Kategorie: Außer Haus

Unterwegs in Stadt und Land, im Urlaub und auf Reisen

Vollgesogen

Das war sie nun, die re:publica 2023. Auf Twitter schrieb ich gestern:

Und so ist es. Es war Reizüberflutung, aber im bestmöglichen Sinne. Natürlich war auch das Trendthema »KI«, bzw. »AI« allgegenwärtig. Der Unterschied zu den überall hochsprudelnden Medienberichten und Postings im Netz, den ich auf der re:publica wahrnahm, war jedoch, dass das Thema, seine Auswirkungen und Teilaspekte von kompetenten Speakern mit sachlicher Distanz erläutert, beleuchtet, hinterfragt und diskutiert wurden. Weniger »parroting« und weniger »AI-Groupies«, dafür mehr Fakten und mehr Expertentum. Sehr angenehm.

Edit: Ach ja – ein sehr schönes Treffen mit »Netzmenschen« habe ich vor lauter geballten Sinneseindrücken fast vergessen, zu erwähnen: der re:publica-Besucher und Twitter-/Mastodon-Kontakt @grindcrank regte ein Instanztreffen für die kleine, feine Mastodon-Instanz fnordon.de an, bei der ich seit November 2022, für die Zeit »nach Twitter«, ebenfalls Unterschlupf gefunden habe. Am Treffpunkt, dem Strand des Festivalgeländes, fanden sich dann bei schönem, aber nicht zu sonnigem Wetter tatsächlich drei (!) Leutchen ein: außer mir und dem Initiator war noch @naturopath mit von der Partie. Es war wieder mal spannend, die Leute hinter dem Display kennenzulernen und so war die Stunde mit dem perlenden Plausch dann auch ausgesprochen kurzweilig (Ein Selfie davon gibt es übrigens auch).

Und auch wie 2022 war ich sehr angetan von dem visuellen Konzept der re:publica, das sich durch alle Medien, die Website, Bühnenveranstaltungen, Präsentationen und Postings zieht. Passend zum Leitthema »CASH« wurden grelle »Supermarkt-Plakatfarben« gewählt, dazu passend ein fetter serifenloser Display-Font und ein saftiger, dynamischer Marker-Font. Auf der Bühne stehen Warenkörbe, Palettenwagen und Kunststoffcontainer als Dekoration, die Visuals arbeiten mit Wiederholungen, auffälligen Störern und dem ultimativen Kontrast zwischen »Neonbunt« und »Schwarz«. Sehr gelungen!

Inzwischen weiß ich auch – dank der im Programm angesetzten Fragestunde mit den Organisatoren –, dass das Design von re:publica-Mitgründerin Tanja Haeusler in Zusammenarbeit mit der Berliner Agentur fertig design konzipiert und umgesetzt wird (und bin als Grafik-Designer ein bisschen neidisch auf so ein famoses 360°-Projekt). 😉

Wie der Marker-Font heißt, habe ich inzwischen schon herausgefunden: er nennt sich »Walmer Marker« und stammt von der finnischen Type Foundry »Typolar« des Designers Jarno Lukkarila. Auf der Website des Büros kann man die schöne Story zur Entstehung dieser interessanten Schrift nachlesen.

Wie die fette Plakatschrift (im nachfolgenden Bild rechts, über den Störern) heißt, habe ich bislang nicht herausgefunden, aber ich editiere das hier nach, falls es mir noch gelingt – oder vielleicht (er)kennt ja ein hiesiger Blogleser den Font? Die Formen sowohl des kleinen als auch des großen »Y« (siehe in »Ryanair«) sind darin sehr charakteristisch.

Wenn mich Freunde fragen, denen der Name re:publica nichts sagt, was das denn für eine Konferenz sei, sage ich »Es ist eine ALLES-Konferenz«, denn fast jeder gesellschaftliche Aspekt fand sich – wie schon im letzten Jahr – an den drei Veranstaltungstagen in dem einen oder anderen Panel wieder.

Meine drei Highlights 2023 waren:

  • »I’m sorry HAL, I won’t let you do that.« mit @tante
  • »Generative KI – schöne neue Welt?« mit Björn Ommer
  • »Wollt Ihr ewig leben? Vom Fluch der Unsterblichkeit und Segen der Biotechnologie« mit Thomas Ramge

Es war wieder inspirierend, spannend, lehrreich, interessant, überraschend und vielfältig. Und ich brauche jetzt erst mal ein paar Tage Ruhe im Kopf, um sich alles wieder setzen zu lassen.

Ehe ich mir die Panels, die ich verpasst habe, auf YouTube anschaue … 😉

Pfingsten und so weiter

Ach, stimmt ja – die Ausflüge und Wanderrouten zu Pfingsten wollte ich ja auch noch verbloggen. Weil es so schön war.

