Oliven-Schafskäsecreme

Passend zum endlich mal wieder angesagten Grillwetter der kommenden Tage hier eine Rezeptempfehlung – passt mit etwas rustikalem Brot (Ciabatta, Bauernbrot) sowohl zu Fleisch als auch zu Fisch.

Zutaten
(ergibt ca. 350 g)

1 Frühlingszwiebel, sehr fein gehackt
je 1 Handvoll schwarze und grüne entsteinte Oliven, sehr fein gehackt
2–3 eingelegte milde grüne Peperoni, entstielt und sehr fein gehackt
2 EL Madeira
2 TL Tomatenmark, mit etwas Wasser verdünnt
Olivenöl
Salz und Pfeffer
1 TL Honig (Wichtig! Erst die leichte Süße gibt der Creme das besonderen Etwas)
1 EL Balsamico
1/2 Msp. Chilipulver
1/2 TL Rosenpaprika
je 1/2 TL Thymian und Oregano, frisch oder getrocknet
1 Packung Feta (aus Schafsmilch)
etwas Milch
50 g Frischkäse (z.B. BUKO)

Die Frühlingszwiebeln in dem Olivenöl glasig andünsten, mit Madeira ablöschen, Oliven und Peperoni zugeben und mitdünsten. Tomatenmark, Honig und Gewürze zugeben und alles auf kleiner Flamme 5–10 Min. unter gelegentlichem Umrühren schmurgeln lassen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Schafskäse, Frischkäse und Milch mit einer Gabel oder im Mixer zu einer glatten Masse vermengen. Die abgekühlte Würzmasse unterheben und die Mischung einige Stunden durchziehen lassen.

Oliven-Schafskäsecreme
Rezept und Foto: © formschub

Rote-Bete-Carpaccio

Eine leichte, mediterrane Vorspeise, die das Thema »Rote Bete« einmal jenseits des erdig-deftigen Horizonts interpretiert. Einfach 2–4 vorgekochte, vakuumverpackte Rote-Bete-Knollen aus dem Supermarkt mit dem Gurkenhobel in dünne Scheiben hobeln, auf einer Platte oder Tellern ausbreiten und mit einer Vinaigrette aus Olivenöl, Zitronensaft, etwas durchgepresstem Knoblauch, Salz und Pfeffer überziehen. Einige Zeit durchziehen lassen und vor dem Servieren mit goldbraun gerösteten Pinienkernen bestreuen.

Rote-Bete-Carpaccio

Das genaue Rezept ist nachzulesen im Kochbuch »couscous con amore« (Knesebeck-Verlag), zum Zeitpunkt dieses Eintrages im Sonderangebot bei Zweitausendeins.

Spargel-Zuckerschoten-Salat mit Flußkrebsen

Eine gesunde und leichte, asiatisch inspirierte Salatvariation für heiße Tage.

Zutaten
für 2 Personen (Vorspeise)

400 g frischer weißer Spargel, dünne Stangen, geschält und in ca. 4–5 cm lange Abschnitte zerteilt
200 g Zuckerschoten
150 g Flußkrebsfleisch
4–6 EL helles, ungeröstetes Sesamöl
1–2 EL Sojasauce
2 EL Balsamico oder milder Reisweinessig
2 EL Sesamsamen, goldgelb geröstet
Pfeffer, Chilipulver
1 Handvoll Koriandergrün, klein gezupft

Den Spargel in etwas Salzwasser ca. 5–8 Minuten bissfest garen, aus dem Kochwasser nehmen und abkühlen lassen. Zuckerschoten in kochendem Salzwasser 1–2 Minuten blanchieren und in kaltem Wasser abschrecken. Zuckerschoten flach auf zwei Teller verteilen, Spargelabschnitte darüberschichten und jeweils die Hälfte der Flußkrebse darüber verteilen.

Aus Sesamöl, Sojasauce, Balsamico, Pfeffer und einer winzigen Prise Chilipulver eine Vinaigrette zubereiten und über die angerichteten Salatteller schöpfen. Mit Sesamkörnern und Koriandergrün bestreuen und servieren.

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Lachs auf Spinat-Linsen-Curry

Zutaten
für 2 Personen

250 g (2 Stück) Lachsfilets
250 g feingehackter, portionierbarer TK-Blattspinat
1 kleine Gemüsezwiebel, gehackt
3 Knoblauchzehen, gehackt
3 TL geriebener Ingwer
150 g rote Linsen
200 ml Gemüsebrühe
3 TL Garam Masala
1 TL Kurkuma
1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL Paprikapulver
1/2 Msp. Chilipulver
2 EL Zitronensaft
Öl oder Ghee (Butterschmalz)
Salz, Zucker

Fett in einer hohen Pfanne oder einem großen, flachen Topf erhitzen. Zwiebelwürfel und Knoblauch glasig anbraten, Ingwer und alle Gewürzpulver hinzugeben und unter Rühren einige Minuten mitbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen, Spinat und Linsen hinzugeben. Unter gelegentlichem Umrühren ca. 15 Min. köcheln lassen, ggf. einige weitere Linsen oder etwas Brühe zugeben, falls das Curry zu trocken oder zu wässrig wird. Wenn die Linsen fast gar sind, mit Zitronensaft, Salz und einer Prise Zucker abschmecken. Die vorbereiteten Lachsfilets in das Curry einbetten und bei geschlossenem Topfdeckel weitere 15–20 Min. garziehen lassen.

