wahr und es \u00e4rgert mich als Zuschauer, es besch\u00e4mt mich nachtr\u00e4glich als Mann gegen\u00fcber den damals so angesprochenen Frauen ebenso wie gegen\u00fcber denen, die sich heutzutage diese Szenen ansehen und ich bin froh, dass diese \u00c4ra mitsamt ihres Sprachgebrauchs und dieser anma\u00dfenden Attit\u00fcde (hoffentlich) ein f\u00fcr allemal \u00fcberwunden ist. Will ich diese Filme deshalb neu synchronisieren oder nicht mehr ansehen? Nein, ich w\u00fcnsche mir nur, dass bei <em>k\u00fcnftigen<\/em> Filmen mehr sprachliche Achtsamkeit waltet. Es kann meiner Meinung nach durchaus sinnvoll sein, die urspr\u00fcnglichen \u00bbalten\u00ab Versionen sprachlich \u00fcberkommener Werke \u2013 vielleicht mit einem erl\u00e4uternden Vorwort oder Fu\u00dfnoten \u2013 in Umlauf zu belassen, um nachfolgenden Generationen gezielt bewusst zu machen, dass sich im Laufe der Zeit ein Wandel zu einem respektvolleren und achtsameren Sprachgebrauch vollzogen hat und nicht alles immer schon so nuanciert, subtil, fair oder inklusiv war, wie sie es zu ihren Lebzeiten beim Lesen und Schreiben gewohnt sind oder gelehrt bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich weigere mich \u00fcberdies, mir den Begriff \u00bbwoke\u00ab wegnehmen oder zu einem Schm\u00e4hwort umdeuten zu lassen, der (unter anderem) genau diese Art der Achtsamkeit bezeichnet. Ich <em>will<\/em> bemerken, wo Sprache missbr\u00e4uchlich, respektlos, abwertend, diskriminierend oder ausgrenzend benutzt wird und versuche gerne nach Kr\u00e4ften, mich diesbez\u00fcglichen Wandlungen und \u00c4nderungsw\u00fcnschen anzupassen. Es schert mich keinen Deut, wenn sich Begriffe f\u00fcr Schaumk\u00fcsse oder pikant beso\u00dfte Schnitzel deshalb \u00e4ndern sollen, denn sie <em>schmecken<\/em> doch hinterher nicht anders als vorher. Begriffe f\u00fcr Gegenst\u00e4nde, Anreden, Eigenschaften, Unternehmen, Seelenzust\u00e4nde, Produkte, Lebensmittel, <a href=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/2020\/08\/17\/und-sie-sind\/\">\u00e4ndern sich unentwegt<\/a>, seitdem der erste Mensch den Mund aufgemacht hat. Aus dem Lenz wurde der Fr\u00fchling, aus dem Turnschuh der Sneaker, aus dem Generaldirektor der CEO, was heute \u00bbgeil\u00ab ist und Begeisterung und\/oder die Libido weckt, wucherte <a href=\"https:\/\/de.wiktionary.org\/wiki\/geil\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">fr\u00fcher<\/a> im Garten durch den Zaun r\u00fcber zum Nachbarn. Und Sprache ist ja auch nicht das Einzige, das sich in unserem Alltag ver\u00e4ndert \u2013 inzwischen ist es ja durchaus normal, dass man mit Telefonen fotografieren, mit Fernsehern sprechen, mit Uhren bezahlen oder seinen Staubsauger fernsteuern kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Sprache ist, finde ich, wie eine gro\u00dfe Party und nicht alles, was passiert, ist steuerbar. Einige G\u00e4ste sind eingeladen, andere nicht, manche wollten nicht kommen, andere kommen, obwohl sie nicht eingeladen wurden, einige m\u00fcssen leider fr\u00fcher wieder gehen, andere bleiben, obwohl man sie lieber loswerden w\u00fcrde. \u00dcber einige der Geladenen freut man sich, andere kann man nicht leiden und wieder andere sind einem komplett egal. Mit manchen unterh\u00e4lt man sich gerne, anderen geht man aus dem Weg. Es gibt neue Gesichter und alte Bekannte, freudige Wiedersehen und verschrobene Fremde. Man muss ein bisschen aufpassen, dass nichts Wertvolles kaputtgeht und dass niemand zu Schaden kommt. Es kann mal etwas lauter werden und vielleicht beschwert sich jemand \u00fcber das Treiben. Manche Feiernden versuchen den DJ zu \u00fcberzeugen, ausschlie\u00dflich Songs nach ihrem Geschmack zu spielen, einige haben sogar eigene Tracks mitgebracht, es gibt Leute, die tanzen zu allem, was gespielt wird und einige sitzen lieber am Rand der Tanzfl\u00e4che und quatschen. Man sollte etwas aufpassen, was man selbst konsumiert, welche Inhaltsstoffe sich darin verstecken und was man anderen anbietet oder einschenkt, denn das kann einerseits lustig und harmlos sein, aber auch mit \u00dcbelkeit, Kopfschmerzen oder anderen sch\u00e4dlichen Folgen einhergehen. Warum sollte man als Gast eine(n) der Mitfeiernden \u00fcberreden, exakt so zu feiern wie man selbst? Wichtig ist doch, dass jeder auf seine Weise Spa\u00df hat und alle ein bisschen darauf achten, dass die Location bewohnbar bleibt und nichts gewaltsam eskaliert oder gar in Brand gesetzt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich jedenfalls am\u00fcsiere mich \u2013 trotz meiner Brombeergef\u00fchle \u2013 gr\u00f6\u00dftenteils blendend.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erika_Fuchs.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erika_Fuchs.