“Little Britain” in Hessen

Wozu Zugfahrten so gut sind … Als bekennenden Fan von Vicky Pollard inspirierte mich das ewige Hin und Her um Frau Ypsilanti in Hessen zu einem Wortbeitrag, den ich tatsächlich nach einem Dutzend Anläufe ohne Versprecher in ein kleines Kurzhörspiel überführen konnte. Voilà! (Jetzt weiß ich, wie hart für Oliver Kalkofe die Arbeit an Vickys deutscher Synchronisierung sein muss …)

[audio:http://formschub.de/blog/wp-content/uploads/2008/03/vicky_y.mp3]

Was guckst Du?

Was zum Spielen: der Online Face Transformer der Universität St. Andrews (Schottland) bietet Gentechnik der ungefährlichen Sorte. Wer schon immer wissen wollte, wie er z.B. als Baby, Westasiate oder Affenmensch aussähe, lädt einfach sein Portraitfoto hoch und folgt den Anweisungen des Morphing-Assistenten. Und schon werden jede Menge verborgene Identitäten sichtbar …
face_transformer.jpg

Hatte Francis Bacon eine Webcam?

Angesichts der träge verwischten Bilder meiner neu installierten Webcam hatte ich heute plötzlich ein Déja Vu. Und siehe da: ein paar in Serie erstellte Schnappschüsse im Licht einer blauen LED-Taschenlampe – und fertig ist das Bacon-Tryptichon.
(Hier zum Vergleich eins der unerreichten Originale dieses bemerkenswerten Künstlers.)

Bacon_Webcam

Ausgebrochen komisch.

Freitag abend in trauter Runde auf Pro Sieben Galileo Mystery Doku über Supervulkane gesehen. Wiederholt über die auffallend gestellt wirkenden Dialoge und die schulmeisterlich inszenierte Unwissenheit des „Teamleiters” Aiman Abdallah amüsiert. Irgendwann auf Niveau der Sendung eingelassen und thematisch inspirierten Kalauer entwickelt. Hier isser.
Vulkankalauer

Winterbingo

Geht ganz einfach: Jede Stunde aus dem Fenster gucken und das passende Grau unten ankreuzen. Gewonnen hat, wer als Erster eine Fünferreihe vollmacht.

Winterbingo

Nahrungsaufnahme und Geschlechtsverkehr

Manche deutschen Worte klingen wie Aktendeckelbeschriftungen. Obwohl sie eigentlich etwas sehr Schönes oder Sinnliches beschreiben (ganz im Gegensatz zu z.B. „Kragenspeck” oder „Handkantenschlag”).
Erfreulich daher, dass im Blog von Sebas jetzt zum Bistro Poetry Contest aufgerufen wird, und somit jeder die Chance bekommt, u.a. auch das Umfeld der beiden obengenannten Vorgänge mit wohlklingenderen Worten und eigenen Versen näher zu beleuchten. Und obwohl ich noch ein relativer Blog-Neuling bin, bei jedem Eintrag erneut mit meiner Inhalts- und Stilfindung ringe und meine Dichtversuche bislang auf private Glückwunschkarten beschränkt waren, hat mich diese tolle Idee gleich zum Mitmachen inspiriert.
Hier mein Beitrag:

Chilischoten,
Venusmuscheln.
Sado-Maso
oder Kuscheln?

Artischocken,
Weinbergschnecken.
Harte Stöße,
sanftes Lecken.

Schwarze Trüffel,
Sauerkraut.
Hitzewellen,
Gänsehaut.

Austern, Kaviar,
Korinthen.
Mal von vorne,
mal von hinten.

Nougatcreme,
Forelle blau.
Lippenweich
und zungenrauh.

Ahornsirup,
Haselnüsse.
Süßer Atem,
dunkle Küsse.

Stangenspargel,
Sellerie.
Haut an Haut.
So nah wie nie.

Alle Sinne
öffnen sich.
Sei in mir –
ich schmecke Dich.