Übers Pfingstwochenende war ich beim Mann in Berlin. Meistens waren wir in den vergangenen Jahren (sogar einmal »während Corona«) über diese Feiertage im schönen Regensburg zu den Tagen Alter Musik, aber da im Programm nichts gelistet war, das so richtig viel Anzeihungskraft ausübte und auf dem Reiseplan für Frühjahr und Frühsommer ohnehin schon etliches stand und steht, wurde das Verreisen zu Pfingsten diesmal ausgesetzt. Mit dem ordentlich gefüllten ICE am Freitag fuhr ich dann nachmittags in die Hauptstadt. Die Einkehr zum Willkommenstrunk im Hopfenreich nach der Ankunft ist inzwischen schon ein festes Ritual. Abends Lachsfilet aus der Pfanne mit thailändisch gewürztem Spinatgemüse. Im Heimkino dann endlich die zweite Staffel »Picard« angefangen.

Am Samstag gemütlicher Vormittag mit Ausschlafen, Balkonfrühstück, häuslichem Geräume. Am Abend durfte ich eine Eintrittskarte einlösen, die im März in meinem Geburtstagspaket steckte, für ein Konzert in der Berliner Philharmonie: Simone Young dirigiert Olivier Messiaens »Turangalîla-Symphonie«.

Nach einem kleinen »Bier-Aperitif« vor dem Konzert machten wir uns rechtzeitig auf den Weg, denn das sehr groß besetzte, üppig instrumentierte und zehn Sätze umfassende Werk bot sich dafür an, endlich mal die vorherige moderierte Konzert-Einführung »mitzunehmen«. Mit vielen Hintergrundinformationen zum Komponisten und dem Werk, erläutert an eigens eingespielten Klangbeispielen aus dem Werk, fand ich das nicht nur ausgesprochen kurzweilig, sondern auch sehr motivierend, künftig öfter mal an solchen Einführungen teilzunehmen. Ich nahm die Musik danach mit dem neuen Wissen im Kopf ganz anders wahr und achtete mehr auf Details. Das Konzert hatte keine Pause und so waren wir kurz nach 20:30 Uhr schon wieder auf dem Heimweg. Sogar fürs Abendessen war es auf dem Balkon noch warm genug, es gab vormariniertes feines Bio-Schweinefilet mit Rosenkohl. Aus einem offenen Dachfenster des Nachbarhauses tönte schon seit gestern tiefes, bettlägerig klingendes, weibliches Husten. Nicht schön, sowas, und dann ausgerechnet noch über die Feiertage. Nach dem Essen wieder eine Folge »Picard«.

Sonntag ging es endlich wieder mal raus in die Natur. Der Mann hatte eine Tour ausgetüftelt (Komoot-Link), die uns – nach Anreise mit dem Regionalzug zum Ausgangspunkt Bahnhof Fangschleuse – über einen schönen und abwechslungsreichen Pfad und zwei hoch gelegene Aussichtspunkte zum Endpunkt, dem Bahnhof Woltersdorf, führte. Das Wetter war perfekt zum Wandern, aber an den Steigungen kam ich dennoch spürbar ins Schwitzen.

Wieder zurück in Berlin, winkte eine Erfrischung im Straßenbräu am Ostkreuz, danach heim zum Balkon-Abendessen mit viel Spargel und kleinen Bio-Wildmedaillons. Die Dame nebenan hustete immer noch. Danach Picard und schlafen.

Dank des langen Wochenendes war auch am Montag eine Wanderung möglich. Anfahrt auch wieder mit dem Zug (das Deutschlandticket fetzt!), aber in bislang gänzlich unbekannte Gefilde. Der Rundwanderweg (Komoot-Link) begann am Bahnhof Müncheberg, umrundete in weitem Bogen durch einen herrlichen Mischwald den Großen Schlagenthinsee, durchquerte das Naturschutzgebiet Gumnitz und schloss schließlich den Kreis wieder am Bahnhof. Das perfekte Wetter, die menschenleere Route, die fantastische, vielfältige Landschaft und das unentwegte, lebendige Vogelgezwitscher in der Luft ließen ein »Sommerferiengefühl« aufkommen, das mich an Kindertage erinnerte. An einem breiten Schilfgürtel während des letzten Teils der Wanderung hielten wir eine Weile inne und lauschten einem ungewöhnlichen Vogelgesang aus dem Dickicht. Meine Vogelstimmen-App identifizierte auf englisch einen »Great Reed Warbler«, der auf Deutsch als »Drosselrohrsänger« übersetzt wurde. Ich weiß nicht ob das stimmt, aber sein Lied war sehr originell und erinnerte mich ein bisschen an das »Holladihiti«-Geflöte von Otto Waalkes:

Wanderbier dann wieder am Ostkreuz, aber diesmal bei Bräugier, dann Heimweg mit zwei Thai-Gerichten »to go« von Glory Duck, abgeholt gleich um die Ecke beim Pub. Die Balkontemperatur war heute deutlich frischer, also wurde im Wohnzimmer gespeist. Weiter mit »Picard« (mir gefällt die zweite Staffel deutlich besser als die erste), dann Nachtruhe. Am Dienstag Vormittag fuhr dann der Zug zurück nach Hamburg.

