Frisch zubereitet

Wenn die Temperaturen so in die Höhe schießen wie jetzt, hat kaum jemand Lust, sich auch noch lange an den heißen Herd zu stellen. Da sind bekömmliche Gemüse-, Suppen-, Pasta- oder Salatgerichte, kalt angerichtet oder mit kurzen Garzeiten, eine willkommene Alternative.

Auf der Suche nach einfachen, frischen Rezepten habe ich bei der österreichischen Koch-Community ichkoche.at eine ergiebige Sammlung sommerlicher Rezeptinspirationen für hitzegeplagte Hobbyköche entdeckt.

Für ein zusätzliches Geschmackstuning solcher leichten Gerichte sind frische Kräuter die idealen Ingredienzen. Leckere Anregungen dafür liefert die Website der Kräuterhandlung Adams aus Düsseldorf, die mit gelungenem Webdesign, ansprechenden Fotos und Bonusmaterial in Form einer kleinen Kräuterkunde nebst Rezepttipps den Appetit der Besucher anregt – also am besten vor dem Essen reinklicken.

Adams_Kräutergarten
Hintergrundfoto: © manwalk / PIXELIO

Wer hat Angst vor CMY?

Beim Durchstöbern der unzähligen Profile auf dem New Yorker Kreativportal Coroflot weckte das Portfolio des Engländers Andy Smith heute spontan meine Begeisterung. Nicht nur, weil er in viele Motive mit seinem naiv-klaren, angenehm computerfreien Stil famose handgezeichnete Typographie einbaut, sondern auch, weil die zahllosen skurrilen Bewohner seines farbenfrohen Figurenkosmos auf Anhieb mein Herz gewonnen haben. Besonders angetan hat es mir das »3 Colour Monster« (unten rechts im Bild), das es in limitierter Auflage sogar als Poster zu kaufen gab. Leider inzwischen ausverkauft. Aber ein Besuch seiner Website (oder seines Blogs) lohnt sich dennoch auf jeden Fall.

Andy Smith Illustration
Illustrationen: © Andy Smith | by kind permission of the artist

Nosferatu goes Disco

Das neue Musikvideo von den Chemical Brothers, »Midnight Madness«, zeigt wieder einmal, dass CGI-Effekte um so eindrucksvoller wirken können, je raffinierter und weniger vordergründig sie eingesetzt werden. Ich habe bei dem kobolzenden Glitzergnom sofort Max Schreck vor Augen gehabt.

A propos: Hat beim Vergleich zwischen einigen Szenen des Chemical-Brothers-Videos zu »Believe« (2:02–2:07) und des Hornbach-Baumarktspots »Mach es fertig/Badezimmer« (0:19–0:24) sonst noch jemand ein Déja Vu?

»Flickr-Teppich«

Update: Aufgrund eines Artikels zum Urheberrecht habe ich das Mosaik nachträglich unkenntlich gemacht.

  • Beantworte die zwölf untenstehenden Fragen und gib Deine Antworten bei Flickr ins Suchfeld ein.
  • Such Dir jeweils von der ersten Ergebnisseite ein Bild aus.
  • Kopiere die dazugehörigen Bildlinks in ein passendes Raster beim Mosaic Maker.

Die Fragen:
01. Dein Vorname?
02. Lieblingsessen?
03. Auf welche Schule bist du gegangen?
04. Lieblingsfarbe?
05. Celebrity Crush?
06. Lieblingsgetränk?
07. Traumurlaubsziel?
08. Dein Lieblingsnachtisch?
09. Was willst du werden, wenn du groß bist?
10. Was magst du am meisten am Leben?
11. Ein Wort, das dich beschreibt?
12. Dein flickr-Name.

Flickr-Mosaik
1. Vincent Thomas Bridge, 2. Palak Paneer, 3. Hildesheim Hauptbahnhof, 4. DSC00274.JPG, 5. joseph_fiennes-2, 6. Real Ale, Real Stout, 7. capo palinuro, 8. IMG_1169.JPG, 9. I Am, 10. Togetherness Toy, 11. Searching for that Something I’ve Already Found, 12. Skiller Snaper UTI

(von Anke abgeguckt)

Optimismus zum Anziehen

Schon wieder einen schönen Kreativwettbewerb entdeckt: Der Design-, Streetwear und T-Shirt-Shop A Better Tomorrow (Update: inzwischen geschlossen) ruft auf zum Typo Shirt Contest. Gesucht werden typographische Entwürfe für ein T-Shirt-Motiv zum gleichnamigen Motto »a better tomorrow«. Einsendeschluss ist der 15.07.2008, das Gewinnermotiv wird mit 500 € sowie einem Überraschungspaket der Designmanufaktur Neubau Berlin prämiert und für den Shop produziert.

(via slanted)

ABT by formschub

Am Himmel die Worte

Ein feines Webspielzeug für Typographiefreunde: bei wordle werden eingegebene Textfragmente automatisch zu hübschen Clouds aufbereitet. Fonts, Farben und Layout können per Pulldown-Menü gewählt und zum Teil auch mit zufälligen Variationen versehen werden. Für das maritim-sommerliche Beispiel unten hab ich mal ein paar Zeilen aus einem meiner kürzlichen Amrum-Berichte verwendet. Mit Songtexten und Gedichten funktioniert es aber bestimmt noch besser. Muss ich gleich nochmal ausprobieren …

(schon wieder via Spreeblick)

wordle_Sample

Verführerisch

Er sieht aus wie die britische Version von Herbert Feuerstein, ist aber nicht nur mindestens genauso komisch, sondern kann zudem noch Gitarre spielen, singen und Trompete spielen (aber ohne Trompete!): Der britische Musiker und Comedian Earl Okin (geb. 1947) bei einer Live-Performance seines gnadenlos lasziven Songs »My Room«. Irgendwann vor Jahren mal im Fernsehen gesehen und jetzt auf youtube wiederentdeckt. Ich liebe das Internet.

Kopfscherzen

»Mann, hab ich’n Schädel!« – wer kennt ihn nicht, den qualvollen Befindlichkeitstribut beim Erwachen nach manchem allzu geselligen Abend?

Wie man einen täglichen (!) Schädel zur lieben Gewohnheit machen und damit obendrein noch Spaß haben kann, zeigt das Bilderblog Skull-A-Day. Auf Initiative der Designagentur Another Limited Rebellion in Richmond, USA, und mit kreativer Beteiligung der Blogleser gibt’s hier jeden Tag ein neues Schädelkunstwerk zu bestaunen – in 2D oder 3D, selbst gestaltet oder abfotografiert. Und damit nicht genug: der morbide veranlagte Designer kann sich noch dazu den handwerklich soliden Totenkopf-Freefont Skullphabet kostenlos herunterladen (Link via fontspace.com).

Skullphabet