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9497\" srcset=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erika_Fuchs.jpg 1024w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erika_Fuchs-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erika_Fuchs-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erika_Fuchs-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erika_Fuchs-900x900.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eine Frau, dich sehr daf\u00fcr verehre, wie sie die die deutsche Alltagssprache auf witzige, kluge und phantasievolle Art gepr\u00e4gt und ver\u00e4ndert hat: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erika_Fuchs\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Erika Fuchs<\/a>, die langj\u00e4hrige deutsche \u00dcbersetzerin der \u00bbLustigen Taschenb\u00fccher\u00ab Walt Disneys. Foto: Selbst geknipst in der Ausstellungsr\u00e4umen des <a href=\"https:\/\/www.erika-fuchs.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Erika-Fuchs-Hauses<\/a> in Schwarzenbach\/Saale.<\/figcaption><\/figure>\n<div class=\"likebtn_container\" style=\"clear:both;\"><!-- LikeBtn.com BEGIN --><span class=\"likebtn-wrapper\"  data-identifier=\"post_9483\"  data-site_id=\"5ec2910b6fd08bbb5dd94e1f\"  data-theme=\"heartcross\"  data-lang=\"de\"  data-show_dislike_label=\"true\"  data-share_enabled=\"false\"  data-counter_frmt=\"period\"  data-tooltip_enabled=\"false\"  data-i18n_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_after_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_after_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_like_tooltip=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike_tooltip=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_unlike_tooltip=\"\u2764\ufe0f entfernen\"  data-i18n_undislike_tooltip=\"\u274c entfernen\"  data-i18n_popup_close=\"schlie\u00dfen\"  data-i18n_popup_text=\"Danke f\u00fcr Deine Bewertung!\"  data-style=\"\"  data-unlike_allowed=\"\"  data-show_copyright=\"\"  data-item_url=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/2024\/02\/29\/brombeerwoerter\/\"  data-item_title=\"Brombeerw\u00f6rter\"  data-item_date=\"2024-02-29T17:20:50+01:00\"  data-engine=\"WordPress\"  data-plugin_v=\"2.6.60\"  data-prx=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-admin\/admin-ajax.php?action=likebtn_prx\"  data-event_handler=\"likebtn_eh\" ><\/span><!-- LikeBtn.com END --><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich neulich am Wochenende mit dem Mann auf einer Wanderung war, mussten wir uns an einer durch tiefen Schlamm unwegsam gewordenen Wegstrecke gezwungenerma\u00dfen einen [&#8230;]<\/p>\n<div class=\"likebtn_container\" style=\"clear:both;\"><!-- LikeBtn.com BEGIN --><span class=\"likebtn-wrapper\"  data-identifier=\"post_9483\"  data-site_id=\"5ec2910b6fd08bbb5dd94e1f\"  data-theme=\"heartcross\"  data-lang=\"de\"  data-show_dislike_label=\"true\"  data-share_enabled=\"false\"  data-counter_frmt=\"period\"  data-tooltip_enabled=\"false\"  data-i18n_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_after_like=\"gern gelesen\"  data-i18n_after_dislike=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_like_tooltip=\"gern gelesen\"  data-i18n_dislike_tooltip=\"gefiel mir nicht\"  data-i18n_unlike_tooltip=\"\u2764\ufe0f entfernen\"  data-i18n_undislike_tooltip=\"\u274c entfernen\"  data-i18n_popup_close=\"schlie\u00dfen\"  data-i18n_popup_text=\"Danke f\u00fcr Deine Bewertung!\"  data-style=\"\"  data-unlike_allowed=\"\"  data-show_copyright=\"\"  data-item_url=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/2024\/02\/29\/brombeerwoerter\/\"  data-item_title=\"Brombeerw\u00f6rter\"  data-item_date=\"2024-02-29T17:20:50+01:00\"  data-engine=\"WordPress\"  data-plugin_v=\"2.6.60\"  data-prx=\"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-admin\/admin-ajax.php?action=likebtn_prx\"  data-event_handler=\"likebtn_eh\" ><\/span><!-- LikeBtn.com END --><\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9,1],"tags":[],"class_list":["post-9483","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-haar-in-der-suppe","category-von-der-tageskarte"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9483","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9483"}],"version-history":[{"count":49,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9483\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9868,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9483\/revisions\/9868"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9483"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9483"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.formschub.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9483"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}