Bornholm, Tag 8

Am letzten Tag hatte ich angeregt, nach der nur recht kurzen Tour von gestern, noch mal »den Diem zu carpen« und uns für die Schlusswanderung wieder eine etwas längere Strecke vorzunehmen. Das reichte als Vorgabe – der Mann tüftelte daraufhin eine Tour im Waldgebiet Ølene aus (Komoot-Link), die wir am Nachmittag erwandern wollten.

Die Strecke führte zunächst durch ein fast ausschließlich von Nadelbäumen dominiertes Waldgebiet. Tiefe Gräben durchzogen immer wieder den Waldboden, in einigen stand noch sumpfiges Wasser, andere waren bereits ausgetrocknet, waren aber wohl noch vor kurzem ebenfalls versumpft. Nach etwa einem Drittel der Strecke mussten wir uns dann einen ca. 100 m langen Weg ohne offiziellen Pfad durch den Wald bahnen, hier hatte die Online-Routenkarte zwischen zwei eingezeichneten Wanderpfaden eine Lücke, die es zu überbrücken galt. Später auf der Rückfahrt im Auto spürte ich dann ein Krabbeln auf dem Unterarm und konnte noch rechtzeitig eine Zecke entfernen, ehe sie bei mir »andocken« konnte. Die musste ich mir bei dem kurzen Streifzug durchs Unterholz eingefangen haben. In solchen Momenten und beim etwas »wilderen« Wandern empfinde ich meine vor ca. zwei Jahren erfolgte FSME-Impfung dann doch immer wieder als Quell erhöhter Gelassenheit.

Die Fortsetzung des Wanderweges markierte dann den Beginn des »Øleåsti« (»Øle-Auen-Stieg«), einer schmalen, gewundenen Strecke entlang eines kleinen Wildbaches. In der sehr idyllischen, ursprünglichen Landschaft setzten wir unseren Weg, begleitet vom stetigen Plätschern des Baches, weiter durch den Wald fort. Doch obwohl er durchgehend Wasser führte und die Vegetation ringsum grün und frisch wirkte, konnte man an den mit vertrockneten Wasserpflanzen bewachsenen großen Steinen, die aus dem Bach ragten, erkennen, dass der Wasserstand gut 15–20 cm niedriger als üblich lag. Offenbar hatte es in vielen Regionen der Insel in den letzten Wochen oder Monaten zu wenig geregnet, ich hatte schon auf einigen anderen Touren inmitten der üppig erscheinenden Wiesen und Wälder einige Anzeichen dafür bemerkt: trockene Moospolster, die sich vom steinernen Untergrund abhoben, der dumpfe Klang des Bodens beim Auftreten oder Risse im Erdreich an den Stellen, wo der Wanderweg aus fester lehmigerer Erde bestand. Ich hoffe, der Insel wird in den nächsten Wochen mehr Regen beschert.

Nach gut 10 km erreichten wir wieder den Parkplatz, auf dem das Auto abgestellt war. Von hier aus ging es nahtlos weiter zur Räucherei nahe dem Unterkunftsort, denn – was für ein Zufall! – am Vortag hatte sich ein Ex-Kollege des Mannes ganz aus der Nähe gemeldet, der seit dem Vortag ebenfalls in Begleitung Urlaub auf der Insel machte. So nahmen wir heute, ganz ungewohnt, das Abendessen (nochmal das vortreffliche Fischbuffet) in netter Gesellschaft ein. Es war wieder trotz Abendsonne zu kühl zum Draußensitzen, vorsorglich hatten wir einen Tisch im Innenbereich reserviert.

Nach der Heimkehr musste noch gepackt werden, denn am nächsten Morgen um 10:30 sollte uns die Fähre vom Hafen in Rønne nach Ystad bringen. Der Urlaub ging zuende und deshalb wurde nach getaner Vorbereitung und einer Folge »Absolutely Fabulous« auch zeitig das Licht ausgeknipst.

Bornholm, Tag 7

Das derzeit bewohnte Ferienhaus hier auf Bornholm kenne ich seit 2010. Die ersten beiden Male auf der Insel, 2008 und 2009, war die Unterkunft noch eine andere: ein sehr modernes, weißes Haus, direkt am Meer mit Blick auf den Strand durch die vollverglaste Fensterfront auf der Meerseite des Hauses. Dann wechselten die Eigentümer und das Sahnestückchen verschwand leider aus der Kartei der Mietobjekte.