Wie viele indisch gewürzte Gerichte schmeckt auch dieses, gut durchgezogen, am nächsten Tag aufgewärmt nochmal so gut.

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Porree-Fisch-Rouladen in Zitronen-Senf-Sauce

Zutaten
für 2 Personen

ca. 400 g Seeteufelbäckchen (klingt teurer, als es ist!)
2 möglichst dicke Stangen Porree
1 kleine unbehandelte Zitrone
1 kleine Zwiebel
Madeira
3 EL Creme fraiche
100 ml Sahne
2 TL Dijon-Senf mit Honig
Olivenöl, Zitronenpfeffer, Meersalz
Hölzerne Zahnstocher

Die Seeteufelbäckchen abspülen, trockentupfen, von der zähen Haut befreien und mit Zitronenpfeffer und Meersalz leicht würzen.

Die Zitronenschale dünn abschälen und den Saft der Zitrone auspressen.

Welke äußere Blätter der Porreestangen ablösen, Wurzelende und grüne Blattbereiche abschneiden und die Stangen längs bis zum Kern einschneiden und die so entstehenden langen Porreeblatt-Rechtecke abschälen und in eine flache Schüssel (z.B. Auflaufform) legen. Die Blätter mit kochendem Wasser übergießen, ca. 1 Minute blanchieren, kalt abschrecken, herausnehmen und trockentupfen.

Nun jedes Seeteufelbäckchen in ein Porreeblatt einrollen (zu lange Blätter ggf. kürzen) und mit einem Zahnstocher feststecken. Die Röllchen in einer Pfanne in Olivenöl kräftig anbraten, so dass der Porree schön bräunt. Röllchen aus der Pfanne nehmen und auf einem abgedeckten Teller bei ca. 100 °C im Ofen warmstellen.

In der Fischpfanne die Zwiebel glasig anbraten und mit einem Schuss Madeira und dem Zitronensaft ablöschen. Sahne, Creme fraiche und Senf einrühren, die Zitronenschale hineingeben und die Sauce auf kleiner Flamme ca. 10–15 min. einkochen lassen. Zitronenschale herausnehmen, die Sauce pürieren und die Fischröllchen samt ausgetretenem Sud aus dem Ofen zurück mit der Sauce in die Pfanne geben.

Dazu passen z.B. Zuckerschoten, grüne Bohnen, Broccoli oder grüner Spargel.

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© Rezept und Foto: formschub

Mattar Paneer

(Indischer Rahmkäse mit Erbsen und Tomaten)

Zutaten
für 2–4 Personen, je nachdem ob mit oder ohne Beilage

2 kleinere Zwiebeln
2 Zehen Knoblauch
1 daumendickes Stück frischer Ingwer
Butter oder geschmacksneutrales Öl
1 Dose (375 ml) Tomatenpüree oder stückige Tomaten
1 gehäufter TL Curcuma
1 gehäufter TL Koriander
1 gehäufter TL Garam Masala
100 ml Sahne oder Crème Double
1 Paket (300 g) TK-Erbsen
200 g frische Champignons
250 g Paneer oder ungewürzter Grill-/Pfannenkäse (z.B. Grünland)
Salz und Pfeffer

Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und im Mixer zu einer stückigen Paste zerkleinern. Das Fett in einer Pfanne erhitzen, die Paste darin unter Rühren goldbraun anbraten. Mit den Dosentomaten aufgießen und ungefähr 4–5 Minuten köcheln lassen. Mit Curcuma, Koriander und Garam Masala würzen, gut durchrühren und mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken. Dann Sahne/Crème Double hinzugeben und weiter für 4–5 Min. köcheln lassen.

Champignons und Käse in grobe Würfel schneiden und – nacheinander oder gemeinsam – bei nicht zu starker Hitze in einer zweiten Pfanne anbraten, herausnehmen und etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die TK-Erbsen in die Tomatensoße geben und während des Bratens weiterköcheln lassen. Zum Schluss den gebratenen Käse mit den Pilzen zugeben, unterrühren und nochmals kurz erhitzen.

Dazu passen Naan-Brot, Chapati oder Basmatireis.

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Möhren-Rahmcremesuppe

Zutaten
für 2–3 Personen

250 g Möhren, grob geraspelt
1 kleine Zwiebel, gehackt
30 g Butter
250 ml Hühnerbrühe
200 ml Vollmilch
75 ml Sahne
Salz und Pfeffer
1 TL Zucker
1/2 TL Anissamen, fein zerstoßen
1 Msp. Kreuzkümmel
1 TL Balsamico

Die Butter in einem Topf schmelzen. Zwiebeln und Möhrenraspel unter Rühren darin anschmoren. Mit Brühe, Milch und Sahne aufgießen und mit Anis und Kreuzkümmel würzen. Auf kleiner Flamme das Gemüse ca. 20 Min. weichkochen, dann im Topf mit dem Pürierstab cremig pürieren. Mit Zucker, Balsamico, Salz und Pfeffer leicht süßlich abschmecken. Noch ca. 10 Min. auf kleinster Flamme ziehen lassen.

Beilage-/Garnitur-/Einlagevorschläge: einige scharf angebratene Garnelen; 1–2 Streifen kross gebratener, milder Bacon oder ungewürzte indische Pappadams.

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