Grüezi!

Dieses Wochenende steht eine Kurzreise nach Basel auf dem Programm. Per Billigflieger von Hamburg, dem „Venedig des Nordens” in die Schweiz, das „Japan Europas”: Ein relativ kleines Land, die Einwohner sind als fleißig, wohlhabend, humorlos und etwas verschroben verschrien und wenn sie sich unterhalten, verstehen Außenstehende kein Wort. Auf unsere Bierorder im Wirtshaus heißt es z.B.: „Mechz aach eppisch z’asse?”
Hmwasmeintderjetzthabendiehiermehreresortenodernurhellesodernurdunkles
odernurnulldreiodernullfünfoderistamwochenendeüberhauptkeinbierausschank
achessenderfragtobwirwasessenwollendiespeisekartenatürlichgerne … – „Ja.”
Die ca. fünf Dechiffriersekunden, in denen ich den Kellner unverständig anglotze, kommen mir endlos vor.
Nach anfänglichem Regen zeigt sich der Oktober von seiner goldensten Seite. Auf dem Platz um das Hotel verschlossene Buden, geparkte Schaustellerwagen, halbfertige Fahrbetriebe und eine Riesenradbaustelle – offenbar soll hier demnächst ein „Chilbi” (Kirmes) stattfinden. Schade, dass wir dann schon wieder weg sind. Wie gerne hätt’ ich mir an diesem verlockend beschrifteten Stand einen ofenwarmen, knusprig-süßen Wildnagersnack reingezogen …

Kirmesbude