Das jetzige Haus ist weitaus weniger modern, aber dafür hat es alles, was man braucht: eine große Terrasse, die drei Seiten des Hauses umschließt, eine voll eingerichtete Küche mit allem Schnick und Schnack, schnelles WLAN, einen großen LCD-Fernseher, Sauna, Whirlpool und Kamin. Auch von hier kann man das Meer sehen, wenn auch etwas weiter weg. Es ist schön ruhig hier, im Ort nahebei gibt es Restaurants, Supermärkte, eine Bäckerei, einen Fischladen und inzwischen zwei Bier-Pubs.

Aber trotz allen gewohnten und unveränderten Komforts vermisse ich doch etwas: Die »Katze«. Sie saß 2011 plötzlich das erste Mal vor der Terrassentür, als sei dies ihr Zuhause. Von Anfang an war sie zutraulich, verschmust und lieb und ließ sich mit Überresten unserer Fischmahlzeiten und später eigens gekauftem Katzenfutter versorgen. Sie wollte nie ins Haus, selbst wenn die Terrassentür offen war, blieb sie draußen, manchmal schlief sie ein wenig und oft war sie auch immer mal etliche Stunden verschwunden, kam aber jeden Tag wieder zurück. Einen Namen gaben wir ihr nicht, sie war einfach »Katze« und gehörte irgendwann so selbstverständlich zu den Aufenthalten in diesem Haus wie der Garten, das Sofa oder der Backofen.

Dann – ich glaube, es war im Jahr 2019 – kam die Katze nicht mehr. Ich stellte Futter auf die Terrasse, das sich jedoch nach einiger Zeit die Möwen mopsten. Die Katze blieb weg. Vielleicht war sie schon etwas älter gewesen und ihr Katzenleben war einfach zuende gegangen. Vielleicht waren ihre echten Besitzer weggezogen oder – was ich nicht hoffe – vielleicht hatte auch ein Auto ihr Leben auf einer der umgebenden Straßen beendet. Ich denke oft an sie, wenn ich auf die Terrasse schaue und hoffe weiter, dass sie vielleicht eines Tages wieder da sitzt. Oder dass sich irgendwann in der Nachbarschaft vielleicht eine Stellvertreterin findet, die ihren Platz einnehmen könnte.

Doch zurück in die Gegenwart.

Die für heute geplante Wanderung (Komoot-Link) war etwas kürzer als die der letzten Tage, aber das lag in der Geographie des Zielgebiets begründet. Das idyllische Bachtal »Svartingedal« liegt umschlossen von Bauernhöfen und bewirtschafteten Feldern wie eine grüne Enklave in der Landschaft. Ein Wanderparkplatz mit einer Infotafel und einer Holztreppe hinunter bildet den Ausgangspunkt, von dort aus kann man auf einem vorgegebenen, manchmal durchaus anspruchsvolleren Pfad etwa 2,5 km bis zum Ende des Tales wandern, wo eine zweite Holztreppe den Aufstieg in die Acker- und Wiesenlandschaft anbietet. Da von dort aus das Weiterwandern aber landschaftlich eher unaufregend wäre, hatten wir beschlossen, vom Endpunkt aus einfach wieder zurückzuwandern, dann an einer Gabelung jedoch eine Wegschleife zu nehmen, die nach oben auf einen steilen Hang führte, wo auf einem Felsen über dem Tal ein großer Findling, der »Jættebold«, thront. Von dort aus führte der kraxelige Pfad dann wieder hinab auf den Hauptwanderweg. Wir begegneten nur zwei größeren Gruppen weiterer Wanderer, einer Seniorentruppe und einer Familie, ansonsten wanderten wir allein den Weg entlang. Sehr angenehm mal wieder.

Unterwegs querte auf dem Hinweg die Wanderroute eine weite, sonnige Viehweide, die von zwei Gattern eingegrenzt wird. Hier sahen wir uns plötzlich mit einer »Wegepatrouille« aus drei pechschwarzen Jungbullen konfrontiert. Doch da die Querung der Weide ausdrücklich Bestandteil des offiziellen Pfades ist, die Rinder nicht gehörnt waren und nur still dastanden, näherten wir uns vorsichtig an und konnten sie unbehelligt passieren. Ein Stück weiter graste ein weiteres Rind am Waldrand zwischen dichten Bärlauchmatten, weiter oben am Hang hinter dem Waldstreifen sonnten sich weitere Rinder auf einer weiteren Weide, dazwischen lief eine kleine Ziegenherde umher. Es war alles ziemlich »auenlandmäßig«, aber dieses Gefühl begegnete mir hier auf der Insel schon von Anfang an immer mal wieder.

