Konsonantenaufläufe

Ich liebe die deutsche Sprache. In ihrem Wortschatz, der geschätzt 300.000 bis 500.000 Wörter umfasst, finden sich so viele wunderbare Wörter, die allein beim Aussprechen großen Spaß machen, wie „Karfunkelstein“, „Ligusterhecke“ oder „Bordüre“. Leider nutzt man sie im Alltag sehr selten – aber sie sind da. Doch es gibt viele famose und zu Unrecht abseits stehende Wörter, die sich im Alltag prima unterbringen lassen, wie „derlei“, „just“, „indes“, „obgleich“, „Rabauke“, „Plunder“ oder „blümerant“ – wer noch mehr kennenlernen will, der schaue gerne hier.

Vor kurzem huschte ein Videolink (s.u.) durchs Netz, der die vermeintliche Härte der deutschen Sprache durch den Kakao zog. Das ist legitim. Wörter wie „Kraftfahrzeug“ oder „Herztransplantation“ klingen tatsächlich eher nach Sandpapier als nach Samt. Aber dafür haben wir wunderschöne Konsonantenaufläufe in vielen Wörtern und Wortkombinationen, das ist doch auch was Schönes. In einem meiner heutigen Tweets wies ich auf einen davon hin. Hier sind noch ein paar:

  • mpfpr in Impfprophylaxe
  • rschb in Arschbombe
  • ngstz in Angstzustände
  • rbstsch in Herbstschönheit
  • nzschr in Frequenzschranke
  • ngspfr in Lieblingspfründe

Ergänzungen? Anregungen? Mögt Ihr die deutsche Sprache? Habt Ihr ein (aus der Mode gekommenes) Lieblingswort? Benutzt Ihr „vergessene“ Wörter im Alltag? Ärgert oder stört Euch etwas an Deutsch? Dann freue ich mich auf Eure Kommentare.