Weihnachtsbeleuchtung für Hyperaktive. Und wer nach diesem Video noch nicht ausgezappelt hat, findet hier stroboskopischen Nachschub. Amerikaner, halt.
Danke an Werner für den Tipp.
Geschmackssachen
Weihnachtsbeleuchtung für Hyperaktive. Und wer nach diesem Video noch nicht ausgezappelt hat, findet hier stroboskopischen Nachschub. Amerikaner, halt.
Danke an Werner für den Tipp.
Gerade mal drei Wochen ist es her, da darf ich schon wieder, sagt Herr pulsiv. Kein leichtes Erbe nach der letzten fotografischen Steilvorlage. Doch flickr sei dank habe ich etwas Schönes gefunden. Wer die Freitagstexterregeln nicht kennt, kann sie hier gern nochmal nachlesen. Und nun: alles Gute zum Nikolaus!
Edit: Neulingen sei zur Einführung auch die Freitagstexter-Chronik ans Herz gelegt mit allen Gastgebern und Gewinnern seit Oktober 2007.

Photo: © macspite/Robert Soar | Some rights reserved
Während das hier noch eine (gelungene) Parodie war, kommt die Idee jetzt in der Realität an. Unten der Titel eines aktuellen Möbelkatalogs und ein Blick ins Schaufenster eines T-Shirt-Printladens in Hamburg Winterhude. Auch unsere französischen Nachbarn machen derzeit rätselhafte Beobachtungen in derselben Richtung. Mal sehen, ob’s Erfolg und Absatz fördert …

Der eine heißt Achim und bloggt von Hannover aus, der andere heißt Armin und schreibt aus New York. Wer als Gestalter das Design Tagebuch gern und täglich liest, findet bei Brand New ein lesenswertes Äquivalent jenseits des atlantischen Tellerrands. Im Zeitalter der Globalisierung bleibt es zwar nicht aus, dass beide Autoren gelegentlich über dieselben Design-Relaunchs berichten, aber eben jeder aus seinem Blickwinkel und somit auf jeden Fall einen virtuellen Besuch wert.

Google-Recherchen führen einen oft auf wundervolle Nebenstraßen: Die Designer-Community Worth1000.com veranstaltete im Frühjahr 2008 (bereits zum sechsten Mal) einen Wettbewerb, der dazu aufrief, Anzeigen für heutige Produkte im »Vintage-Look« umzusetzen. Wie wäre 1930 für eine Wii-Konsole geworben worden? Oder 1958 für ein MacBook Pro? Interessantes Gedankenspiel – und tolle Ergebnisse.
… der trübsinnige Schiffseigner, dem seine Frau riet, sich zur Aufheiterung mit ein paar Kollegen zu treffen, damit er mal unter die Reeder kommt.
(Ich liebe Kalauer!)
Allüberall in der Stadt wird aufgestellt, gebaut und gehämmert. Denn pünktlich zum ersten Advent wollen unzählige Weihnachtsmärkte errichtet, beleuchtet und betannengrünt sein. Auffällig: der Trend weg von rustikalen, erzgebirgigen Fachwerkbutzen hin zu mondänen Tütengiebelpavillons aus dezent-elfenbeinfarbener Plane. So auch an der alsterseitigen Chichimeile des Hamburger Jungfernstiegs. Die Schilder an den Ständen verheißen packende Offerten: »Jägerzimmer«, »Olivenholz« und »Headwear« etwa – Knecht Ruprecht birgt manche Überraschung im Sack.
Ein so exclusives Event schlicht mit »Weihnachtsmarkt« zu betiteln, wäre da ein grober Fauxpas. Nein, ein zeitgemäßes Eventkonzept muss her, das die adventliche Budenphalanx mit einem adäquaten Motto parfümiert. Und hier ist es: »Weltstadtweihnachten meets Winterzauber«. Internationalität, Metropolenambiente, Festlichkeit, Niveau und Emotionalität, vereint in einer uniquen Tagline, die den Benefit impactstark penetriert. Da wird mir gleich ganz weihnachtlich.

Nochmal Fonts. Schöne handschriftliche darunter sind selten (oder teuer), aber nicht immer. Die deutsche Autorin Pia Frauss hat neben ihrem »ahistorischen« Roman »TAURIS oder Catterinas Entjungferung« auch ein rundes Dutzend wunderschöner historischer Fonts erschaffen oder nachempfunden, darunter auch »Jane Austen« – eine Interpretation der eleganten Handschrift der bekannten angelsächsischen Autorin. Für privaten Gebrauch werden die Schriften gratis zur Verfügung gestellt, kommerzielle Nutzer werden gebeten, pro Schrift 21,00 EUR Lizenzgebühren zu zahlen, dies erlaubt dann allerdings auch die Nutzung auf bis zu 100 (!) Computern.
Aktuell ist der Font auf den Jubiläumsplakaten der Hamburger Hochbahn zu ihrem 100jährigen Bestehen zu sehen (hoffentlich korrekt lizensiert), wo er gestalterisch einen schönen Akzent setzt. Der Gedanke an historische deutschsprachige Manuskripte Jane Austens im Hochbahn-Archiv zum Thema Signalbedienung hat aber auch etwas für sich.