Am Rand des Weges fotografierte ich noch einige interessant aussehende Pflanzen, auch der »Jættebold« bot sich in seiner Damoklesposition natürlich als Fotomotiv an. Als wir wieder am Parkplatz ankamen, waren alle zuvor dort abgestellten Fahrzeuge verschwunden. Ein Vorteil davon, dass wir in der helleren Jahreszeit meist nicht vor 14–15 Uhr zu unseren Wanderungen aufbrechen: Die meisten anderen Ausflügler sind schon weitaus früher unterwegs und deshalb auch bald am Nachmittag schon wieder von den Wanderwegen abgezogen. Der frühe Vogel fängt zwar den Wurm, doch der späte hat dafür mehr Ruh’.

Vom Parkplatz aus steuerten wir in der Inselhauptstadt Rønne einen größeren Supermarkt an, um noch einige dänische Lebensmittel für den Eigenbedarf in Deutschland einzukaufen. Ich wählte neben einem kleinen Sortiment Bornholmer Biersorten zwei interessante »Backmischungen« fürs Brotbacken, die rein aus Mehlen, Schrot, Saaten und Hefe bestehen: ein sehr dunkles Roggenbrot und ein dunkles »mehlloses« Brot. Seit mir im vergangenen Winter mein guter Sauerteig eingegangen war, waren leider alle drei Versuche, einen neuen in gleicher Aromatik und Triebkraft anzuzüchten, gescheitert und bevor ich demnächst einen vierten beginne, behelfe ich mir erst einmal mit Hefebroten, warum also nicht auch mal mit diesen?

Anschließend folgte die traditionelle Post-Wander-Erfrischung in der bereits erwähnten Hotel-Bierbar am Meer, diesmal aufgrund der Abendkühle jedoch im Innenbereich. Nichtsdestotrotz war der Himmel strahlend blau und die Wolken wirkten wie aquarelliert. Zum Meditieren schön.

Zu Hause dann Abendessen: Lauwarme geräucherte Lachsforelle mit Gemüseresten vom Vortag sowie etwas Spinat, mit Blauschimmelkäse gedünstet. Auf der Mattscheibe: eine arte-Dokumentation über die Initiative etlicher Inselbewohner, Bornholm bis zum Jahr 2030 zu einer der nachhaltigsten Regionen Dänemarks umzugestalten, von der Energiewende über Recycling bis hin zur Architektur.

Danach noch eine weitere Folge »Absolutely Fabulous« und ab ins Bett. Morgen ist der letzte Tag.

Bornholm, Tag 6

Während eines der Frühstücke in den letzten Tagen erwähnte ich bei Tisch, dass ich mich noch an eine Bornholm-Wanderung erinnern könne, bei der man von einem bewaldeten Höhenzug über eine hölzerne Stiege hinab auf einen Pfad durch ein Sumpfgebiet stieg, und die mir damals so gut gefallen hatte, dass ich sie gern einmal wiederholen würde. Das ließ sich der Mann nicht zweimal sagen und so bekam diese Tour heute eine Wiederauflage.

Ich muss ohnehin anmerken, dass die kompletten Credits für die Tourenplanung beim Mann liegen. Es macht ihm Spaß, Anfahrt, Wegführung und Endpunkt für die Einkehr auszuknobeln und ich bin ein bereitwilliger und unkritischer Nutznießer und genieße es, einfach nur mitzulaufen oder höchstens hier und da im Voraus eine Anregung (»am liebsten was mit Wald« oder »gerne mal wieder eine Radtour«) einzubringen.

Für heute hatte ich mir vorgenommen, am Wegesrand, im Wald und auf den Wiesen einmal nach Wildkräutern Ausschau zu halten. Der Speiseplan für den Abend sollte sich zwar erst nach der Wanderung je nach Angebot im Supermarkt klären, aber ein gesunder Beilagensalat passt ja so ziemlich zu allem und so nahm ich einen Leinenbeutel zum Sammeln mit.

Die Wanderung zeigte sich genauso kurzweilig und naturnah, wie ich sie in Erinnerung hatte, das Wetter war perfekt (ohne Bewegung im T-Shirt eine Idee zu kühl, aber sowie man »in Wallung kam«, genau richtig) und erneut begegneten wir auf der gesamten Strecke von gut 9,3 km (Komoot-Link) nur einer Handvoll Menschen. Es ist immer wieder angenehm, wie weitläufig sich die anwesenden Wanderer und Touristen auf dieser Insel abseits der »Hot-Spots« verteilen. Natur braucht Stille.

Unterwegs gab es wieder viel zu sehen: einen Findling, der von einer bestimmten Seite aussah wie ein Kleinwagen aus den 1960ern, eine Ruine aus dem 12. Jahrhundert, mehrere Brücken, Flüsse/Bäche und kleine Seen, eine Gänsefamilie (leider kein Foto, da sie bei unserer Annäherung sofort flüchtete), idyllische Baumkronentunnel im Wald, steile Felswände und hölzerne Stege über die sumpfigen Wiesen. Und tatsächlich konnte ich meinen Kräutersammelplan bequem »en passant« in die Tat umsetzen. Die Ernte umfasste Bärlauch, Sauerampfer, Sauerklee, Brennnesseln, Löwenzahnblüten und -blätter, Veilchenblüten, Gänseblümchen, Giersch, Wiesenschaumkrautblüten, Knoblauchsrauke und Spitzwegerich. Gut 300 g hatte ich letztendlich im Beutel, das sollte reichen für eine gesunde Menübegleitung.

Vor der »Bierbelohnung« stand noch der Einkauf fürs Abendessen. Wir einigten uns auf eine vorgewürzte TK-Brathähnchenpfanne mit Erbsen- und Möhrengemüse, ich entdeckte im Supermarktregal für lokale Delikatessen noch ein Glas Bärlauch-Bier-Senf zum Export nach Deutschland und anschließend kehrten wir nochmals im »Ølstauan«-Pub ein, wo der Wirt uns inzwischen nicht nur wiedererkannte, sondern aufgrund unserer jüngsten Smørrebrød-Reservierung sogar mit Namen ansprach. So sindse, die Bornholmer.

Das Essen daheim war dann schnell zubereitet. Den Salat (alles roh, nur die Brennnesseln wurden kurz blanchiert) wendete ich in einer Vinaigrette aus Olivenöl, Balsamico, Sanddornsenf, Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und etwas Mayonnaise als Emulgator. Er schmeckte durchaus herb (Löwenzahn, Wegerich), aber auch würzig (Bärlauch, Knoblauchsrauke) und säuerlich (Ampfer und Klee). Das mache ich jetzt während der Wildkräutersaison bestimmt öfter mal.

Für die parallele Unterhaltung zum Abendessen wurde ein weiterer Science-Fiction-Klassiker aus den 1950er Jahren auserkoren: »Der Tag, an dem die Erde stillstand« (1951). Ein ausgesprochen gut gealtertes Werk, wie ich finde. Die Effekte sind bemerkenswert gelungen, so flüchten in der Landeszene des UFOs zu Beginn des Films, gefilmt als Luftaufnahme, viele echte Statisten in alle Richtungen – die Bildmontage vollzog sich somit nicht, wie sonst häufig, in einem Standbild, sondern in einer bewegten Szene, und der Schattenwurf der fliegenden Untertasse passt exakt zum Einfallswinkel des Sonnenlichts auf die realen Gebäude und Objekte. Der Außerirdische, Klaatu, bedient und steuert sein Raumschiff mit berührungslosen Wischgesten, die Ablehnung und Skepsis der Erdbewohner gegenüber dem Neuen und Unbekannten sowie der Wissenschaft und ihre Unbelehrbarkeit bezüglich Aggression und Kriegsführung wirken ungebrochen aktuell. Eins der Zitate der Filmfigur Professor Barnhardt könnte man sogar heute noch 1:1 auf die Corona-Pandemie oder die Klimakrise beziehen:

»Wären Sie bereit, mit Wissenschaftlern der ganzen Erde zu verhandeln? Diesem Gremium könnten Sie Ihre Vorschläge unterbreiten. Und von den Gelehrten würde es den einzelnen Völkern dann übermittelt. [fährt nachdenklich fort] Nur Wissenschaftler dürften wohl kaum genügen. Man hat uns leider zu oft ignoriert oder missverstanden.«

(Transkript aus der deutschen Version des Films)

»Would you be willing to meet with a group of scientists I’m calling together? Perhaps you could explain your mission to that and they in turn could present it to their various peoples. [fährt nachdenklich fort] It’s not enough to have men of science. We scientists are too often ignored or misunderstood.«

(Transkript aus der englischen Originalversion des Films)

Über all den Unternehmungen war es spät geworden, erst kurz nach ein Uhr war heute Zubettgehzeit. In der Nacht: ein Traum von einem Besuch auf der re:publica, deren Traumversion der Veranstaltungs-App eine ausgesprochen wirre und fehlerhafte Benutzerführung aufwies, so dass ich mich auf dem Gelände und in den Räumlichkeiten verirrte und die gesuchten Hallen und Panels nicht finden konnte. Nach meiner Besuchserfahrung aus dem letzten Jahr ziemlich unrealistisch – und somit beunruhigte mich der Traum nicht sonderlich.

Bornholm, Tag 5

Einer der Gründe, warum ich diese Insel so liebe, ist ihre unglaubliche landschaftliche Vielfältigkeit. Strand, Sand, Meer, Wald, Wiesen, Felder, Klippen, Täler, Sümpfe und Hügel – alles auf diesem eigentlich so kleinen Stückchen Land mitten im Meer vereint. Diese Vielfalt war auch bei der Wanderung am heutigen Tag (Komoot-Link) mal wieder erfahrbar. Der Ausgangspunkt lag einige Kilometer entfernt von dem kleinen Ort Rø auf einem etwas abgelegeneren Waldparkplatz. Schon nach wenigen Schritten befanden wir uns mitten in einem märchenhaft-wilden Forstgebiet, gingen an einem Bach entlang auf eine eingezäunte, aber durch ein Klappgatter frei zugängliche Wiese, wo Rinder und Schafe gemeinsam grasten. Die Schreckhaftigkeit der Tiere war für mich ein Anzeichen, dass sie nicht an Wanderer gewöhnt waren. Galoppierend zogen sie sich, ungeachtet unserer vorsichtigen und ruhigen Annäherung, in eine entlegenere Ecke ihrer Weide zurück.

Über einen steilen, einstmals bewaldeten Hügel ging es erneut bergab in den Wald. Eine Gruppe anderer Wanderer, die uns in einigem Abstand auf dem neuen Pfad folgte, bog bald an einer Kreuzung auf einen anderen Weg ab und so genossen wir die Tour fast bis ans Ende mit nur einer weiteren (menschlichen) Begegnung. Nach einigen Kilometern Waldweg lichteten sich die Bäume und die Landschaft zur Linken wurde deutlich sumpfiger, der Weg jedoch war sicher und trocken. Dichte Büschel gelbglänzender Sumpfdotterblumen dekorierten die dicht mit Schachtelhalm und Schilf durchwachsene Wasserfläche. Heute war dies eine der wenigen Touren, auf denen wir nirgends Bärlauch entdeckten, in fast allen (Misch- oder Laub)wäldern sonst waren die mit weißen Blüten und Knospen betupften Matten des Krautgemüses stetige Begleiter neben den Wegen. Nach dem Wechsel über eine Brücke auf die andere Seite des Sumpfgebietes weitete sich dieses zum ufernah mit Seerosen bewachsenen Borgedalssø, der im Sonnenlicht mit schönen Reflektionen des Himmels und der Bäume unbedingt fotografiert werden wollte.

Zum Ende der Route kamen wir zurück auf die Viehweide vom Anfang, jedoch an deren gegenüberliegender Begrenzung. Hier graste eine Gruppe Schafe, die bei unserem Anblick deutlich weniger »fremdelte«, eines kam sogar forsch auf uns zu, schnupperte und forschte, ob wir wohl Futter anbieten könnten. Wäre ich ein wenig schneller am Auslöser gewesen, hätte ich ein mustergültiges »Boop-Foto« des vorwitzigen Tieres einfangen können. So reichte es »nur« für eine zahme Ganzkörperaufnahme.

Um der Einnahme des Belohnungsbieres wieder etwas Abwechslung zu verleihen, erfolgte die Einkehr nach Ende der Wanderung heute wieder in der Hotelbar von Tag 1. Auf der Terrasse wurde es nach dem ersten Glas jedoch im frischen Abendwind trotz Jacke etwas zu kühl, so dass die nächste Runde im hyggeligen Innenraum genossen wurde.

Auch das Abendessen zu Hause war eine Wiederauflage des Dinners, das wir am Ankunftstag hatten: eine andere Kombination der köstlichen hausgemachten Fischsalate aus der Nordbornholms Røgeri. Noch vor kurzem drohte das Lokal, mangels Nachfolgebetreiber verkauft oder geschlossen zu werden, inzwischen jedoch fand sich eine Lösung, bei der die nächste Generation der Inhaberfamilie wohl überzeugt werden konnte, ihren Lebensmittelpunkt vom dänischen Festland zurück auf die Insel zu verlegen und nun das Haus mit dem kompletten gastronomischen Angebot – und, noch wichtiger, den delikaten Rezepturen der Salate! – weiterführt. Ich begrüße das ausdrücklich!

Zur Abendunterhaltung holten wir uns dann Kenneth Branagh im Remake von »Tod auf dem Nil« (2022) ins Wohnzimmer. Eine okaye Neuverfilmung, die etliche Aspekte des »Klassikers« von 1978, mit Peter Ustinov als Poirot und internationalem Staraufgebot, anders und neu inszeniert und trotz einiger Längen (108 Minuten statt 128 hätten m.E. auch genügt) recht unterhaltsam und spannend daherkommt. Im Kontext der vor einigen Tagen geschauten Folgen von »Absolutely Fabulous« war zudem das Wiedersehen mit Jennifer Saunders in der Rolle einer der Mitreisenden auf dem Schiff ein Aspekt, der erfreute.

Nachts dann ein sonderbarer Traum mit einer Wohnungsbesichtigung in einem Hochhauskomplex. Die Wohnungen waren sämtlich durchnummeriert und zu einzelnen Gruppen der Wohnungen gab es unzählige, mit blau-weißen Nummerngruppen beschriftete einzelne Aufzüge. Ich musste aus irgendeinem Grund in Wohnung Nummer 9 und irrte vor dem Hochhauskomplex umher, um den passenden Aufzug ausfindig zu machen, der mich dorthin bringen konnte. Kein Albtraum, aber dennoch verwirrend. Das Gehirn ist doch manchmal ein Schelm.

Bornholm, Tag 4

Der anhaltende und sogar noch etwas auffrischende Wind war es, der die Wanderroute für den heutigen Tag quasi alternativlos machte: in der Nähe des kleinen Fischerdörfchens Vang ist die Westküste der Insel steil und schroff und eine Felsformation namens »Jons Kapel« markiert dort einen besonderen Anziehungspunkt für Wanderer und Touristen. Die Klippen sind nach einem Missionar, Prediger und Einsiedler benannt, der die Höhlen dort bewohnt haben soll. Jo(h)n war ein Mönch aus Irland, der im frühen Mittelalter nach Bornholm kam und sich der Legende nach in den Höhlen an den Klippen niederließ, die später seinen Namen tragen sollten:

Heute führt eine 171 Stufen lange Treppe die Klippen der Bornholmer Westküste hinab zur Predigerkanzel genannten Felsformation. Von dort aus soll der Prediger zu den Bornholmer Fischern (damals noch Heiden) gepredigt und Ihnen den Segen mit auf See und zu ihren Fischfahrten gegeben haben. Weiter in Richtung Süden findet man drei Höhlen, in denen er gelebt haben soll. Eine Höhle nennt sich der Kirchenraum oder die Kapelle. Die anderen Höhlen tragen Namen wie Speisekammer, Sakristei, Esszimmer und sogar Schlafzimmer – eine ganze Wohnung also für den Mönch.

Quelle: bornholm-ferien.de

Vor Beginn der Wanderung machten wir zwecks Einkauf für die Abendverpflegung noch einen Abstecher zum etwas abgelegenen Hofladen »Hallegaard«, der nicht nur ein außergewöhnlich schönes Logo, sondern auch hervorragende Fleisch- und Wursterzeugnisse von Tieren aus eigener Haltung anbietet. Zwei schöne T-Bone-Steaks sollten es sein, dazu besorgten wir noch Karotten für ein feines Ofengemüse. Das alles wurde in einer Kühltasche deponiert und zurück ging’s zum Ausgangspunkt der Wanderung.

Schon auf dem Weg zu Jons Kapel kamen wir an felsigen, steilen Abhängen vorbei, über denen zahllose Möwen und andere Vögel im Wind segelten. Ich habe oft an solch stürmischen Tagen das Gefühl, dass manche Vögel, obwohl sie ja vom Flüggewerden an nichts anderes kennen, ihre Fähigkeit zu fliegen noch einmal ganz besonders genießen und ihnen dabei zusehen zu dürfen, macht mich fast schon ein bisschen neidisch.

In dieser Jahreszeit ist die Insel überall üppigst am Blühen. Die Schlehenbüsche, noch ganz ohne Blattgrün, besten vor kleinen weißen Blüten, man sieht Veilchen, die purpurnen Schöpfe des Knabenkrauts, Sumpfdotterblumen, Raps, Löwenzahn, Buschwindröschen, blühende Kirsch- und Apfelbäume, Taubnesseln und Vergissmeinnicht. Im Frühling und Frühsommer ist Bornholm ein Paradies.

An Jons Kapel angekommen, verwunderte uns, dass keine anderen Besucher den Weg an diesen besonderen Punkt gefunden hatten. Der Himmel war strahlend blau, die Böen peitschten das Meer gegen die steil aufragenden Felsen und auch hier segelten die Möwen im Wind. Gute zehn Minuten standen wir allein unten am Fuß der hölzernen Stiegen und auf den zugänglichen Felsvorsprüngen, ehe sich ein einzelnes weiteres Wandererpaar näherte. Aber da hatten wir schon genug gesehen und fotografiert und machten uns an den (ächz!) etwas anstrendenden Aufstieg vom Ende der sehenswürdigen »Sackgasse« zurück auf die Wanderroute.

Die Rückkehr zum Parkplatz am Ende der Strecke war nur noch einige hundert Meter weit und von dort aus (ratet!) fuhren wir schnurstracks zurück in den Unterkunftsort, um unserer »Stammkneipe« den obligatorischen Belohnungsbesuch nach dieser heute 7,1 km langen Tour (Komoot-Link) abzustatten. Mittlerweile erkannte man uns schon wieder und das Personal freute sich sichtlich über die angehenden Stammgäste.

Wieder daheim, machten wir uns an die Zubereitung des Essens, die aufgrund der naturbelassenen Zubereitung schnell erledigt war. Noch etwas Kräuterbutter wurde angerührt, dazu ein Bärlauch-Dip für die Ofenkarotten und nach knapp 40 Minuten konnte serviert werden. Im Heimkino lief heute »The Favourite«, den ich vor gut zwei Jahren schon einmal auf Englisch gesehen hatte, aber gerne auch noch einmal in der deutschen Fassung sehen konnte.

Danach, noch gefühlt mit dem Wind in den Haaren, ins Bett.